ländliche regionen
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2021 ◽  
Vol 51 (204) ◽  
pp. 497-516
Author(s):  
David Rudolph ◽  
Laura Tolnov Clausen

Ländliche Regionen erlangen verstärkt Bedeutung als Schauplätze der Energiewende, wobei eine dezentrale Nutzbarmachung von erneuerbaren Energien oftmals als Chance für die Entwicklung strukturschwacher Räume angesehen wird. Anhand eines Beispiels von umkämpften Windparkprojekten in Schottland argumentieren wir, dass das emanzipatorische Potenzial stark vom gemeinschaftlichen Eigentum an den Infrastrukturen der Energieversorgung geprägt ist, während neoliberale Politik vermehrt die radikaldemokratischen Prinzipien alternativer Energieprojekte untergräbt.





2020 ◽  
pp. 73-100
Author(s):  
Heike Bojunga ◽  
Thomas Feil
Keyword(s):  


2020 ◽  
Vol 33 (1) ◽  
pp. 185-198
Author(s):  
Ralf Hutter
Keyword(s):  

ZusammenfassungIm Streit um große Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland, der auch die Energiewende-Bewegung spaltet, geht es letztendlich um die Grundsatzfrage, wie das weitere Voranschreiten der Energiewende vonstattengehen soll: Soll der Fokus auf großen Windparks im Meer liegen oder auf möglichst regionaler Stromerzeugung? Dieser Artikel beschreibt, dass der Stromtrassenbau auf absehbare Zeit dem deutschen Modell des Strommarkts und dem europäischen Energiehandel geschuldet ist und dass die Kritik an den Trassen deshalb gerechtfertigt ist. Die Hauptargumente der Gegenseite, die die Trassen als nötig für die europäische Energiewende ansieht, werden ebenfalls erwähnt. Nach Hinweisen auf die Diskussion über regionale Strommärkte und die aktuelle Rückkehr der Solarenergie wird als weiterer Aspekt das Gerechtigkeitsproblem dargestellt, dass ländliche Regionen mit wenig Strombedarf unter dem immer größeren Stromhunger der Metropolen leiden, weil sie den Raum für Strominfrastruktur bereitstellen müssen.



2020 ◽  
Vol 8 (1/2) ◽  
pp. 193-198
Author(s):  
Matthias Naumann ◽  
Michael Mießner

Dörfer, Kleinstädte und ländliche Regionen spielen in den kritischen Sozialwissenschaften bislang nur eine untergeordnete Rolle. Noch weniger Beachtung findet die Verknüpfung von ökologischer und Wohnungsfrage in ländlichen Kontexten. Die angloamerikanische kritische Humangeographie bietet für die Untersuchung ländlicher Umbrüche zahlreiche konzeptionelle und empirische Anregungen, die in der deutschsprachigen Forschung bisher jedoch kaum rezipiert wurden. Der Beitrag schließt an die kritische rural geography an und plädiert für ein 'Recht auf das Dorf', das die ökologische und die Wohnungsfrage miteinander verbindet. Jenseits von romantisierender 'Landlust' und dystopischen Schrumpfungsszenarien kann das 'Recht auf das Dorf' eine Orientierung für eine sozial-ökologische Transformation ländlicher Räume darstellen.



2020 ◽  
Vol 25 (03) ◽  
pp. 150-156 ◽  
Author(s):  
Clara Prasser ◽  
Rebekka Süss ◽  
Klaus Hahnenkamp ◽  
Joachim Hasebrook ◽  
Peter Brinkrolf ◽  
...  
Keyword(s):  

Zusammenfassung Zielsetzung In der Notfallversorgung besteht insbesondere in ländlich geprägten Regionen ein Zielkonflikt zwischen hoher Versorgungsqualität und effizientem Mitteleinsatz. Eine mögliche Lösung könnte der Telenotarzt darstellen, der mittels Informations- und Kommunikationstechnologien noch vor Eintreffen des Notarztes oder diesen ersetzend mit der ärztlichen Behandlung beginnen kann.Folgend werden die Kosten eines Telenotarzt-System dargestellt. Die Analyse basiert auf der Einführung eines Telenotarzt-Systems im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Methodik Als Datengrundlage dienten die im Rahmen der Einführung des Telenotarzt-Systems im Landkreis Vorpommern-Greifswald angefallenen Kosten. Sämtliche Kosten wurden zu den Positionen Sach- und immaterielle Investitionen sowie jährliche Betriebs- und Personalkosten zusammengefasst. Weiterhin wurden die Investitionskosten anteilig berücksichtigt, so dass eine Jahresbetrachtung möglich war. Abschließend wurden die Kosten zu einer Kostenfunktion summiert. Ergebnisse Bei Zusammenführung aller angefallenen Kosten im Rahmen des Projektes Land|Rettung entstehen jährlich für jeden telenotarztfähigen Rettungswagen Kosten in Höhe von 20 842 €. Unter der Annahme eines betriebenen Telenotarzt-Arbeitsplatzes, belaufen sich die jährlichen Sach-, Personal- und Betriebskosten in dem Kreis insgesamt auf 1 049 466 €. Hierin enthalten sind die Investitions- und Betriebskosten des Telenotarzt-Arbeitsplatzes sowie allgemeine Komponenten des Telenotarzt-Systems (beispielsweise Netzwerk und Personalschulungen). Schlussfolgerung Das Telenotarzt-System, so wie es im Kreis Vorpommern-Greifswald entwickelt wurde, ist grundsätzlich auch für andere ländliche Regionen eine sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der Notfallversorgung. Wie das Beispiel aus Nordostdeutschland zeigt, sind die Kosten jedoch nicht vernachlässigbar. Bei der Übertragung auf andere Regionen können die Kosten abweichen, denn die Größe, der Urbanisierungsgrad sowie die geographische Lage einer Region beeinflussen die Kostenfunktion. Die hier vorgelegte Analyse gibt jedoch einen ersten Ansatz, um diese Kosten abschätzen zu können und damit eine evidenzbasierte Entscheidung über den Einsatz eines Telenotarztes treffen zu können.



2020 ◽  
Vol 74 (2) ◽  
pp. 24-26
Author(s):  
Carola Reimann

Der demografische Wandel mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen ist für ein Flächenland wie Niedersachsen eine besondere Herausforderung. Damit eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zugänglich ist, trägt die Landesregierung in Niedersachsen dieser Entwicklung durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen Rechnung.



2019 ◽  
Vol 24 (07/08) ◽  
pp. 10-12
Author(s):  
Dominik Walter ◽  
Dirk Rohde

Wie können ländliche Regionen auch in Zukunft medizinisch exzellent versorgt werden? Eine Antwort liefert das neue Campus-Konzept der Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt an der Saale. Das Pilotprojekt bündelt nicht nur ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie, sondern auch Rehabilitation und Gesundheitsförderung an einem zentralen Standort.



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