obstruktive ventilationsstörung
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Pneumologie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
A. Grünewaldt ◽  
S. Stützle ◽  
A. Lehn ◽  
G. Rohde

Zusammenfassung Ziel Dyspnoe ist ein häufiges und schwer beeinträchtigendes Krankheitssymptom bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkarzinom. Exogene wie endogene Faktoren tragen zum subjektiven Symptom Luftnot bei. Um eine effektive Therapie einleiten zu können, ist die Kenntnis von beeinflussbaren Faktoren essenziell. Mit dem Ziel, die Atemnot gezielter behandeln zu können, wurde in dieser Arbeit die Auswirkung von Begleitfaktoren und Komorbiditäten auf den Schweregrad von Luftnot bei Patienten mit Lungenkarzinom untersucht. Methode Im Rahmen einer prospektiven, monozentrischen Beobachtungsstudie wurde der Schweregrad der Atemnot bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkarzinom anhand des mMRC-Scores abgefragt und standardisiert nach kardialer oder pulmonaler Komorbidität befragt. Zudem wurden Schmerzsymptomatik und psychische Belastung der Patienten durch die Tumorerkrankung anhand numerischer Ratingskalen (NRS) abgefragt. Ergebnisse 25 (48,1 %) von 52 eingeschlossenen Lungenkarzinompatienten gaben mäßige bis starke Dyspnoe an. Vorbekannte COPD, kardiopulmonale Begleiterkrankungen, starke Schmerzen, eine obstruktive Ventilationsstörung in der Lungenfunktion sowie nachweisbare Pleuraergüsse korrelierten in der logistischen Regressionsanalyse mit dem Auftreten von Dyspnoeschweregraden ≥  3 in der mMRC-Skala. In dieser Untersuchung war auch das niedrigere UICC-Stadium III bzw. eine M0-Situation mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einer schweren Dyspnoe korreliert als ein höheres Stadium IV nach UICC. Schlussfolgerung Unsere Untersuchung bestätigt die klinische Relevanz von Dyspnoe bei Lungenkarzinompatienten. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dyspnoeischer Beschwerden wird durch Begleitsymptome wie starke Schmerzen und insbesondere durch das Vorhandensein von kardialen oder pulmonalen Komorbiditäten wesentlich beeinflusst. Eine effektive Behandlung von Luftnot sollte daher diese begleitenden Faktoren in der Therapie berücksichtigen.



2012 ◽  
Vol 12 (02) ◽  
pp. 81-86
Author(s):  
N. Schwerk ◽  
T. Ankermann

ZusammenfassungDie akute obstruktive Bronchitis (akute infektinduzierte obstruktive Ventilationsstörung) bei Kleinkindern gehört zu den häufigsten Erkrankungen dieser Altersgruppe. Pathophysiologisch liegt der klinischen Symptomatik eine entzündlich bedingte Schwellung der Schleimhaut der unteren und oberen Atemwege zugrunde. Diese führt zu einer Erhöhung des Gesamtatemwegswiderstandes und dem klinischen Bild mit verlängertem Exspirium und exspiratorischen Atemgeräuschen sowie Husten. Ursächlich sind meist Virusinfektionen. Häufig sistiert die Symptomatik im Verlauf von 4 Wochen ohne spezifische Therapie. Therapeutisch sind primär inhalative β-Mimetika sinnvoll. Neuere Daten sprechen dafür, dass bei einigen Patienten die inhalative Therapie mit hypertoner Kochsalzlösung und/ oder Epinephrin positive Effekte haben kann. Für die Therapie ist es wichtig, phänotypisch die infektinduzierte obstruktive Ventilationsstörung des sonst gesunden Kindes von der rezidivierenden obstruktiven Ventilationsstö-rung bei Kindern mit gestörter lokaler Abwehr abzugrenzen. Bei Rezidiven ist an eine passagere Dauertherapie mit Montelukast oder inhalativen Glukokortikoiden entsprechend dem klinischen Phänotyp zu denken.



Pneumologie ◽  
2010 ◽  
Vol 64 (12) ◽  
pp. 736-744 ◽  
Author(s):  
X. Baur ◽  
U. Manuwald ◽  
D. Wilken




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