scholarly journals Einblicke in den europäischen Diakonie-Dachverband Eurodiaconia

2019 ◽  
Vol 3 ◽  
pp. 159-162
Author(s):  
Roland Luzi

Roland Luzi pflegt seit mehreren Jahren Beziehungen zum europäischen Diakonie-Dachverband Eurodiaconia und berichtet in seinem Beitrag «Einblicke in den europäischen Diakonie-Dachverband Eurodiaconia» von dessen unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten im Berichtsjahr. Aus dem vielfältigen Wirken, das rund 50 Mitgliedsorganisationen in 32 Ländern des europäischen Kontinents umfasst, hebt er drei Aspekte hervor: - Die jährliche Generalversammlung stand im Zeichen eines angemessenen Umgangs mit «Fake News». Der Dachverband hielt fest, dass mediale Desinformation nicht allein die politischen Institutionen betreffe, sondern in der Folge auch die Glaubwürdigkeit der zivilgesellschaftlichen und sozialen Organisationen in Mitleidenschaft ziehe. In einer Erklärung bekräftigen die Mitgliederorganisationen, sich dadurch nicht einschüchtern zu lassen, sondern weiterhin in öffentlichen Diskursen die Stimme zu erheben für die Verteidigung der Rechte von Schwachen und Benachteiligten. - Eine Studie des Dachverbands hat die Lebenssituation von Roma in Europa untersucht und verschiedene Herausforderungen eruiert (gesundheitliche Versorgung, Wohnsituation, Armut); die im Bericht gestellte Forderung nach einem verstärkten Einbezug der Roma in die gesellschaftliche Entwicklung betrifft gemäss Luzi auch die Schweizer Politik und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen. - Ein Treffen des «European Migration Networks» im Berichtsjahr hat sich genderspezifischen Aspekten der Migration gewidmet und festgehalten, dass für Migrantinnen besondere Herausforderungen bestehen, denen Unterstützungsorganisationen besonderes Augenmerk widmen müssen. Ein entsprechender Leitfaden mit Richtlinen für einen geschlechtersensiblen Zugang für Migrantinnen wurde daraufhin erstellt.




physiopraxis ◽  
2018 ◽  
Vol 16 (07/08) ◽  
pp. 58-58
Author(s):  
Ulrike Maier
Keyword(s):  

Eine Hausärztin, die, statt ein Physio-Rezept auszustellen, auf Übungen aus der Apotheken Umschau verweist? Unmöglich, sollte man meinen. Doch Physiotherapeutin Ulrike Maier belehrt eines Besseren. Ihre unwissende Hausärztin von nebenan liefert ihren Patienten gerne mal „alternative Fakten“ und hat bei ihren physiotherapeutischen Kenntnissen noch dringend Nachholbedarf.



2009 ◽  
Vol 71 (08/09) ◽  
Author(s):  
M Schouler-Ocak ◽  
M Aichberger ◽  
S Temur-Erman ◽  
A Heinz


2016 ◽  
Vol 21 (08) ◽  
pp. 17-17 ◽  

Besonders innovative, originelle oder ungewöhnliche IT-Lösungen, mit denen Krankenhäuser die gesundheitliche Versorgung ihrer Patienten und Mitarbeiter verbessern, werden in einer Serie vorgestellt.



2017 ◽  
Vol 22 (11) ◽  
pp. 18-18

Der Weltärztebund (WMA) hat den hippokratischen Eid für Ärzte erneuert. Die Delegierten einigten sich auf ihrer Generalversammlung in Chicago auf eine überarbeitete Fassung des Genfer Gelöbnisses, das aus dem Jahr 1948 stammt. „Die Neufassung hebt nun stärker als zuvor auf die Autonomie des Patienten ab“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, stellvertretender Vorsitzender des WMA. In der neuen Fassung verpflichtet das Gelöbnis die Ärzte, medizinisches Wissen zum Wohl der Patienten und zur Förderung der Gesundheitsversorgung mit ihren Kollegen zu teilen. Vor dem Hintergrund der steigenden Arbeitsbelastung appelliert es aber auch an die Ärzte, sich um ihre eigene Gesundheit zu kümmern. Nur dann könnten sie eine gesundheitliche Versorgung auf höchstem Niveau leisten.Auf der ganzen Welt berufen sich Ärzte auf das Genfer Gelöbnis. In vielen Ländern ist es Teil der ärztlichen Berufsordnung, in manchen hat es sogar Gesetzescharakter. Die Änderungen waren von einer internationalen Arbeitsgruppe unter Leitung der Bundesärztekammer über einen Zeitraum von zwei Jahren vorbereitet worden. Darüber hinaus fassten die Delegierten eine Reihe weiterer Beschlüsse. So verabschiedeten sie die „Deklaration von Chicago“ zur Qualitätssicherung in der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung. Darin fordert der Weltärztebund die Implementierung moderner Akkreditierungs- und Anerkennungssysteme an den medizinischen Fakultäten. In einer weiteren Stellungnahme gibt der WMA der Weltgesundheitsorganisation und den Staatsregierungen Empfehlungen zur effektiveren Bekämpfung von Pandemien und Epidemien. mau



2020 ◽  
Vol 25 (07/08) ◽  
pp. 98-99
Author(s):  
Stefan G. Spitzer

Mit milliardenschweren Förderprogrammen in schwindelerregender Höhe versucht der deutsche Staat, die Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern. Besonders im kostenträchtigen Gesundheitswesen lassen aber nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Versorgung unter Wahrung der Versorgungsqualität noch auf sich warten.



2016 ◽  
Vol 46 (183) ◽  
pp. 289-305
Author(s):  
Angela Schweizer

The following article is based on my fieldwork in Morocco and represents anthropological data collected amongst undocumented sub-Saharan migrants in Morocco. They want to enter Europe in search for a better life for themselves and to provide financial support for their families. Due to heavy border security control and repression, they find themselves trapped at the gates of Europe, where they are trying to survive by engaging in various economic activities in the informal sector. The article begins with an overview of the European migration politics in Africa and the geopolitical and historical context of Morocco, in light of the externalization of European border control. I will then analyze the various economic sectors, in which sub-Saharan migrations are active, as well as smuggling networks, informal camps and remittances, on which they largely depend due to the exclusion from the national job market.



2020 ◽  
pp. 101-114
Author(s):  
Jesús Miguel Flores Vivar
Keyword(s):  

Éste trabajo parte de una información compartida por muchos investigadores. La comprensión de la desinformación como un fenómeno que va mucho más allá del término “noticias falsas”. Estos términos han sido apropiados y usados engañosamente por poderosos actores para desestimar y poner en entredicho la cobertura informativa que ya atraviesa momentos críticos sobre la credibilidad.



2019 ◽  
pp. 131-146
Author(s):  
Luigi Alberto Pini ◽  
Antonietta Vilella
Keyword(s):  


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