ambulante pflege
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2021 ◽  

Ambulante Pflege psychisch kranker Menschen Die Autor*innen des ersten umfassenden Lehrbuchs zur ambulanten psychiatrischen Pflege • beschreiben die Entwicklung der ambulanten psychiatrischen Pflege (APP) in DE und CH • erläutern professionelle Grundlagen und pflegerische Grundhaltungen • führen Organisationselemente der APP an, von der Tourenplanung über Dokumentation, Marketing bis hin zu Qualitäts-, Aufnahme-, Change- und Selbstmanagement • beschreiben prozessorientierte Instrumente ambulanter psychiatrischer Pflege, wie das REACH-Modell und den Pflegeprozess • klären rechtliche Grundlagen zu Zulassungsbedingungen, Gewaltvermeidung, Zwangsbehandlung, Haftungsrecht und Datenschutz in DE und CH • skizzieren therapeutische Angebote der Psychotherapie, Angehörigen- und Peer-Group-Arbeit, Teilhabeförderung und Strukturierungsangebote bei komplexen Erkrankungen • stellen spezifische Behandlungssettings für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen vor, ergänzt um forensische und transkulturelle Angebote • skizzieren 36 Konzepte und «Handlungsräume», die von Aggressivität, über Adherence, Angst, Chronizität, Essen, Humor, Hoffnung, Identität, Integration, Kommunikation, Langeweile, Machtlosigkeit, Manipulation, Migration, Privatheit, Recovery, Scham, Schlaf, Selbstkonzept, -vernachlässigung, -verletzung, Sexualität, Trauma, Trauer, Vertrauen, Verwirrtheit, Wellbeing bis hin zu Zwang reichen • betonen die Bedeutung von persönlichen Netzwerken, Fort- und Weiterbildung sowie berufspolitischem Engagement für die Weiterentwicklung der ambulanten psychiatrischen Pflege.



2021 ◽  
Vol 29 (3) ◽  
pp. 227-229
Author(s):  
Barbara Mayerhofer
Keyword(s):  

Zusammenfassung Die ambulante Pflege in Deutschland unterliegt gesetzlichen Vorgaben, die nicht im notwendigen Ausmaß die Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigen. Pflegende, deren Expertise nicht abgerufen wird, verlassen den Beruf. Das streichen aus den Niederlanden kommende Modell Buurtzorg zeigt Alternativen, deren Umsetzung in Deutschland ein Umdenken erfordern würde.



2021 ◽  
Vol 29 (3) ◽  
pp. 201-204
Author(s):  
Beate Blättner ◽  
Gabriele Meyer ◽  
Katrin Balzer ◽  
Sascha Köpke
Keyword(s):  

Zusammenfassung Gewalt in der Pflege kann gegen Pflegende oder gegen Pflegebedürftige bzw. Patient*innen gerichtet sein. Es gibt keine robust untersuchten Präventionsansätze. In einem Konsortium aus vier pflege- bzw. gesundheitswissenchaftlichen Standorten wird eine komplexe Intervention durchgeführt und evaluiert. Die Intervention folgt einem partizipativen Ansatz. Nach einer ersten Projektphase in stationären Altenpflegeeinrichtungen erfolgt eine Ausweitung auf die Settings Krankenhaus und ambulante Pflege.



Author(s):  
Felix Alexander Neumann ◽  
Natascha Mojtahedzadeh ◽  
Volker Harth ◽  
Stefanie Mache ◽  
Matthias Augustin ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Prognosen zufolge werden im Jahr 2050 bis zu 0,85 Mio. Fachkräfte in der Pflege fehlen. Bereits heute führen zunehmende Arbeitsbelastungen zu hohen Krankenständen bei den Beschäftigten. Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Gesundheitsverhalten bei ambulanten Pflegekräften fehlen, um zielgruppenspezifische Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) bereitstellen zu können. Ziel der Arbeit Ziel ist es, das Gesundheitsverhalten von ambulanten Pflegekräften sowie bestehende Angebote der BGF in der ambulanten Pflege zu charakterisieren und Erfahrungen der Expert*innen bei der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen BGF zu erfassen. Material und Methoden Zehn Expert*innen aus der Hamburger Pflegebranche und -wissenschaft wurden im Rahmen eines Fokusgruppeninterviews im Januar 2020 befragt. Die Datenauswertung fand mittels qualitativer Inhaltsanalyse statt. Ergebnisse Um selbstbestimmt und selbstständig mit der eigenen Gesundheit umzugehen, betonten die Experten, sei es besonders wichtig, die Pflegekräfte für die Themen Ernährung, körperliche Aktivität und Rauchen zu sensibilisieren. Für Stressbewältigung standen hingegen vermehrt verhältnispräventive Maßnahmen, wie realistische Fahrtenplanung, Arbeitszeitplanung und Anpassung der Pausenzeiten, im Fokus. Schlussfolgerung Die Arbeitsbedingungen der ambulanten Pflege wirken sich nachteilig auf das Ernährungs- und Trinkverhalten sowie die körperliche Aktivität bei den Beschäftigten aus. Weitere quantitative Erhebungen zum Gesundheitsverhalten werden benötigt, um die gewonnenen Einschätzungen der Expert*innen zu stärken. Zielgruppenspezifische Maßnahmen der BGF müssen an die ambulante Pflege angepasst sein und sowohl verhaltens-, als auch verhältnispräventive Ansätze einbeziehen.



Author(s):  
Peter Bleses ◽  
Jens Breuer ◽  
Britta Busse ◽  
Andreas Friemer ◽  
Kristin Jahns ◽  
...  
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie Digitalisierung dringt mit der Einführung digitaler Tourenbegleiter in die ambulante Pflege in die Arbeit von Pflegekräften vor, die zuvor meist noch wenig Erfahrung mit digital gestützter Arbeit hatten. Pflegearbeit ist hier durch eine berufskulturelle Prägung gekennzeichnet, deren Kern in der persönlichen Interaktionsbeziehung liegt. Um digitale Technik erfolgreich in die ambulante Pflege einführen zu können, ist ihre Integrationsfähigkeit in die Pflegearbeit aus Perspektive der Pflegekräfte zentral: Digitale Technik sollte Pflegearbeit unterstützen, darf sie aber nicht stören oder mit guter Pflege unvereinbar sind. Und v. a. sollte die Digitalisierung der Pflegearbeit angesichts zunehmend belastender Arbeitsbedingungen auch die Arbeitsqualität der Pflegekräfte verbessern. Das Verbundprojekt KoLeGe hat in der ambulanten Pflegepraxis Lösungen erarbeitet, wie digitale Tourenbegleiter unter Berücksichtigung der Bedarfe von Pflegekräften gut in die Praxis eingeführt werden können.



2020 ◽  
Vol 73 (12) ◽  
pp. 17-19
Author(s):  
Thomas Meißner
Keyword(s):  


Praxis ◽  
2020 ◽  
Vol 109 (10) ◽  
pp. 801-805
Author(s):  
Albert Wettstein

Zusammenfassung. Gewalt gegen Alte ist häufig, 20–30 % alter Menschen erleben dies jährlich, am häufigsten in der Form von psychischer Misshandlung (20 %), seltener von finanzieller Ausnutzung (4 %) oder physischer Gewalt (3 %). Wichtigste Risikofaktoren für die Opfer sind Betreuungsbedürftigkeit, vor allem wegen Demenz. Pflegende Personen haben ein hohes Risiko, zu missbrauchen, wenn sie psychisch auffällig oder suchtabhängig sind, mit dem zu Pflegenden zusammenleben oder finanziell von ihm abhängig sind. Zusätzliche Risikofaktoren sind allgemeine soziale Isolation und ungelöste Familienkonflikte. Wichtigste Prävention ist die Organisation von Entlastungen der Betreuenden durch Einsätze von Aussenstehenden (ambulante Pflege, Spitex) und bei den Opfern ärztliche Behandlung von nächtlicher Unruhe ohne den Einsatz von Benzodiazepinen oder Neuroleptika, aber mit Phytopharmaka oder sedierenden Antidepressiva.



ProCare ◽  
2020 ◽  
Vol 25 (1-2) ◽  
pp. 37-41
Author(s):  
Christine Bretbacher


2020 ◽  
pp. 65-95
Author(s):  
Miriam Räker ◽  
Antje Schwinger ◽  
Jürgen Klauber
Keyword(s):  

Zusammenfassung Die Mehrzahl der Pflegebedürftigen wird auch heute in der eigenen Häuslichkeit unter Einbindung unterschiedlicher Hilfen versorgt. Mit Hilfe einer Online-Befragung wurden rund 1.100 Hauptpflegepersonen zu den aufgebrachten finanziellen und zeitlichen Eigenleistungen befragt. Die Analysen zeigen auf, dass die ambulante Pflege maßgeblich durch die Hauptpflegeperson und weitere in die Pflege eingebundene Personen getragen wird. Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Belastungsfaktoren bezogen auf das Vorliegen einer Demenz sowie der Pflegeschwere und der selbst geleisteten Pflege und Betreuung. Privat aufgewendete finanzielle Mittel werden nur von jedem Vierten der Befragten angegeben. Diese privaten Aufwendungen sind ebenfalls bei Haushalten mit demenziell Erkrankten überdurchschnittlich hoch und steigen mit dem Pflegegrad an. Einkommen, Bildung oder Erwerbstätigkeit hingegen haben keinen signifikanten Einfluss auf die privat aufgewendeten finanziellen Mittel. Wenn auch die Mehrzahl der Pflegehaushalte die Situation bewältigen kann, zeigen bis zu einem Viertel der Haushalte hohe Belastungswerte. Die Erhebung rückt damit Fragen nach gezielter Unterstützung und einem differenzierten Leistungszuschnitt in den Fokus.



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