massenanfall von verletzten
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2021 ◽  
Vol 16 (04) ◽  
pp. 425-445
Author(s):  
Simon Martin Heinz ◽  
Reinhard Hoffmann ◽  
Uwe Schweigkofler


Author(s):  
Monika Kogej ◽  
Melina Kern ◽  
Patric Tralls ◽  
Moritz Berger ◽  
Ingo Gräff

Zusammenfassung Hintergrund und Ziel der Arbeit Für die klinische Sichtung in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) existiert bisher für den Massenanfall von Verletzten kein standardisierter Sichtungsalgorithmus. Mit dem Erscheinen der vierten überarbeiteten und erweiterten Auflage des Manchester-Triage-Systems (MTS) wird dem Nutzer ein spezielles Präsentationsdiagramm („Massenanfall“) angeboten. In der vorliegenden Studie wurde erstmalig das Präsentationsdiagramm „Massenanfall“ des MTS im klinischen Setting hinsichtlich seiner Güte untersucht. Methodik In der vorliegenden monozentrischen, prospektiven Studie wurden 215 traumatologische und 235 nichttraumatologische Patienten unter Verwendung des Präsentationsdiagramms „Massenanfall“ gesichtet und in eine der drei Sichtungskategorien (SK I–III) eingruppiert. Ergebnisse Das MTS-Diagramm stufte die traumatologische Kohorte in 80 % der Fälle korrekt ein. In 15,35 % erfolgte eine Über- und in 4,65 % eine Untertriage. Hierbei wurde eine Sensitivität/Spezifität von 84/99 % für die SK I, 87/78 % für SK II sowie 76/94 % für SK III erreicht. Die nichttraumatologischen Patienten wurden in 59,57 % korrekt kategorisiert sowie in 15,75 % über- und in 24,68 % untertriagiert. Die Sensitivität/Spezifität für SK I lag bei 50/95 %, für SK II bei 49/71 % und für SK III bei 73/65 %. Diskussion Zusammenfassend war der Algorithmus leicht und schnell anzuwenden und identifizierte traumatologische Patienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen treffsicher. Es wurde aber auch deutlich, dass die Diskriminante „Gehfähigkeit“ zu Beginn der Sichtung bzw. rein physiologische Entscheidungskriterien mit einer schlechten Testgüte einhergingen. Nichttraumatologische Krankheitsbilder wurden qualitativ ungenügend kategorisiert.



OP-Journal ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Sven Märdian ◽  
Elke Zaiss ◽  
Vanessa Lindner

ZusammenfassungKrankenhäuser müssen sich auf den Massenanfall von Verletzten (MANV) vorbereiten und die Abläufe üben. Dazu gehört u. a. die Identifikation einer möglichen Ressourcenknappheit, als auch die Suche nach neuen Lösungen, um diese zu beherrschen. Durch Katastrophenschutzübungen wurde der Mangel an sterilen chirurgischen Instrumentensieben offensichtlich. Dieser Artikel skizziert die Anforderungen an Notfallinstrumentarien, welche in der Situation eines Massenanfalles von Verletzten eingesetzt werden können. Außerdem, wird das „Berliner Notfallsieb“ (BATMIN) für die akuttraumatologische Versorgung vorgestellt, welches im Land Berlin zu einer Verbesserung der Vorbereitung auf einen MANV geführt hat.



Author(s):  
Wolfgang Schreiber ◽  
Philipp Wolf ◽  
Nicole Bigalke ◽  
Marc U. Bigalke ◽  
Bernhard M. Graf ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Während der Corona Virus Disease-2019(COVID-19)-Pandemie sind gehäuft Ausbrüche in stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen zu beobachten, die die ambulanten Strukturen überfordern und zu einer rettungsdienstlichen Großschadenslage aufwachsen. Standardisierte einsatztaktische Vorgaben wie für den Massenanfall von Verletzten (MANV) fehlen. Methoden Anhand eines konkreten Fallberichts und der Literatur stellen die Autoren eine Managementstrategie für den Massenanfall von Erkrankten bzw. Infizierten (MANE/MANI) während der Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus‑2(SARS-CoV‑2)-Pandemie vor und grenzen diese zur MANV-Einsatztaktik ab. Ergebnisse Das Vorgehen bei MANI lässt sich in 3 Phasen einteilen und beginnt mit der akuten Gefahrenabwehr mit Sichtung, Stabilisierung kritischer Patienten und Transport der hospitalisierungspflichtigen Patienten. In Phase 2 werden die Betriebsbereitschaft der Einrichtung gesichert oder die Bewohner anderweitig untergebracht, falls das Personal in relevantem Ausmaß infiziert oder in Quarantäne ist. Die 3. Phase markiert die Rückkehr zum Regelbetrieb. Diskussion Phase 1 orientiert sich an MANV-Grundsätzen, Phase 2 am Krankenhauskrisenmanagement. Die Vermeidung einer Evakuierung der Bewohner zur Entlastung der Krankenhäuser stellt dabei ein wichtiges Einsatzziel dar. Mangelnde Einsatz- und Übungspraxis mit derartigen Lagen, die begrenzte Anwendbarkeit von etablierten Vorsichtungsalgorithmen sowie der hohe Koordinationsbedarf stellen die Führungskräfte vor Herausforderungen. Schlussfolgerung Das vorgestellte Phasenmodell stellt einen praktikablen, ganzheitlichen Ansatz zum erweiterten notfallmedizinischen Management von MANI-Einsatzlagen dar.



Author(s):  
Patrick Drews ◽  
Maximilian Berger ◽  
Johannes Sautter ◽  
Annika Rohde

ZusammenfassungDer Massenanfall von Verletzten (MANV) ist eine Ausnahmesituation für Rettungsdienst und andere Einsatzkräfte. Trotz niedriger Inzidenz müssen sich die Einsatzkräfte sowohl auf ärztlicher als auch auf nichtärztlicher Seite auf diesen Einsatzfall vorbereiten. In der vorliegenden Pilotstudie wurden anhand einer Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA) die kritischen Einsatzfaktoren im MANV ermittelt und mit den Ausbildungscurricula verglichen. Die herangezogenen Curricula waren Notfallsanitäter:in, organisatorische:r Leiter:in, Konzept zur katastrophenmedizinischen Ausbildung im studentischen Unterricht an deutschen Hochschulen, Nationaler Kompetenz-basierter Lernzielkatalog Medizin (NKLM), Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin und Fortbildung zum:zur leitenden Notarzt:ärztin. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass in der praktischen Ausbildung der MANV eine eher untergeordnete Rolle spielt. Weitere empirische Untersuchungen sind aus Sicht der Autoren notwendig.



Im OP ◽  
2020 ◽  
Vol 10 (05) ◽  
pp. 203-207
Author(s):  
Ivo Quack

Niemand hofft, dass der Ernstfall jemals eintritt. Aber um dafür gewappnet zu sein, sollten Kliniken den Massenanfall von Verletzten regelmäßig trainieren. Im CNE Schwerpunkt stellen wir ein Notfallkonzept vor, um Schadensgroßereignisse – nach Unglücken, Katastrophen oder auch terroristischen Anschlägen – zu bewältigen.



2019 ◽  
Vol 24 (07/08) ◽  
pp. 88-90
Author(s):  
Alexandra Heeser

Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, sich für den Ernstfall zu wappnen – einen Massenanfall von Verletzten, kurz MANV genannt. Denn sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Schadensgroßereignissen – nach Unglücken, Krisen, Katastrophen oder auch terroristischen Anschlägen. Spezielle Notfallpläne muss es überall geben, doch wie handhaben deutsche Kliniken das Üben für den Ernstfall?



2019 ◽  
Vol 123 (3) ◽  
pp. 187-198 ◽  
Author(s):  
Christian Kleber ◽  
◽  
Andre Solarek ◽  
Detlef Cwojdzinski




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