tuberöse sklerose
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Paediatrica ◽  
2021 ◽  
Vol 32 (3) ◽  
Author(s):  
Sandra Tölle

Die Assoziation von Entwicklungsanomalien von Hirn, Haut und Augen wurde 1932 vom Niederländer Ophthalmologen Jan van der Hoeve unter dem Begriff Phakomatosen zusammengefasst. Er gruppierte darunter die Neurofibromatose, die Tuberöse Sklerose und später die von Hippel-Lindau Erkrankung. Zeitgleich schlugen Paul Ivan Yakovlev und Riley H. Guthrie auf der anderen Seite des Atlantiks den Begriff Neurokutane Erkrankungen vor, geprägt durch ihre Erkenntnisse, dass kongenitale Fehlbildungen des Ektoderms (Haut, Hirn, Retina, Auge) wie bei der Neurofibromatose, der tuberösen Sklerose oder dem Sturge-Weber-Syndrom klinisch häufig die Gemeinsamkeiten von Hautmanifestationen, kognitiver Beeinträchtigung und Epilepsie aufwiesen. Sie erkannten auch, dass die Haut ein diagnostisches Fenster zum zentralen Nervensystem ist, was auch heute noch zutrifft.



2021 ◽  
Vol 225 (01) ◽  
pp. 87-88
Author(s):  
Cordula Franz ◽  
Monica Ritter ◽  
Ingo Germund-Maiwald ◽  
Nils Krämer ◽  
Christian Enzensberger
Keyword(s):  

Die Erstvorstellung der 30-jährigen IG/0P erfolgte mit 26+1 Schwangerschaftswochen (SSW) zur weiteren Betreuung nach extern erfolgter Amniozentese und bereits molekulargenetisch gesicherter fetaler Tuberöser Sklerose (Mutation im TSC2-Gen).



Author(s):  
Laurent M. Willems ◽  
Adam Strzelczyk ◽  
Felix Rosenow

ZusammenfassungTuberöse Sklerose („tuberous sclerosis complex“ [TSC]) ist eine seltene genetische Erkrankung, die neben kutanen und viszeralen Organmanifestationen typischerweise bereits in einem sehr frühen Erkrankungsstadium mit einer schweren, meist therapierefraktären Epilepsie einhergeht. Aufgrund seiner direkten Wirkung am durch TSC dysregulierten mTOR-Signalweg sowie der synergistischen Effekte auf andere Organmanifestationen kommt das Rapamycin-Derivat Everolimus (EVE) zunehmend zur Anwendung. Ziel dieses systematischen Reviews ist, die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von EVE bei Patienten mit TSC-assoziierter, therapierefraktärer Epilepsie aufzuarbeiten.



Author(s):  
Robert Waltereit ◽  
Martha Feucht ◽  
Magdalena C. de Vries ◽  
Julia Huemer ◽  
Veit Roessner ◽  
...  

Zusammenfassung. Obwohl insgesamt selten („orphan disease“ mit einer Inzidenz von 1:6000), ist die Tuberöse Sklerose (TSC) eine der häufigsten monogenetisch bedingten Erkrankungen mit Bedeutung für die Kinder- und Jugendpsychiatrie. TSC führt bei bis zu 90 % der Betroffenen zu neurologischen Störungen wie Epilepsie und ebenfalls bei bis zu 90 % zu psychiatrischen Manifestationen wie Autismus-Spektrum-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, affektiven Störungen und Intelligenzminderung. In den letzten Jahren wurden sowohl zum Verständnis des molekularen Pathomechanismus der Erkrankung als auch zu Diagnostik und Behandlung erhebliche Fortschritte erzielt. Die vorliegende Übersichtsarbeit stellt diese aktuellen Entwicklungen dar. Im ersten Abschnitt zeigen wir den Bedarf an psychiatrischer Diagnostik und Begleitung von Patienten mit TSC auf und behandeln Herausforderungen und Schwierigkeiten in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neuropädiatrie und anderen Berufsgruppen. Im zweiten Teil stellen wir das Konzept der TSC-assoziierten neuropsychiatrischen Störungen (TAND) vor, das von einer internationalen Expertengruppe entwickelt wurde, um Kliniker, Familien und Betroffene in der Diagnostik und Behandlung psychiatrischer Symptome und Störungen zu unterstützen, sowie ein neuartiges Screeninginstrument (TAND-Checkliste). Schließlich geben wir einen Überblick über kürzlich publizierte Studien bezüglich möglicher Krankheitsmodifikation der neuropsychiatrischen Manifestationen mittels mTOR-Inhibitoren. Die deutsche Übersetzung der TAND-Checkliste ist dem Artikel als elektronisches Supplement (ESM) beigefügt.



2019 ◽  
Vol 236 (04) ◽  
pp. 462-468
Author(s):  
Florian Zweipfenning ◽  
Sandra Toelle ◽  
Christina Gerth-Kahlert
Keyword(s):  

Zusammenfassung Hintergrund Evaluation und Vergleich des okulären Phänotyps von Patienten, die mit tuberöser Sklerose (TSC) diagnostiziert wurden. Analyse der okulären Komplikationen während der Untersuchungsperiode. Methoden Es wurde eine retrospektive Datenanalyse von Patienten mit TSC, die ophthalmologische Untersuchungen an der Augenklinik des Universitätsspitals Zürich erhalten hatten, durchgeführt. Bestkorrigierter Visus, Refraktion, Gesichtsfeld, Vorderabschnitts- und Fundusbefunde mit Unterscheidung der Hamartomarten wurden aus den Patientenakten extrahiert. Die Studie wurde durch die kantonale Ethikkommission Zürich bewilligt. Resultate Insgesamt wurden Daten von 30 Patienten (19 weiblich, 11 männlich) mit TSC identifiziert. Das Alter bei der Erstuntersuchung variierte von 7 Monaten bis 44 Jahre (median 13,3 Jahre, Standardabweichung [SD] 11,31). Bei 17 von 30 Patienten lagen Daten der Follow-up-Untersuchung zwischen 4 Monaten und 19 Jahren vor (median 4,3 Jahre, SD 5,24). Daten der quantitativen Visusüberprüfung lagen von 26/30 Patienten vor, wobei 22/26 einen beidseitig altersentsprechenden Visus aufwiesen. Die Ursache der Visuseinschränkung bei 4 Patienten waren: Komplikation eines subependymalen Riesenzellastrozytoms mit einer beidseitigen Optikusatrophie; retinale Toxizität bei Vigabatrinmedikation; Vorderabschnittsdysgenesie und einseitige Amblyopie ex Anisometropie. Retinale Hamartome waren in 15/30 Patienten dokumentiert: bei 8 Patienten einseitig, bei 7 beidseitig. Der flache Hamartomtyp wurde häufiger als der multinoduläre Typ (10/15 vs. 6/15) beschrieben. Schlussfolgerungen Der okuläre Phänotyp unserer Patientenkohorte zeigt Übereinstimmungen mit der Literatur. Mit TSC diagnostizierte Patienten erfordern regelmäßige ophthalmologische Kontrollen, um sekundäre Komplikationen wie ein Papillenödem, starken Visusverlust oder Gesichtsfeldeinschränkung frühzeitig zu diagnostizieren.



2017 ◽  
Vol 166 (1) ◽  
pp. 65-78
Author(s):  
D. Ebrahimi-Fakhari ◽  
C. S. L. Müller ◽  
K. Altmeyer ◽  
U. Yilmaz ◽  
M. Flotats-Bastardas ◽  
...  
Keyword(s):  


2017 ◽  
Vol 19 (2) ◽  
pp. 51-51
Author(s):  
red
Keyword(s):  


Pneumologie ◽  
2016 ◽  
Vol 71 (02) ◽  
pp. e1-e1
Author(s):  
S. Brakemeier ◽  
C. Grohé ◽  
F. Bachmann ◽  
K. Budde
Keyword(s):  


Pneumologie ◽  
2016 ◽  
Vol 71 (02) ◽  
pp. 86-95
Author(s):  
S. Brakemeier ◽  
C. Grohé ◽  
F. Bachmann ◽  
K. Budde
Keyword(s):  


Author(s):  
M Schmidt-Fittschen ◽  
S Spahn ◽  
D Schranz ◽  
F Bahlmann
Keyword(s):  


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