okkultes blut
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2017 ◽  
Vol 45 (02) ◽  
pp. 121-128 ◽  
Author(s):  
T. Wittek ◽  
A. Hund

ZusammenfassungLabmagengeschwüre beim Rind sind in mehrerlei Hinsicht problematisch. Sie verursachen durch Schmerzen Leistungseinbußen und können gravierende Folgen bis hin zum Tod des Tieres haben. Meist lassen sie sich nur schwer diagnostizieren, weshalb die Angaben zur Prävalenz stark schwanken. Zudem gibt es nur limitierte Behandlungsmöglichkeiten. Die Ulzera werden in vier Typen eingeteilt: Labmagengeschwüre von Typ 1 sind oberflächliche, nicht perforierende Läsionen, bei Typ-2-Läsionen kommt es durch die Arrosion eines größeren Blutgefäßes in der Labmagenwand zu starkem Blutverlust und bei Typ 3 sowie 4 handelt es sich um perforierende Ulzera mit lokaler bzw. diffuser Peritonitis. Labmagengeschwüre haben eine multifaktorielle Genese. Sie entstehen unter anderem durch falsche Fütterung und damit einhergehende Verdauungsstörungen, als Nebenwirkung von Medikamenten wie nichtsteroidale Antiphlogistika und als Folge anderer Erkrankungen. Prinzipiell liegt pathophysiologisch eine stressbedingte Störung der protektiven Mechanismen im Labmagen vor. Die klinischen Symptome sind mannigfaltig und meist unspezifisch. Die Untersuchung auf okkultes Blut im Kot, Blutbild und blutchemische Para meter, eine Ultraschalluntersuchung oder Abdominozentese können Hinweise auf die Diagnose liefern. Die therapeutischen Optionen umfassen eine symptomatische, chirurgische und medikamentöse Behandlung. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören eine adäquate Fütterung und Haltung der Tiere sowie die möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, die die Bildung von Labmagengeschwüren zur Folge haben könnten. Belastungssituationen wie Transport und Gruppenwechsel sollten vermieden werden.



2016 ◽  
Vol 44 (05) ◽  
pp. 279-285 ◽  
Author(s):  
Theresa Beer ◽  
Thomas Wittek ◽  
Alexandra Hund

Zusammenfassung Ziel: Im Rahmen dieser Pilotstudie erfolgte erstmals eine Bestimmung der Prävalenz von Labmagengeschwüren bei Rindern in Österreich. Außerdem wurden Managementfaktoren evaluiert, die möglicherweise die Bildung von Labmagengeschwüren begünstigen, und der diagnostische Wert von Tests für okkultes Blut im Kot für die Diagnose von Labmagengeschwüren geprüft. Material und Methoden: Bei 91 Mastbullen, 33 Kühen und 91 Kälbern wurden nach der Schlachtung die Labmägen auf Geschwüre untersucht. Festgestellte Ulzera sowie der pH-Wert des Lagmageninhalts wurden dokumentiert und der Kot auf okkultes Blut getestet. Ferner erfolgte eine Erfassung der Fleischigkeits- und Fettklassen der Tierkörper. Die telefonisch kontaktierten Tierbesitzer konnten freiwillig an einer Befragung zu Managementund Fütterungspraktiken mit potenziellem Einfluss auf die Gesundheit des Labmagens teilnehmen.Ergebnisse: Der pH-Wert des Labmageninhalts betrug im Median 3,0 bei Kälbern, 3,6 bei Bullen und 3,9 bei Kühen. Mehr als die Hälfte der Tiere hatten Labmagengeschwüre der am wenigsten schwerwiegenden Art. Beide Tests für okkultes Blut im Kot waren nicht geeignet, diese Art von Ulzera nachzuweisen. Durch die Befragung ließen sich keine eindeutigen Faktoren feststellen, die für die Bildung von Labmagengeschwüren ursächlich sein könnten. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die Ergebnisse legen nahe, dass die Haltungssysteme in Österreich die Bildung geringgradiger Labmagengeschwüre begünstigen. Da es beim Rind keine Möglichkeit gibt, dies in vivo zu erforschen, bleiben weiterreichende Schlussfolgerungen rein spekulativ. Weitere Aspekte, z. B. die Rolle von Bakterien bei der Bildung von Geschwüren oder ihre Auswirkungen auf Produktivität und Tierwohl, sollten in folgenden Studien untersucht werden. Ebenso sollten die Ergebnisse dieser Pilotstudie in größeren experimentellen Studien bestätigt werden.





2015 ◽  
Vol 10 (2) ◽  
pp. 136-138
Author(s):  
G. Brenner
Keyword(s):  


2014 ◽  
Vol 156 (12) ◽  
pp. 28-28
Author(s):  
M. Storr
Keyword(s):  


2013 ◽  
Vol 70 (4) ◽  
pp. 231-236
Author(s):  
Hermann Brenner ◽  
Christian Stock ◽  
Michael Hoffmeister
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Darmkrebs ist eine der weltweit häufigsten Krebsarten und Krebstodesursachen. Da Karzinome im Darm überwiegend über langsam wachsende und gut entfernbare Vorstufen (Adenome) entstehen, sind die Möglichkeiten zur Vermeidung und Früherkennung – im Gegensatz zu den meisten anderen Krebsarten – sehr günstig. Die am häufigsten eingesetzten Verfahren zur Erkennung von Adenomen und Karzinomen im Darm sind Tests auf okkultes Blut im Stuhl, die Sigmoidoskopie und die Koloskopie. Die meisten westlichen Länder haben inzwischen ein bevölkerungsweites Screening-Programm für Darmkrebs initiiert mit dem Ziel, eine möglichst große Reduktion der Darmkrebsinzidenz und -mortalität zu erzielen. Hierbei werden unterschiedliche Ansätze bei der Gestaltung des Screening-Programms und den eingesetzten Screening-Verfahren verfolgt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass in einem organisierten Screening-Programm mit Einladung der Teilnahmeberechtigten die höchsten Teilnahmeraten erzielt werden können.



2011 ◽  
Vol 153 (47) ◽  
pp. 8-8
Keyword(s):  




2008 ◽  
Vol 109 (49) ◽  
pp. 1890-1892 ◽  
Author(s):  
P. Herzog
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