benigne prostatahyperplasie
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2020 ◽  
Vol 48 (06) ◽  
pp. 420-432
Author(s):  
Sabrina Stempel ◽  
Sandra Goericke-Pesch

ZusammenfassungDie Verfügbarkeit von GnRH-Agonist-Implantaten bietet die Möglichkeit der reversiblen, temporären Downregulation der endokrinen und germinativen Hodenfunktion bei Rüden und Frettchenrüden. Diese Übersichtsarbeit liefert einen Überblick über die zugelassene Indikation, Erzielung einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit bei gesunden, unkastrierten, geschlechtsreifen Rüden (4,7 und 9,4 mg Deslorelin) und Frettchenrüden (9,4 mg Deslorelin) sowie über verschiedene Off-Label-Indikationen. Die Off-Label-Anwendung erfordert eine strenge Indikationsstellung, Besitzeraufklärung und einen Therapienotstand. Off-Label-Indikationen beim Rüden sind sexualhormonabhängiges (störendes) Verhalten, benigne Prostatahyperplasie, Adenome der perinealen Drüsen und Alopezie X. Die Anwendung erfolgt beim Frettchen zur Unterdrückung der Fertilität und des Zyklus, aber auch zur medikamentösen Therapie des Hyperadrenokortizismus. Bei Katze und Kater kann ebenso eine Unterdrückung der Fortpflanzung induziert werden. Problematisch sind hier insbesondere der variable Wirkeintritt und die unterschiedliche, z. T. sehr lange Wirkdauer. Während kein (ausreichend) kontrazeptiver Effekt bei männlichen Kaninchen und Meerschweinchen nachgewiesen wurde, kann das Implantat den Zyklus bei weiblichen Kaninchen und Meerschweinchen sowie die Reproduktion bei Ratten beiderlei Geschlechts unterdrücken. Bei Vögeln und Reptilien bestehen signifikante speziespezifische Unterschiede hinsichtlich Wirksamkeit, Wirkeintritt und Wirkdauer. Ein erfolgreicher Einsatz ist bei Huhn, Japanwachtel und Psittaziden hinsichtlich Verhinderung der Eiablage beschrieben, bei Tauben kommt es nur zur Reduktion der Eiablage. Berichte zum erfolgreichen Einsatz bei reproduktionsassoziierten Verhaltensproblemen (Federpicken, Aggressivität) liegen ebenfalls vor. Bei männlichen Tieren einzelner Vogelspezies (Japanwachtel, Zebrafink) bewirkt das Deslorelin-Implantat eine Reduktion der Testosteronkonzentration. Therapeutisch ist der erfolgreiche Einsatz beim Wellensittich mit hormonproduzierendem Sertoli-Zell-Tumor sowie beim Truthahn zur Verhaltensmodulation und Haltungserleichterung (Reduktion der Aggression) beschrieben. Bei Leguanen unterdrückt das Implantat die Ovaraktivität.





2020 ◽  
Vol 77 (2) ◽  
pp. 53-56
Author(s):  
Adrian Kobe ◽  
Olivio Donati ◽  
Thomas Pfammatter

Zusammenfassung. Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine häufige Erkrankung des älteren Mannes und nimmt mit dem Alter stetig zu. Der Goldstandard in der Therapie der BPH besteht in einer medikamentösen Therapie sowie, bei Versagen derselben, in einer transurethralen Prostataresektion (TURP). Als Alternativverfahren hat sich in den letzten Jahren die minimalinvasive Therapie mittels Embolisation der A. prostatica etabliert. Nach sorgfältiger Abklärung des Patienten mittels MRT und CT zum Ausschluss von Kontraindikationen und zur Evaluation des Zugangswegs, findet die Intervention in örtlicher Betäubung statt und kann ambulant durchgeführt werden. Insbesondere bei Patienten, die einer Operation ablehnend gegenüberstehen oder polymorbide sind, ist die Prostaatembolisation eine nebenwirkungsarme Alternative zur TURP.



2019 ◽  
Vol 47 (05) ◽  
pp. 313-320
Author(s):  
Julia M. Grassinger ◽  
Heike Aupperle-Lellbach ◽  
Hanna Erhard ◽  
Sophie Merz ◽  
Robert Klopfleisch

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel In der Literatur konnte in 80 % der Bioptate kaniner Prostatakarzinome (PCa) die BRAF-Mutation nachgewiesen werden. Ziele dieser Arbeit waren, kanine Prostataproben aus dem eigenen Tiergut hinsichtlich des Auftretens der BRAF-Mutation zu untersuchen sowie die Spezifität und Sensitivität des Tests zu evaluieren. Außerdem sollte die Methodik für zytologische Ausstriche etabliert und die Korrelation zwischen der BRAF-Mutation und dem histologischen Bild kaniner PCa dargestellt werden. Material und Methoden Bioptate (n = 70) und Feinnadelaspirate (n = 17) der Prostata von 87 Hunden wurden histologisch oder zytologisch untersucht. Die Einteilung der Erkrankungen erfolgte wie in der Literatur beschrieben in benigne Prostatahyperplasie (BPH, n = 22), Prostatitis (n = 14), Plattenepithelmetaplasie (PM, n = 2), Atrophie nach Kastration (n = 3) und PCa (n = 46; davon zytologisch nachgewiesen n = 11). Für die PCa wurde der Gleason-Score ermittelt. Zur DNA-Isolierung dienten kommerzielle Testkits. Das Exon 15 wurde mit dem TaqMan® SNP Assay untersucht. Die Spezifität und Sensitivität des Tests wurden berechnet. Ergebnisse Ein Gleason-Score von 6 und 7 ergab sich in je einem Fall, von 8 bis 10 bei 33 der PCa. Aus allen Proben ließ sich ausreichend DNA isolieren. Die BRAF-Mutation war in 28/46 PCa nachweisbar (Sensitivität 61 %). Bei keinem Hund mit BPH, Prostatitis, PM oder Atrophie wurde die BRAF-Mutation festgestellt (Spezifität 100 %). Durch die BRAF-Mutation verursachte PCa wiesen einen signifikant (p = 0,002) höheren Gleason-Score auf als PCa ohne diese Mutation. Schlussfolgerung und klinische Relevanz Die Untersuchung auf das Vorliegen der BRAF-Variante V595E ist ein hochspezifisches Verfahren, mit dem sich in histologisch und zytologisch fraglichen Fällen die Verdachtsdiagnose eines PCa absichern lässt. Durch die BRAF-Mutation verursachte PCa zeigen histologisch stärker ausgeprägte Malignitätskriterien als nicht durch diese Mutation bedingte. Die klinische, therapeutische und prognostische Relevanz dieser Befunde bedarf weiterer Studien.





2019 ◽  
Vol 47 (04) ◽  
pp. 301-301
Author(s):  
Michelle Berthe

Prostata-Erkrankungen (Prostatitis, benigne Prostatahyperplasie, Prostatazyste/-abszess etc.) kommen beim Hund, insbesondere alten unkastrierten Rüden, häufig vor. Meistens zeigt sich eine Volumenzunahme der akzessorischen Geschlechtsdrüse, was maßgeblich Beschwerden mit sich bringt, aber auch das Ausmaß der Erkrankung mitbestimmt. Deshalb gewinnt die Ermittlung der Prostatagröße zur Prüfung des Gesundheitsstatus des Organs zunehmend an Bedeutung. Die Computertomografie bietet in diesem Bereich viele Vorteile. Ziel dieser Studie war zu klären, ob das Alter und der Kastrationsstatus von Rüden oder andere morphologische Abweichungen der Prostata das im CT ermittelte Volumen beeinflussen.



2019 ◽  
Vol 21 (2) ◽  
pp. 40-46
Author(s):  
Gallus Beatus Ineichen ◽  
Hansjörg Danuser


Uro-News ◽  
2019 ◽  
Vol 23 (2) ◽  
pp. 48-48
Author(s):  
Peter Leiner


Uro-News ◽  
2018 ◽  
Vol 22 (11) ◽  
pp. 51-51
Author(s):  
Peter Leiner


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