individualisierte medizin
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2021 ◽  
Vol 53 (04) ◽  
pp. 307-314
Author(s):  
Veronika Weiss ◽  
Andreas Krasser ◽  
Georg Stücklschweiger ◽  
Barbara Kirnbauer ◽  
Erich Sorantin

ZusammenfassungBildgebende Verfahren sind mittlerweile insbesondere für die individualisierte Medizin ein essenzieller Bestandteil in fast allen medizinischen Fachgebieten.Mittels verschiedener invasiver und nichtinvasiver Apparate werden meist 2- oder 3-dimensionale Bildinformationen zur Diagnostik unverzichtbar, gegebenenfalls in Kombination mit funktionellen Parametern.In der Zahnmedizin und Kieferorthopädie kommt zu den 2-dimensionalen speziell röntgenbasierten Abbildungsverfahren mit zunehmender Häufigkeit die Schnittbilddiagnostik hinzu, hier im Vordergrund die „Digitale Volumentomografie (DVT)“ (englisch „Cone Beam Computed Tomography“ – CBCT).Der Großteil der kieferorthopädischen Patientinnen und Patienten ist im Kindesalter, hier gilt der Leitsatz „Kinder sind allerdings keine kleinen Erwachsenen“ 1. Insbesondere die anatomischen, metabolischen und funktionellen Gegebenheiten unterscheiden sich bei Kindern z. T. vehement von Erwachsenen, wodurch sich eine deutlich höhere Strahlenempfindlichkeit bei ihnen zeigt.Dieser Artikel zeigt die Grundlagen der Strahlenwirkung auf den Menschen und umfasst die unterschiedliche Dosisbelastung typischer zahnmedizinischer bzw. kieferorthopädischer Bildgebungsmethoden sowie deren erforderliche Strahlenschutzmaßnahmen, unter besonderer Berücksichtigung von Kindern.



Praxis ◽  
2019 ◽  
Vol 108 (3) ◽  
pp. 185-188
Author(s):  
Isabel Baur

Zusammenfassung. Der vorliegende Beitrag widmet sich den beiden Themenbereichen «Individualisierte Medizin» und «elektronisches Patientendossier». Sowohl die individualisierte Medizin wie auch das elektronische Patientendossier generieren zahlreiche unterschiedliche Gesundheitsdaten. Der Beitrag fokussiert auf den Wert der Gesundheitsdaten für die Humanforschung und diskutiert die Weiterverwendung der Daten gemäss dem Humanforschungsgesetz. Aktuell sieht weder das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier noch das Humanforschungsgesetz eine Möglichkeit vor, die Daten aus dem elektronischen Patientendossier für die Forschung zugänglich zu machen. Allerdings gibt es Bestrebungen, diese Gesetzeslage zu ändern, um zugunsten der (künftigen) Patienten die Daten aus dem Patientendossier in die Humanforschung einfliessen lassen zu können.



2019 ◽  
Vol 16 (01) ◽  
pp. 23-32
Author(s):  
Achim Wöckel ◽  
Michael Lux ◽  
Wolfgang Janni ◽  
Andreas Hartkopf ◽  
Naiba Nabieva ◽  
...  

ZusammenfassungBeim primären, frühen Mammakarzinom zielt die Behandlungsplanung auf ein immer besseres Verständnis der Erkrankung ab. Die Identifikation von Patientinnen mit einer exzellenten Prognose könnte dieser Gruppe helfen, unnötige Therapien zu vermeiden.Weiterhin wird die Planung der Therapie immer weiter auf die Patientin abgestimmt. Das Wissen über Patientinnen, die besonders von einer Chemotherapie profitieren, wächst genauso wie das Wissen um Patientinnen, die von einer Immuntherapie profitieren könnten. Hinsichtlich der Immuntherapien stehen die durchgeführten Studien kurz vor der Publikation. Einzelne kleinere Studien bieten einen ersten Einblick in die Wirksamkeit der Checkpoint-Inhibitoren (Anti-PD1 / PDL1-Therapien). Nicht zuletzt konnte kürzlich eine der größten Brustkrebsstudien aller Zeiten zu Ende geführt werden. Die Anwendung eines Multigentests konnte zeigen, dass er ausreicht, um Patientinnen mit einer so guten Prognose zu identifizieren, dass keine Chemotherapie nötig ist. Dieser Review-Artikel soll die aktuellen Studien zusammenfassen und einen Ausblick der gegenwärtigen Entwicklungen geben.



2018 ◽  
Vol 56 (08) ◽  
pp. e319-e319
Author(s):  
A Wannhoff ◽  
J Knierim ◽  
C Rupp ◽  
KH Weiss ◽  
D Gotthardt


2017 ◽  
Vol 65 (2) ◽  
pp. 113-120 ◽  
Author(s):  
Josua Dold ◽  
Lisa Droews ◽  
Roland Vauth

Zusammenfassung. Gerade in der frühen ersten Erkrankungsphase entscheidet sich oft die Langzeitprognose schizophrener Störungen, d.h. wie vollständig Symptome und die Neuroplastizität einschränkende Rückfälle aus dem Leben der Betroffenen rausgehalten werden können und wie die soziale und berufliche Integration erfolgt, entscheidet sich hier. Daher kommt wirksamen Interventionen gerade in dieser sog. „critical period“ eine entscheidende Bedeutung zu. Der Artikel referiert hierzu Grenzen und Möglichkeiten aktueller Ansätze, die auf dem „Menuplan“ in dieser Krankheitsphase stehen sollten und was bei Ersterkrankungen im Unterschied zu wiederholt erkrankten Menschen zu beachten ist. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich gerade hier in den letzten Jahren weiterentwickelt: Es geht um die frühe Optimierung der antipsychotischen Therapie mit Wirkungsmaximierung und Nebenwirkungsminimierung, den Einsatz von langwirksamen Antipsychotika von Anfang an zur Minimierung von akzidentieller Malcompliance und konsekutiver Verhinderung von Rückfällen. Weiterhin besteht die Notwendigkeit, störungs- und problemspezifische Verhaltenstherapie zu ergänzen, um eine personalisierte, individualisierte Medizin zu realisieren, die durch eine entwicklungspsychologische und selbstkonzeptbezogene Dimension gekennzeichnet ist. Neben der Sekundär- (Verhinderung neuroplastizitätsvernichtender Rückfälle) stellt hier die Tertiärprophylaxe (frühe Verhinderung von Chronifizierungsprozessen) ein wichtiges Ziel dar.





2016 ◽  
Vol 21 (08) ◽  
pp. 82-82
Author(s):  
Axel Ekkernkamp

Mein „Lieblingsthema“ Gesundheit 4.0 hat ordentlich Fahrt aufgenomme. Kongresse, große Beratungsunternehmen, Banken, Versicherungen und Landesregierungen haben Big Data im Gesundheitswesen auf die Agenda genommen. Eine besondere Rolle kommt dabei wie immer der Ärzteschaft zu: Eine aktuelle Umfrage der Deutschen Apotheker- und Ärztebank ergab, dass Praxen und Kliniken die Digitalisierung zwar begrüßen, aber auch fürchten. Zu hoch seien die Investitionen, zu groß die Risiken bezüglich Datenschutz und fehlender Renditen. Argumente, wie wir sie ähnlich auf dem Weg zur elektronischen Gesundheitskarte vernommen hatten. Zwei Fragen rücken dabei in den Mittelpunkt: Können mit der Digitalisierung völlig neue Krankheitsbilder diagnostiziert und behandelt werden, zumindest deutlich besser als früher? Und sollen die neuen Möglichkeiten arztunterstützend oder arztersetzend sein?



2016 ◽  
Vol 24 (2) ◽  
pp. 131-134 ◽  
Author(s):  
Marika Plöthner ◽  
Jan Zeidler ◽  
Johann-Matthias Graf von der Schulenburg

Zusammenfassung: Durch zielgerichtete Therapien (TT) wurden bereits in einigen onkologischen Indikationen Verbesserungen in der Behandlung erzielt. Für Lungenkrebs sind bisher 5 und für Brustkrebs 11 Substanzen zur TT zugelassen. Somit konnten beispielsweise Erhöhungen der Überlebenszeit und ein verbessertes Therapieansprechen bei EGFR-positiven Lungenkrebs-Patienten oder auch Verbesserungen der Lebensqualität bei Brustkrebspatienten nachgewiesen werden. Einem breiten Einsatz von TT stehen jedoch aktuell einige medizinische und ökonomische Herausforderungen entgegen.



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