klinische diagnostik
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Phlebologie ◽  
2020 ◽  
Vol 49 (06) ◽  
pp. 325-331
Author(s):  
Tobias Hirsch ◽  
Albrecht Klemenz
Keyword(s):  

ZusammenfassungVenenleiden sind nicht auf die Extremitäten beschränkt. Einerseits können Erkrankungen der Beinvenen wie Varikose und Phlebothrombose auch die Venen der Beckenorgane und des Retroperitoneums mit betreffen, andererseits sind pelvine und abdominelle Symptome mitunter auch phlebogen erklärbar. Als Pendant zur chronischen venösen Insuffizienz der Beinvenen hat sich der Begriff des chronischen pelvinen Stauungssyndroms etabliert, der die Komplexität der Störung weder anatomisch noch funktionell adäquat erfasst.Die klinische Diagnostik und die Bildgebung, insbesondere die Duplexsonografie der retroperitonealen Venen, sind erheblich schwieriger als die der Beinvenen. Darüber hinaus sind die Gefäße sehr variantenreich. Die fundierte Kenntnis der Anatomie der pelvinen und retroperitonealen Gefäße ist unersetzlich, um die möglichen Befunde deuten zu können. Das Wissen um die wichtigsten embryologischen Entwicklungsschritte erleichtert das Verständnis pathophysiologischer Mechanismen.



2020 ◽  
Vol 34 (03) ◽  
pp. 147-152
Author(s):  
Kai Fehske ◽  
Christoph Lukas

ZusammenfassungDie Bandverletzung des oberen Sprunggelenks ist eine der häufigsten Verletzungen im Sport. Landung auf dem gegnerischen Fuß oder direkter Kontakt gehören zu den häufigsten Verletzungsmechanismen. Initial zählt vor allem die klinische Diagnostik, je nach Bedarf um Röntgen, Sonografie oder MRT ergänzt. Meist wird konservativ therapiert; zunächst müssen Schmerz und Schwellung reduziert, dann die Funktion wiederhergestellt werden, bevor nach Return-to-Play-Testung in den Sport zurückgekehrt werden kann. Teilweise liegen komplexere Verletzungsmuster mit Begleitschäden vor und trotz aller Erfolge der konservativen Behandlung bleiben bestimmte Fälle dem operativen Vorgehen vorbehalten. Nicht nur die reelle Ausfallzeit der Athleten, sondern die Ausprägung von Folgeschäden und chronischen Funktionseinschränkungen und auch die damit verbundenen Behandlungskosten legen die Empfehlung nahe, eine Sprunggelenkverletzung nicht zu unterschätzen und die Therapie adäquat auszuwählen.



Suchttherapie ◽  
2020 ◽  
Vol 21 (02) ◽  
pp. 76-84
Author(s):  
Gallus Bischof ◽  
Christiane Otto ◽  
Anja Bischof ◽  
Hans-Jürgen Rumpf

Zusammenfassung Ziel Abhängigkeit und Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten sind prävalente Störungen, die durch das Suchthilfesystem kaum erreicht werden. Verfahren zur frühen Erkennung von Betroffenen in medizinischen Settings könnte zu einer Verbesserung der Versorgung beitragen, wobei entsprechende Screeningverfahren unzureichend validiert sind. Methodik In einer pro-aktiven, unausgelesenen Stichprobe von 6042 konsekutiven Patienten zweier Allgemeinkrankenhäuser in Lübeck wurde ein Screening mittels des Kurzfragebogens zu Medikamentenabhängigkeit und Missbrauch KMM und der Severity of Dependence Scale durchgeführt. Bei Screening-auffälligen Patienten (n=226, Ausschöpfung 55,3%) sowie einer randomisierten Teilstichprobe von 334 Screening-negativen Patienten wurde eine standardisierte klinische Diagnostik medikamentenbezogener Störungen durchgeführt. Für beide Verfahren wurden optimale Cut-off-Werte und die klinische Validität mittels ROC-Kurven bestimmt. Ergebnisse Von 226 Screening-auffälligen Patienten mit Einnahme abhängigkeitserzeugender Medikamente nach der Anatomical Therapeutical Classification wurde bei 98 Personen eine medikamentenbezogene Störung diagnostiziert. In der Teilstichprobe der Screening-negativen Patienten wurden bei 2 Patienten entsprechende Störungen festgestellt. Bei beiden eingesetzten Screeningverfahren zeigte sich eine gute Sensitivität und Spezifität. Reine Fragebogendaten ohne Prüfung der eingenommenen Medikamente führten jedoch zu hohen Raten falsch-positiver Befunde. Schlussfolgerung Medikamentenbezogene Störungen können ökonomisch und valide durch Fragebogenverfahren identifiziert werden, wenn in einem zweiten Schritt die genaue Medikation erfasst und eine klinische Diagnostik durchgeführt wird. Die Aussagekraft von Screeningverfahren zu medikamentenbezogenen Störungen ohne fallbezogene klinische Validierung ist eingeschränkt.



HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (5) ◽  
pp. 313-323
Author(s):  
T. J. Müller
Keyword(s):  


2020 ◽  
Vol 52 (01) ◽  
pp. 42-42

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universitäts-Hautklinik und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen Algorithmus programmiert, der verdächtige Hautveränderungen digital beurteilen kann. In einer Studie traten 157 Hautärzte von 12 Universitätskliniken aus Deutschland gegen die künstliche Intelligenz an: Sowohl die Ärzte als auch der Algorithmus beurteilten 100 Bilder danach, ob es sich um ein Muttermal oder einen schwarzen Hautkrebs handelt. Am Ende war die künstliche Intelligenz präziser als die klinische Diagnostik.





Author(s):  
Denise Horn ◽  
Peter Meinecke
Keyword(s):  


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