komplexe posttraumatische belastungsstörung
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2021 ◽  
Vol 30 (3) ◽  
pp. 144-153 ◽  
Author(s):  
Rebekka Eilers ◽  
Rita Rosner

Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Die ICD-11 enthält reformulierte Kriterien für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und die neue Diagnose komplexe PTBS (kPTBS). Fragestellung: Wie wirken sich die Neuerungen auf die Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen aus? Methode: In dieser Übersichtsarbeit werden die neuen Kriterien vorgestellt und mit früheren Diagnosemanualen verglichen. Bisherige Forschungsergebnisse zu PTBSICD-11 und kPTBS bei Kindern und Jugendlichen werden zusammengefasst und diskutiert. Ergebnisse: Die PTBSICD-11-Kriterien führen eher zu geringeren Prävalenzraten verglichen mit PTBSICD-10, PTBSDSM-IV und PTBSDSM-5. Erste Studien weisen darauf hin, dass evidenzbasierte traumafokussierte Therapiemanuale auch zur Behandlung der kPTBS geeignet sind. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Anwendung neuer Kriterien stellt Praktiker_innen und Forscher_innen vor Herausforderungen. Bisherige Ergebnisse deuten an, dass die kPTBS gut behandelbar ist.



Author(s):  
Lorena Brenner ◽  
Charlotte Härtter ◽  
Rahel Bachem ◽  
Christine Knaevelsrud ◽  
Volker Köllner

Zusammenfassung Ziel Es ist davon auszugehen, dass eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) nach ICD-11 die Betroffenen auch im beruflichen Bereich beeinträchtigt. Die vorliegende Arbeit untersucht daher, ob zwischen Patienten mit positivem Screening auf eine kPTBS, Patienten mit positivem Screening auf eine PTBS und Patienten mit negativem Screening auf Traumafolgestörungen Unterschiede bezüglich ihrer arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) bestehen. Methodik Teilnehmer waren 566 Patienten einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik (Alter M=50,96, SD 8,73 Jahre; 70,3% weiblich). Die Teilnehmer bearbeiteten zu Beginn ihres stationären Aufenthalts Selbstbeurteilungs-/ Screeninginstrumente. Univariate Varianzanalysen wurden eingesetzt, um Gruppenunterschiede in den arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmustern zu beurteilen. Der AVEM erfasst auf 11 Dimensionen gesundheitsförderliche bzw. -gefährdende Verhaltens- und Erlebensweisen bei der Bewältigung von Arbeits- und Berufsanforderungen. Ergebnisse Auf 8 von 11 AVEM-Dimensionen zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen „kein Verdacht“ und „kPTBS“. Die Gruppen „PTBS“ und „kPTBS“ unterscheiden sich signifikant auf den Dimensionen „Resignationstendenzen“, „Offensive Problembewältigung“ und „Lebenszufriedenheit“. Die Gruppen „kein Verdacht“ und „PTBS“ unterschieden sich hingegen nicht signifikant. Diskussion Patienten mit Verdacht auf kPTBS stellen im Arbeitskontext eine besonders belastete Patientengruppe dar. Es erscheint inhaltlich plausibel, dass die in der ICD-11 für die kPTBS formulierten Probleme im Bereich der Selbstorganisation zu den gefundenen problematischen Verhaltens- und Erlebensmuster führen können. Schlussfolgerung Dies spricht dafür, dass für Patienten mit kPTBS spezielle Interventionen im Rahmen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation sinnvoll sind, um diese Defizite zu kompensieren und die Teilhabe am Erwerbsleben zu erhalten.



2020 ◽  
Vol 59 (04) ◽  
pp. 237-250
Author(s):  
Lili Kreutzer ◽  
Volker Köllner

Gegenüber der ICD-10 sind die komplexe posttraumatische Belastungsstörung sowie die anhaltende Trauerstörung in der ICD-11 hinzugekommen, und die Anpassungsstörung wurde neu konzeptualisiert. Diese Störungsbilder sind für die Rehabilitation relevant – als Hauptdiagnosen in der Psychosomatik und als Komorbidität in der somatischen Rehabilitation.



2020 ◽  
Vol 15 (04) ◽  
pp. 40-45
Author(s):  
Marie Wortberg

SummaryMenschen mit Traumaerfahrungen fällt es zu Beginn einer Therapie oft schwer, sich bezüglich ihres Traumas zu öffnen, weshalb in der Therapie zunächst ein Vertrauensverhältnis geschaffen wird. Im Fall von Johanna B. haben Traumaerfahrungen aus ihrer Kindheit eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS) mit dissoziativen Symptomen und Angststörungen ausgelöst. In der Therapie mit Patienten mit Traumaerfahrungen können Körperspürübungen, individuell gemischte spagyrische Mittel und Gemmotherapeutika die traumatherapeutische Begleitung unterstützen.



2020 ◽  
Vol 88 (01) ◽  
pp. 6-7

Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) wird erstmals im ICD-11 beschrieben und umfasst neben den Symptomen der PTBS Zeichen einer gestörten Selbstorganisation. Da für die Symptome eine Netzwerkstruktur angenommen wird, für die der Beleg einer Generalisierbarkeit für sämtliche Bevölkerungsgruppen bis heute fehlt, haben Knefel und Team nun die Symptomstrukturen von Patienten aus 4 verschiedenen Ländern miteinander verglichen.



2019 ◽  
Vol 69 (12) ◽  
pp. 480-480

Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) wird erstmals im ICD-11 beschrieben und umfasst neben den Symptomen der PTBS Zeichen einer gestörten Selbstorganisation. Da für die Symptome eine Netzwerkstruktur angenommen wird, für die der Beleg einer Generalisierbarkeit für sämtliche Bevölkerungsgruppen bis heute fehlt, haben Knefel und Team nun die Symptomstrukturen von Patienten aus 4 verschiedenen Ländern miteinander verglichen.



2019 ◽  
Vol 20 (02) ◽  
pp. 7-7

Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) wird erstmals im ICD-11 beschrieben und umfasst neben den Symptomen der PTBS Zeichen einer gestörten Selbstorganisation. Da für die Symptome eine Netzwerkstruktur angenommen wird, für die der Beleg einer Generalisierbarkeit für sämtliche Bevölkerungsgruppen bis heute fehlt, haben Knefel und Team nun die Symptomstrukturen von Patienten aus 4 verschiedenen Ländern miteinander verglichen.





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