kognitive therapie
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2020 ◽  
Vol 72 (1) ◽  
pp. 42-54
Author(s):  
Hans-Arved Willberg
Keyword(s):  


Suchttherapie ◽  
2019 ◽  
Vol 20 (03) ◽  
pp. 135-143
Author(s):  
Ulrich W. Preuss ◽  
Jessica Wei Mooi Wong

ZusammenfassungEpidemiologisch ist die Häufigkeit von Suizidalität bei Personen mit einer Alkoholkonsumstörung hoch und in der Diagnostik und Behandlung der Betroffenen oftmals eine Herausforderung. Ziel dieser narrativen Übersicht ist es, nicht nur Risikofaktoren für suizidale Ideationen und Handlungen zu identifizieren, sondern auch Hinweise auf Diagnostik und Behandlung aufzuzeigen. Risikofaktoren beinhalten affektiven Störungen, impulsives und aggressives Verhalten, Drogenkonsumstörungen sowie die Schwere der Alkoholabhängigkeit. Veränderungen in der Neurotransmission des serotonergen und noradrenergen Systems und eine Dysfunktion des präfrontalen Kortex sind von biologischer Seite beteiligt. Behandlungssuchende Alkoholkranke weisen oftmals multiple Risikofaktoren auf. Für die Diagnostik weist eine Vorgeschichte von Suizidversuchen auf eine höhere Krankheitslast komorbider psychischer Störungen hin. In der Behandlung wurden psychotherapeutische Strategien wie die kognitive Therapie, die DBT (dialektisch behaviorale Therapie) und die Behandlung der affektiven Störungen mit Antidepressiva als mögliche Behandlungsansätze vorgestellt. Zukünftige Studien sollten die Wirksamkeit dieser Ansätze bestätigen und neue Strategien entwickeln und erproben.



2017 ◽  
Vol 46 (4) ◽  
pp. 284-285
Author(s):  
Jens Heider
Keyword(s):  






2014 ◽  
Vol 43 (4) ◽  
pp. 233-240 ◽  
Author(s):  
Thomas Heidenreich ◽  
Christoph Grober ◽  
Johannes Michalak

Unter den im Zentrum dieses Sonderhefts stehenden Neuentwicklungen nehmen achtsamkeitsbasierte Verfahren eine bedeutsame Rolle ein: Während die „Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion” (mindfulness-based stress reduction, MBSR) bereits in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre entwickelt wurde ( Kabat-Zinn, 1990 ), erlangte insbesondere die von Segal, Williams und Teasdale (2002) speziell für die Rückfallprävention bei rezidivierender depressiver Störung entwickelte „Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie” (mindfulness-based cognitive therapy, MBCT) eine zunehmende Bedeutung im Bereich kognitiv-behavioraler Ansätze. Der vorliegende Beitrag geht zunächst auf den historischen und theoretischen Hintergrund der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie ein. Im Anschluss daran wird die praktische Umsetzung des Gruppenkonzepts vorgestellt und der Stand der Forschung anhand aktueller Metaanalysen referiert. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Diskussion einer allzu verkürzten Anwendung von Achtsamkeit in der klinischen Praxis.



2014 ◽  
Vol 33 (04) ◽  
pp. 252-258 ◽  
Author(s):  
T. Krieger ◽  
M. Grosse Holtforth

ZusammenfassungDepressionen können erfolgreich behandelt werden, doch die Nachhaltigkeit psychotherapeutischer Effekte ist weiterhin eine Herausforderung. Expositionsbasierte Kognitive Therapie (EBCT) versucht, gleichzeitig Symptomatik und Depressionsvulnerabilität durch verstärkte kognitiv-emotionale Verarbeitung zu verändern. Die EBCT umfasst drei Behandlungsphasen: Aufbauphase zur Stabilisierung und Stärkung inklusive Achtsamkeitsübungen, Expositionsphase zur Bearbeitung depressionsrelevanter Selbstanteile mit emotionsfokussierten Methoden und Konsolidierungsphase zum Transfer erworbener Fertigkeiten und Erkenntnisse in den Alltag. In empirischen Studien konnten Belege für die Umsetzbarkeit der Methodenintegration sowie Akzeptabilität der Behandlung erbracht werden. In einer Vergleichsstudie zeigten sich große und der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) vergleichbare Prä-Post-Effekte der EBCT. Die kognitiv-emotionale Verarbeitung erfolgte hauptsächlich in der Expositionsphase und sagte das Therapieergebnis vorher. Die EBCT ist ein Beispiel für die erfolgreiche Integration ursprünglich theoriefremder Interventionen in die KVT. Zukünftige Entwicklungen der Depressionstherapie werden diskutiert.



Author(s):  
Thomas Heidenreich ◽  
Johannes Michalak

Fragestellung: Der Artikel stellt wesentliche Ansatzpunkte achtsamkeitsbasierter Psychotherapie dar und stellt das Konzept einer „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie vor. Inhaltsübersicht: Zentrale Ansätze, die sich der „dritten Welle“ zuordnen lassen (Achtsamkeitsbasierte Stresssreduktion, achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie, Acceptance and Commitment Therapy, Dialektisch-behaviorale Therapie) sowie der Stand zur Wirksamkeitsforschung werden kurz vorgestellt. Im Anschluss daran werden Chancen und Gefahren achtsamkeitsbasierter Ansätze diskutiert. Schlussfolgerungen: Achtsamkeitsbasierte Interventionen stellen für die Psychotherapie allgemein und für den Suchtbereich interessante Perspektiven dar. Mögliche Gefahren der Umsetzung achtsamkeitsbasierter Verfahren sollten berücksichtigt werden.



2014 ◽  
Vol 33 (04) ◽  
pp. 265-270
Author(s):  
C. Remmers ◽  
T. Heidenreich ◽  
J. Michalak
Keyword(s):  

ZusammenfassungAufgrund der hohen Rückfallwahrscheinlichkeit, die schon mit dem ersten Auftreten einer Depression gegeben ist, entwickelt sich die Störung häufig zu einem chronischen Leiden. Entsprechend wurden in den letzten Jahren Ansätze zur Prävention von Rückfällen entwickelt. Im vorliegenden Beitrag soll ein 8-wöchiges gruppentherapeutisches Rückfallpräventionsprogramm für Patienten mit mehr als drei depressiven Episoden in der Vergangenheit vorgestellt werden: Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie. In diesem Programm sollen Patienten lernen, negative grüblerische Geisteszustände möglichst frühzeitig zu erkennen. Indem Patienten Achtsamkeit praktizieren, das heißt, indem sie sich bewusst dem Hier und Jetzt zuwenden, sollen sie lernen, aus den negativen Zuständen und Grübelprozessen auszusteigen. Die Behandlung basiert auf aktuellen Ergebnissen zum Rückfallgeschehen und hat sich in einer Reihe von Therapiestudien und Metaanalysen als wirksam zur Reduktion der Rückfallraten erwiesen.



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