multidisziplinäre behandlung
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Author(s):  
Christina Lemhöfer ◽  
Norman Best ◽  
Andrea Bökel ◽  
Sebastian Brugger ◽  
Christoph Gutenbrunner ◽  
...  

Zusammenfassung Ziel Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind wirtschaftlich, global aber auch individuell noch nicht abzu-schätzen. Aufgrund der Neuartigkeit wurden in Deutschland viele ad-hoc-Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf das gesamte Gesundheitswesen hatten. Dies betraf sowohl Abläufe in Gesundheitsämtern, als auch direkt die medizinische Versorgung COVID-19-Erkrankter, die durch multiple Faktoren zum Teil keine adäquate ambulante Therapie erhielten. Das Ziel der Untersuchung war es, die Zufriedenheit von Personen während und nach COVID-19-Infektion mit den erhaltenen Therapien sowie den Akteuren des Gesundheitssystems darzustellen und somit diesen Aspekt in der aktuellen Diskussion stärker in den Fokus zu rücken. Methodik Der neu entwickelte Fragebogen zur Erfassung von Rehabilitationsbedürfnissen und der Zufriedenheit von COVID-19-Erkrankten (Rehabilitation Needs Questionnaire (RehabNeQ)) wurde in einer Kooperation mit zwei bayerischen Gesundheitsämtern per Post im Juli 2020 an die Betroffenen versandt. Die Auswertung erfolgte deskriptiv mit Darstellung der Häufigkeiten. Ergebnisse 1027 Fragebögen wurden verschickt. Die Rücklaufquote betrug 41%. 365 Datensätze konnten ausgewertet werden. Der Altersdurchschnitt lag bei 49,8 Jahren. Insgesamt waren 43,8% mit den Angeboten des Gesundheitswesens während des Befragungszeitraumes zufrieden oder sehr zufrieden. 54% waren mit den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes zufrieden. 28,5% gaben an, sich weitere Therapien gewünscht, diese aber vor allem durch Ablehnung oder fehlende Ansprechpartner, nicht erhalten zu haben. Nur ein geringer Anteil hatte Kontakt zu einem Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Termine in speziellen Nachsorgeeinrichtungen wurden von den meisten Befragten als weiterer Therapiewunsch genannt. Schlussfolgerung Die Zufriedenheit mit den Beteiligten des Gesundheitswesens in den ersten Monaten der Pandemie war bei den Befragten der beiden bayerischen Landkreise hoch, wenngleich viele Befragte sich gewünscht hätten schneller besser informiert zu sein. Besonders bzgl. der erhaltenen Therapien zeigt sich weiterer Handlungsbedarf. Die multifaktoriellen funktionellen, zum Teil langanhaltenden Defizite nach einer SARS-CoV-2 Infektion bedürfen eines rehabilitativen Gesamtkonzepts. Die Bildung weiterer COVID-19 Nachsorgeeinrichtungen sollte Teil dieser Strategie sein, in denen eine multidisziplinäre Behandlung nach entsprechender Diagnostik stattfindet. Dadurch könnte zu einer schnelleren Rückkehr in die normale Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit beigetragen werden.



2020 ◽  
Vol 23 (7-8) ◽  
pp. 3-5
Author(s):  
Christoph Renner ◽  
Frank Zimmermann




2019 ◽  
Author(s):  
V Kösek ◽  
B Redwan ◽  
K Nikolova ◽  
C Begher ◽  
M Hildebrand ◽  
...  




2018 ◽  
Vol 18 (01) ◽  
pp. 11-18
Author(s):  
M. Lacher

ZusammenfassungDer Morbus Hirschsprung ist ein häufiges kinderchirurgisches Krankheitsbild.Auch wenn eine Vielzahl von genetischen Mutationen beschrieben wurde, besteht die Trias der Diagnosestellung weiterhin in der sorgfältigen Anamnese, Kolon-Kontrastmitteluntersuchung und Rektumbiopsie.Die Durchzugsoperation hat zum Ziel, den aganglionären Darm zu entfernen und die intestinale Passage durch Anastomosierung des innervierten Darms mit dem Analkanal unmittelbar oberhalb der Linea dentata zu rekonstruieren, sodass der Analkanal und die Sphinkterfunktion erhalten bleiben. Zu den häufigsten Techniken gehören die Operationen nach Swenson, Soave (de la Torre) und Duhamel. Diese können auch laparoskopisch assistiert durchgeführt werden.Obwohl der Morbus Hirschsprung durch Resektion des aganglionären Darmes primär gut zu behandeln ist, ist die Langzeitmorbidität hoch. Diese wird vor allem durch die fort-bestehende Obstipation bis hin zur Stuhlinkontinenz oder rezidivierende Episoden einer Enterokolitis bestimmt. Durch eine zielgerichtete Diagnostik und multidisziplinäre Behandlung können diese Symptome meist im Verlauf mehrerer Jahre erfolgreich behandelt werden.Der Pädiater spielt beim Erkennen und Management dieser Kinder eine wichtige Rolle.



Author(s):  
Ines Weinhold ◽  
Tobias Keck ◽  
Axel Merseburger ◽  
Achim Rody ◽  
Barbara Wollenberg ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In der Behandlung des kolorektalen Karzinoms gibt es, wie bei anderen onkologischen Entitäten, den Trend einer zunehmenden Etablierung spezialisierter und zertifizierter Krebszentren. Ein Kernelement der Behandlung stellen multidisziplinäre Tumorboards dar. Eine Quantifizierung potenzieller Nutzeneffekte dieses Trends scheint vor dem Hintergrund einer zunehmend geführten Kosten-Nutzen-Diskussion wichtig und angebracht. In dieser Studie wird daher untersucht, inwiefern durch die Etablierung einer multidisziplinären Betrachtung in einem Krebszentrum das Überleben von Patienten mit der Diagnose des kolorektalen Karzinoms gesteigert werden kann. Auf dieser Grundlage werden anschließend in einem Markov-Modell epidemiologische Auswirkungen simuliert, und es wird geschätzt, welcher Nutzen unter Berücksichtigung der aktuellen demografischen Entwicklung, regional und im Zeitverlauf erwartet werden kann. Material und Methoden Es erfolgte eine systematische Literaturanalyse zu potenziellen Überlebenseffekten in Verbindung mit einer multidisziplinären Behandlung in onkologischen Zentren im Bereich des kolorektalen Karzinoms. Nach dem PRISMA-Schema wurden aus 602 Artikeln schrittweise durch Titel-, Abstract- und Volltext-Review 10 relevante Publikationen identifiziert und in einer Metaanalyse zusammengefasst. Regionale Nutzenwirkungen, in Form gewonnener Lebensjahre, wurden am Beispiel der im Jahr 2012 (Kiel) und 2013 (Lübeck) etablierten Darmkrebszentren am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2020 prognostiziert. Dafür wurde eine Simulation erwarteter Veränderungen der bis 2020 extrapolierten Inzidenz-, Mortalitäts- und Prävalenzraten in einem Markov-Modell anhand der detaillierten Bevölkerungsdaten Schleswig-Holsteins erstellt. Ergebnisse Die Metaanalyse ergab, dass eine multidisziplinäre Fallbehandlung in Krebszenten mit einer Mortalitätsreduktion um 4,5 % assoziiert ist. Dabei profitieren insbesondere Patienten in fortgeschritteneren Krankheitsstadien. Gemäß den getroffenen Annahmen in der Simulation können durch eine multidisziplinäre Behandlung in Darmkrebszentren kumulativ 106 Lebensjahre bis 2020 in Schleswig-Holstein gewonnen werden. Schlussfolgerung Zentrenbildung im onkologischen Bereich ist mit positiven Outcomes für Patienten verbunden. Die Literaturlage zeigt, dass weiterer Studienbedarf besteht, um weitere Auswirkungen der Zentrenbildung in der Therapie des kolorektalen Karzinoms zu untersuchen. Die Krebsregister stellen hierfür die wesentliche Grundlage dar. Auf Basis der prognostizierten epidemiologischen Entwicklung können künftige Anforderungen an die Versorgung abgeleitet werden.



2015 ◽  
Vol 44 (01) ◽  
pp. 42-46
Author(s):  
Christina Lampe ◽  
Maurizio Scarpa ◽  
Christian Lampe ◽  
Markus Knuf


Praxis ◽  
2014 ◽  
Vol 103 (19) ◽  
pp. 1133-1139
Author(s):  
Mathias Haefeli ◽  
Maurizio Calcagni

Spastische Hemiplegie und Zerebralparese führen häufig zu typischen Deformitäten an der oberen Extremität. Muskel- und Gelenkkontrakturen können schmerzhaft und ästhetisch störend sein und die Funktion, Pflege und Hygiene einschränken. In den ersten Wochen nach einem zerebralen Ereignis ist das genaue Ausmass der neurologischen Schädigung nicht abschätzbar. In dieser Phase sollte mit konservativen Massnahmen der Entwicklung von Kontrakturen entgegengewirkt werden. Erst nach der spontanen neurologischen Erholung sollten chirurgische Massnahmen in Betracht gezogen werden. Bei der Wahl chirurgischer Verfahren müssen neben morphologischen Veränderungen auch Faktoren wie verbliebene Willkürmotorik, Sensibilität und kognitive Fähigkeiten berücksichtigt werden. Dies gelingt am besten in einem multidisziplinären Setting mit Neurologen, Rehabilitationsmedizinern, Therapeuten und Chirurgen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Betroffene von einem chirurgischen Eingriff profitiert.



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