scholarly journals Ein seltener maligner Tumor in der Axilla

2012 ◽  
Vol 12 (26) ◽  
Author(s):  
Stefanie Wuttke
Keyword(s):  

1984 ◽  
Vol 23 (06) ◽  
pp. 293-300 ◽  
Author(s):  
C. Wimpfheinier ◽  
Ch. Ruchti ◽  
J. Kinser ◽  
J. Teuscher ◽  
H. Rösier

ZusammenfassungBei 53 von 273 Struma maligna-Patienten wurde anläßlich ihrer nuklearmedizinischen Erstuntersuchung (1971-1983) eine Hyperthyreose diagnostiziert. Dies entspricht einer Quote von 19,5% unter den vorwiegend gut differenzierten Karzinomen. 24mal (in 45%) waren Hyperthyreose und maligne Struma zwei unterscheidbare, eigene Krankheiten: bei 4 Patienten mit M. Basedow (1,5% von 273) hatte 2mal ein solitärer kalter Knoten vorbestanden, 2mal wurde ein okkultes Karzinom intra operationem gefunden. 20 andere Patienten dieser Gruppe litten an einer nicht-immunogenen Hyperthyreose (M. Plummer), bei denen in kalten Knoten bei einer multifokalen funktionellen Autonomie (MfA) (n = 14) oder neben einem solitären heißen Knoten, dem toxischen Adenom (TA) (n = 6), ein Karzinom nachgewiesen wurde. Nur bei ihnen entsprach die Verteilung der verschiedenen Histologien etwa jener bei allen Struma maligna-Patienten in der Region. 29mal (in 55%) waren bei einem M. Plummer, davon 28mal mit dem Bild des TA, heißer Knoten und maligner Tumor identisch. Histologisch konnte – retrospektiv – diese Identität allerdings nur in 10 von 24 Präparaten gesichert werden. 8 Patienten hatten bei Erstvorstellung schon Radiojod-aufnehmende Metastasen. 24 dieser Tumoren waren follikuläre, 5 papilläre Karzinome. In erster Schätzung haben diese malignen, szintigraphisch heißen Tumore einen Anteil von 1 unter 50 (benignen) TAs. Trennende Kriterien sind: Strumawachstum und Tumorgröße >5 cm oder >35 g und eine Hypertrijodthyroninämie von <0,06 nmol/1 pro Gramm Tumor. Funktionelle Anomalien (»Leerlauf« und diskordante 131J-/ 99mTc-Szintigramme) wurden bei mehr als der Hälfte der malignen Fälle nachgewiesen.



2020 ◽  
Author(s):  
P Darlington ◽  
M Zenner ◽  
P Schäfer ◽  
T Ewers ◽  
A Philipp ◽  
...  
Keyword(s):  


Author(s):  
A. Udelnow ◽  
S. Leinung ◽  
C. Dannenberg ◽  
Ch. Trantakis ◽  
R. Schober ◽  
...  
Keyword(s):  


2020 ◽  
Vol 32 (1) ◽  
pp. 64-65
Author(s):  
Elke Oberhofer
Keyword(s):  


1973 ◽  
Vol 98 (19) ◽  
pp. 993-995 ◽  
Author(s):  
H. Schwingshackl ◽  
H. Hörtnagl ◽  
G. Weiser ◽  
M. Glettner


Praxis ◽  
2005 ◽  
Vol 94 (18) ◽  
pp. 743-750 ◽  
Author(s):  
Hopf

Die in unserer Gesellschaft zunehmende Zahl älterer bzw. betagter Patienten mit fortgeschrittenen Hepatopathien erfordert auf diesem Gebiet eine spezielle ärztliche Kompetenz. Der Alterungsprozess hat Auswirkungen auf Pharmakokinetik und Pharmakodynamik. Ärztliche Massnahmen sind bei betagten Patienten einer besonders sorgfältigen Nutzen/Risiko-Abwägung zu unterziehen. Die häufigste gravierende Lebererkrankung ist die dekompensierte Zirrhose mit ihren Komplikationen. Die medikamentöse Behandlung der üblichen zirrhotischen Komplikationen ist unabhängig vom Alter der Patienten. Auch die antivirale Therapie mit Nukleosid-Analoga bei chronischer Hepatitis-B-Virus-Infektion, mit oder ohne Zirrhose, kann bei betagten Patienten grosszügig eingesetzt werden. Demgegenüber ist man mit der antiviralen Standardtherapie bei chronischer Hepatitis C-Virusinfektion der älteren Patienten eher zurückhaltend. Deutliche Krankheitsprogression, guter Allgemeinzustand und hohe Motivation sind wichtige Aspekte, die auch bei älteren Patienten eine Therapie mit PegInterferon und Ribavirin rechtfertigen können. Die etablierten medikamentösen Behandlungskonzepte für die Autoimmunhepatitis und für die primär biliäre Zirrhose gelten auch für ältere Patienten in gleicher Weise. Als eine Komplikation der Leberzirrhose ist das hepatozelluläre Karzinom ein häufiger maligner Tumor im höheren Alter. Zur Therapie stehen chirurgische und interventionelle Verfahren zur Verfügung, zum Teil mit kurativem Ansatz. Die systemische medikamentöse Therapie hat beim hepatozellulären Karzinom bisher enttäuscht. Die Lebertransplantation ist für betagte Patienten keine realistische Option.



2017 ◽  
Vol 77 (05) ◽  
pp. 479-479
Author(s):  
Kerstin Stierstorfer ◽  
H. Dworak ◽  
Karin Schardt ◽  
Ewald Schanz
Keyword(s):  


Der Hautarzt ◽  
2005 ◽  
Vol 56 (7) ◽  
pp. 679-683 ◽  
Author(s):  
A. Stepanova ◽  
W. C. Marsch ◽  
V. Stadie
Keyword(s):  


Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (14) ◽  
pp. 767-774 ◽  
Author(s):  
Kunz ◽  
Bannwart ◽  
Gerber ◽  
Dombi

Das massive Ödem des Ovars (massive ovarian edema, MOE) ist eine seltene, benigne Erkrankung junger Frauen. Weil präoperativ differentialdiagnostisch meist ein maligner Tumor im Vordergrund steht, besteht das Risiko, dass diese Patientinnen überbehandelt werden. Bei der beschriebenen 18-jährigen Patientin wurde aufgrund präoperativer Daten die klinische Verdachtsdiagnose PCO-Syndrom (Syndrom der polyzystischen Ovarien) gestellt. Im MRI wurde das vergrösserte Ovar als muzinöser Tumor interpretiert. Bei der Laparotomie zeigte sich ein glattwandiger, opalfarbener Ovarialtumor mit Adnextorsion. Die histopathologische Untersuchung des Adnexektomiepräparates ergab die Diagnose eines MOE. Keilexzision, Schnellschnitthistologie, Derotation und Suspension des Ovars wären therapeutisch ausreichend gewesen. Die Übertherapie lässt sich vermeiden, wenn bei jungen Frauen mit vergrössertem Ovar das MOE in die Differentialdiagnose miteinbezogen wird und die charakteristischen Sonographie-, MRI- und Makroskopiebefunde bekannt sind.



2006 ◽  
Vol 34 (01) ◽  
pp. 23-28 ◽  
Author(s):  
K. Failing ◽  
A. Wehrend ◽  
N. Stratmann

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Ziel dieser Untersuchung war die Beantwortung folgender Fragen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Dignität eines Tumors und seiner Lokalisation im Gesäuge? Bestehen Zusammenhänge der Dignitäten zwischen den einzelnen Gesäugeneoplasien bei Hündinnen mit multiplen Mammatumoren? Material und Methode: Es erfolgte eine Auswertung der Gesäugebefunde von 103 mammektomierten Hündinnen mit multiplen Mammatumoren. Jeder Einzeltumor wurde hinsichtlich seiner Lokalisation und histopathologischen Dignität erfasst. Ergebnisse: Die Tumoren kamen signifikant häufiger in den kaudalen drei Komplexen als in den kranialen vor (p < 0,0001). In 81,5% der Fälle lag mindestens ein maligner Tumor vor. Nur 9,7% der Patienten hatten ausschließlich benigne Tumoren, bei 3,9% waren einzig Hyper-/Dysplasien zu finden. Der Anteil maligner Tumoren differierte zwischen den Lokalisationen statistisch nicht signifikant. Dies galt sowohl für die Gesäugeleiste insgesamt (p = 0,844) als auch für die beiden Körperseiten getrennt (links:p = 0,819; rechts: p= 0,503). Zwischen den Tumordignitäten benachbarter Komplexe der gleichen Körperseite bestand teilweise eine hochsignifikanter positiver Zusammenhang (p < 0,0001), der sich für benachbarte Komplexe gegenüber liegender Körperseiten nicht nachweisen ließ (p> 0,05). Dies scheint in Zusammenhang damit zu stehen, dass der lymphatische Abfluss der beiden Gesäugehälften selbstständig geschieht und keine Interaktion zwischen ihnen stattfindet. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Bei der Mehrzahl von Hündinnen mit multiplen Mammatumoren (> 80%) ist davon auszugehen, dass mindestens einer davon Malignitätskriterien aufweist. Einen Zusammenhang zwischen Lokalisation und der Dignität von Mammatumoren gibt es nicht. Benachbarte Tumoren einer Gesäugeleiste besitzen häufig die gleiche Dignität.



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