psychosozialer stress
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2020 ◽  
Vol 25 (05) ◽  
pp. 227-228

Kramer V et al. Subjective burden and perspectives of German healthcare workers during the COVID-19 pandemic. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2020 Aug 19. doi: 10.1007/s00406–020–01183–2 [Epub ahead of print] Beschäftigte im Gesundheitswesen, die Covid-19-Patienten und -Patientinnen pflegen und behandeln, waren zu Beginn der Pandemie gestresster und fühlten sich deutlich stärker belastet, als andere Beschäftigte, insbesondere in der Pflege. Dies ist das Ergebnis der deutschlandweit ersten Studie dazu. Insgesamt zeigten die Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen hohe Zustimmungsraten zu den von Krankenhäusern und Staat ergriffenen Maßnahmen.



2020 ◽  
Vol 39 (01/02) ◽  
pp. 47-54
Author(s):  
Dominik Langgartner ◽  
Christopher A. Lowry ◽  
Stefan O. Reber

ZUSAMMENFASSUNGEs gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass chronische negative Erfahrungen, insbesondere chronischer psychosozialer Stress, einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung vieler somatischer und affektiver Störungen darstellen, einschließlich chronischer entzündlicher Darmerkrankungen (CED) und der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Die Mechanismen, die der Entstehung chronischer stressbedingter Erkrankungen zugrunde liegen, sind jedoch noch weitgehend unbekannt und die derzeitigen Behandlungs- und Präventionsstrategien sind unzureichend wirksam und zuverlässig. Ein besseres Verständnis der Mechanismen, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer stressbedingter Erkrankungen beteiligt sind, kann zu neuen Ansätzen in der Prävention und Behandlung dieser Erkrankungen führen. In diesem 2-teiligen Review fassen wir die theoretischen Grundlagen (Teil 1) sowie die zugrunde liegenden Mechanismen (Teil 2) zusammen, welche die Hypothese stützen, dass ein Anstieg der Immun(re)aktivität und des Entzündungsgeschehens in der heutigen modernen Gesellschaft, potenziell gefördert durch einen verminderten Kontakt mit immunregulatorischen Mikroorganismen („Old Friends“), ursächlich an der gesteigerten Anfälligkeit für stressbedingte Pathologien sein könnte. Darüber hinaus diskutieren wir den künstlich herbeigeführten Kontakt mit Old Friends als vielversprechende Strategie zur Förderung der Stressresilienz und zur Vorbeugung/Behandlung chronischer stressbedingter Erkrankungen.



2020 ◽  
Vol 39 (01/02) ◽  
pp. 55-66
Author(s):  
Dominik Langgartner ◽  
Christopher A. Lowry ◽  
Stefan O. Reber

ZUSAMMENFASSUNGEs gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass chronische negative Erfahrungen, insbesondere chronischer psychosozialer Stress, einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung vieler somatischer und affektiver Störungen darstellen, einschließlich chronischer entzündlicher Darmerkrankungen (CED) und der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Die Mechanismen, die der Entstehung chronischer stressbedingter Erkrankungen zugrunde liegen, sind jedoch noch weitgehend unbekannt und die derzeitigen Behandlungs- und Präventionsstrategien sind unzureichend wirksam und zuverlässig. Ein besseres Verständnis der Mechanismen, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer stressbedingter Erkrankungen beteiligt sind, kann zu neuen Ansätzen in der Prävention und Behandlung dieser Erkrankungen führen. In diesem 2-teiligen Review fassen wir die theoretischen Grundlagen (Teil 1) sowie die zugrunde liegenden Mechanismen (Teil 2) zusammen, welche die Hypothese stützen, dass ein Anstieg der Immun(re)aktivität und des Entzündungsgeschehens in der heutigen modernen Gesellschaft, potenziell gefördert durch einen verminderten Kontakt mit immunregulatorischen Mikroorganismen („Old Friends“), ursächlich an der gesteigerten Anfälligkeit für stressbedingte Pathologien sein könnte. Darüber hinaus diskutieren wir den künstlich herbeigeführten Kontakt mit Old Friends als vielversprechende Strategie zur Förderung der Stressresilienz und zur Vorbeugung/Behandlung chronischer stressbedingter Erkrankungen.





2018 ◽  
Vol 37 (12) ◽  
pp. 891-896
Author(s):  
J. Kröner ◽  
C. Schaitz ◽  
A. Maier ◽  
B. Connemann ◽  
Z. Sosic-Vasic

ZusammenfassungDie Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwerwiegende und im psychiatrischen sowie psychotherapeutischen Kontext die am häufigsten vorkommende Persönlichkeitsstörung. Sie zeichnet sich durch ein Muster von Instabilität im zwischenmenschlichen Kontakt und im Selbstbild sowie eine gesteigerte Impulsivität aus. Annahmen besagen, dass Personen mit einer BPS sehr stark auf emotionale Stimuli reagieren und Schwierigkeiten haben, ihre physiologischen Reaktionen zu kontrollieren. Die Übersichtsarbeit durchleutete die Datenbank PubMed systematisch auf Artikel zum Thema „Kortisol“ oder „Hpa“ und „psychosozialer Stress“ oder „interpersoneller Stress“ und „Borderline“. Hierbei konnten von 135 Artikeln 8 identifiziert werden, die den Suchkriterien entsprachen. Nach Evaluation der Studien können die Hypothesen bezüglich interpersoneller Stressoren teilweise bestätigt werden. Hierbei erlebten Personen mit BPS im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden eine erhöhte physiologische Stressreaktion, gemessen am Kortisol im Speichel, auf einen interpersonellen Konflikt. In Studien zu sozial-evaluativen Stressoren reagierten BPS-Probanden jedoch im Gegensatz zu diesen Ergebnissen auf Stress mit einer Hyporeagibilität des physiologischen und endokrinologischen Stresssystems. In Bezug auf ein Fazit bleiben die Befunde uneindeutig, was den geringen Stichprobengrößen, teilweise fehlenden Mediatorsowie Moderatorvariablen, unterschiedlichen Einschlusskriterien und Messzeitpunkten, aber auch der einseitigen Geschlechterverteilung geschuldet sein könnte.



2018 ◽  
Vol 7 (05) ◽  
pp. 373-378
Author(s):  
Thomas Lampert

ZusammenfassungEine sozial benachteiligte Lebenslage geht mit einer um 5 – 10 Jahre verringerten mittleren Lebenserwartung bei Geburt einher. Einen wesentlichen Anteil daran haben soziale Unterschiede in der Inzidenz und Prävalenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach den für Deutschland vorliegenden Studien ist z. B. das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Männern und Frauen mit niedrigem Sozialstatus, im Vergleich zu denjenigen mit hohem Sozialstatus, um das 2- bis 3-Fache erhöht. Als mögliche Erklärungen werden vor allem höhere psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz und ein gesundheitsriskanterer Lebensstil in den niedrigen Statusgruppen diskutiert. Daneben sollten aber auch z. B. psychosoziale Belastungen außerhalb der Arbeitswelt und in geringerem Umfang verfügbare soziale und personale Ressourcen berücksichtigt werden. Die sozialen Unterschiede bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen Potenziale für eine weitere Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung auf und weisen zudem auf Zielgruppen für die Prävention und Gesundheitsversorgung hin.



2016 ◽  
Vol 13 (04) ◽  
pp. 198-204
Author(s):  
B. Bodmer ◽  
J. Buse ◽  
V. Rößner

Zusammenfassung Hintergrund: Die Ticsymptomatik unterliegt einem physiologischen, unregelmäßigen und individuellen Schwankungsverlauf. Weiterhin werden Tics durch u.a. psychosozialen Stress moduliert, welcher ein Prädiktor für die zukünftige Entwicklung der Ticsymptomatik zu sein scheint. Interessanterweise zeigen Patienten mit einer Ticstörung (TS) im Vergleich zu gesunden Menschen eine erhöhte Anzahl an belastenden Lebensereignissen mit berichteten erhöhten Stressleveln. Außerdem scheinen Patienten mit TS physiologische Veränderungen in der Stressantwort zu zeigen. Methode: Um den Einfluss einzelner belastender Lebensereignisse mit psychosozialem Stress auf die Ticsymptomatik bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen, wurden in einer experimentellen Studie der Forschungsgruppe um Prof. Veit Rößner physiologische Parameter mit einer standardisierten Methode erhoben und mit einer objektiven Erfassung von Tics kombiniert. Psychosozialer Stress wurde mit dem Trier Social Stress Test (TSST) erzeugt. Ergebnis: Dabei zeigten die Patienten mit TS erhöhte Werte im Speichelcortisol, der Herzrate und der Hautleitfähigkeit während einer Stressbedingung. In der Stressbedingung wurden jedoch entgegen der Erwartung weniger Tics als in einer Entspannungs- und Konzentrationsbedingung beobachtet. Diese Erkenntnisse sind auch für verhaltenstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten von Ticstörungen (z.B. CBIT) bedeutsam, da Stress Einfluss auf den Behandlungserfolg haben kann.



Allergologie ◽  
2010 ◽  
Vol 33 (02) ◽  
pp. 55-65
Author(s):  
G. Herberth ◽  
S. Röder ◽  
A. Bockelbrink ◽  
T. Schäfer ◽  
M. Borte ◽  
...  


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