prosoziales verhalten
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Author(s):  
Cornelia Dowling ◽  
André Bertram


2020 ◽  
Vol 29 (3) ◽  
pp. 163-171
Author(s):  
Klaus Sarimski

Zusammenfassung. Das Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang zwischen emotionalen Kompetenzen und kognitiven oder sprachlichen Entwicklungsbeeinträchtigungen bei drei- bis sechsjährigen Kindern zu untersuchen. An der Studie nahmen 111 Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen teil, die einen Schulkindergarten besuchten, der an ein Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige oder sprachliche Entwicklung angeschlossen ist, sowie 107 Kinder ohne Entwicklungsbeeinträchtigung, die einen allgemeinen Kindergärten besuchten. Die Kinder wurden mit dem „Inventar zur Erfassung emotionaler Kompetenzen bei Drei- bis Sechsjährigen“ (EMK 3 – 6) untersucht. Die pädagogischen Fachkräfte bewerteten die sozial-emotionalen Kompetenzen im Alltag mittels der „Verhaltensskalen für das Kindergartenalter“ (VSK). Interne Konsistenz und Inter-Korrelationen der EMK 3 – 6 – Untertests waren in beiden Teilgruppen hoch. Kinder mit kognitiven und/oder sprachlichen Entwicklungsbeeinträchtigungen wiesen signifikant niedrigere Werte in drei der vier emotionalen Kompetenzskalen des EMK 3 – 6 auf (Emotionen erkennen und benennen, Wissen um prosoziales Verhalten, Wissen um empathische Reaktionen). Bei Kindern mit Entwicklungsbeeinträchtigung, die einen Schulkindergarten besuchen, erwiesen sich das Wissen um prosoziale Kompetenzen und empathische Reaktionen als signifikante Prädiktoren für die Einschätzung der sozial-emotionalen Kompetenzen durch die pädagogischen Fachkräfte. Bei Kindern mit kognitiven und/oder sprachlichen Beeinträchtigungen sollte eine gezielte Förderung emotionaler Kompetenzen zur Schulvorbereitung gehören.



2020 ◽  
Vol 39 (3) ◽  
pp. 120-136
Author(s):  
Markus Paulus ◽  
Julia Erbe ◽  
Joana Wolfsperger ◽  
Samuel Essler ◽  
Monika Wörle




Author(s):  
Lioba Werth ◽  
Beate Seibt ◽  
Jennifer Mayer


2019 ◽  
Vol 35 (06) ◽  
pp. 295-301
Author(s):  
Catherina Vondung ◽  
Jens Bucksch

ZusammenfassungVor dem Hintergrund eines voranschreitenden technischen Fortschritts sowie sozialer und ökonomischer Veränderungen innerhalb der letzten Jahrzehnte ist die Reduzierung von sedentärem Verhalten eine neue Perspektive, die für alle Altersgruppen an Relevanz gewinnt. Sedentäres Verhalten ist mittlerweile als Risikofaktor für die psychische (z. B. Selbstwertgefühl, Depression und Schlafprobleme), physische (z. B. Übergewicht, Fitnesszustand, Knochengesundheit und Marker des kardiometabolischen Risikos) und sozioemotionale (z. B. prosoziales Verhalten und akademischer Erfolg) Gesundheit etabliert. Die Zusammenhänge sind in relativer Unabhängigkeit vom Bewegungsverhalten anzusehen und auch können das sitzende Verhalten und das Bewegungsverhalten im Tagesverlauf beide in vielfältiger Form nebeneinander auftreten. Dennoch steht die Förderung von Bewegung oft im Fokus von Interventionsvorhaben, auch um sedentäres Verhalten zu reduzieren. Bisherige Interventionen, die sedentäres Verhalten reduzieren, zeigen sich jedoch insbesondere dann erfolgreich, wenn das sitzende Verhalten direkt und die kontextspezifische Einbeziehung der Umwelt fokussiert werden. Sedentäres Verhalten zu reduzieren ist nicht zuletzt aus dieser Erkenntnis eine eigenständige, aber bislang vernachlässigte Perspektive in der Bewegungsförderung. Diese neue Perspektive bietet das Potenzial, die Verwendung der täglichen Zeit weg von hohen Sitzzeiten hin zu vermehrter Alltagsaktivität zu verschieben und damit auch gesundheitliche Zusammenhänge zu verbessern.



Author(s):  
Peter Fischer ◽  
Kathrin Jander ◽  
Joachim Krueger


2018 ◽  
Author(s):  
◽  
Lukas Frei

Mit dem zunehmenden Ausbau von Tagesschulen in der Deutschschweiz und von Ganztagsschulen in Deutschland stiegen auch die Erwartungen an eine stärkere Förderung von sozialen Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern. So sollen diese außerunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebote dazu beitragen, internalisierendes Verhalten (z.B. emotionale Probleme) oder externalisierendes Verhalten (z.B. aggressives Verhalten) zu verringern und prosoziales Verhalten zu fördern. Die bisherigen Forschungsbefunde fallen jedoch sehr unterschiedlich aus, wobei teilweise sogar unerwünschte Wirkungen durch außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote festgestellt wurden. Eine mögliche Erklärung für diese Unterschiede bieten die Interaktionen in den außerunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten. Allerdings fehlen empirische Untersuchungen zur Rolle der Gleichaltrigen und auch die Bedeutung der Interaktionsqualität zwischen dem Betreuungspersonal und den Schülerinnen und Schülern wurde bisher kaum berücksichtigt. Im Rahmen dieser Dissertation und des Forschungsprojekts EduCare-TaSe soll diesem Forschungsdesiderat begegnet werden. Die vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Längsschnittstudie EduCare-TaSe – Tagesschulen und Schulerfolg? untersuchte insgesamt 1‘990 Primarschülerinnen und -schüler an 53 offenen Tagesschulen in der Deutschschweiz, wobei nur ein Teil der Schülerschaft das Tagesschulangebot nutzte. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich von Ende der 1. (T1) bis Ende der 2. (T2) Jahrgangsstufe. Dabei wurden Befragungen der Schul- und Tagesschulangebotsleitungen durchgeführt, um Informationen zum Ausbau des Tagesschulangebots, zu den zugrundeliegenden Motiven und zur Angebotsnutzung durch die einzelnen Schülerinnen und Schüler zu gewinnen. Die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wurden zu beiden Messzeitpunkten durch die Lehrpersonen, anhand des „Strengths and Difficulties Questionnaire“ (SDQ), eingeschätzt. Die Interaktionen mit dem Betreuungspersonal wurden durch externe Beobachterinnen und Beobachter beurteilt. Mittels Mehrebenenanalysen wurde der generelle Einfluss der Nutzung von Tagesschulangeboten auf die Entwicklung von sozialen Kompetenzen überprüft, wobei Schülerinnen und Schüler mit einer dauerhaften Angebotsnutzung (d.h. Nutzung über ein ganzes Schuljahr) mit den Schülerinnen und Schülern ohne Angebotsnutzung verglichen wurden. Dabei zeigten sich hinsichtlich der Entwicklung von externalisierendem und internalisierendem Verhalten leicht verstärkende und somit unerwünschte Effekte durch eine dauerhafte Nutzung der Tagesschulangebote. Bezüglich prosozialem Verhalten zeigten sich hingegen keine Effekte. Die gefundenen Effekte konnten zumindest teilweise durch die Interaktionen im Tagesschulangebot erklärt werden: Je mehr internalisierendes Verhalten von den Gleichaltrigen im Tagesschulangebot gezeigt wurde, desto unvorteilhafter wirkte sich die dauerhafte Angebotsnutzung auf die Entwicklung des internalisierenden Verhaltens aus. Ein analoger Moderationseffekt durch das Verhalten der Gleichaltrigen zeigte sich bezüglich der Entwicklung des externalisierenden Verhaltens, allerdings nur bei der dauerhaften Nutzung von Tagesschulangeboten mit einer unterdurchschnittlichen Interaktionsqualität mit dem Betreuungspersonal. Auch unabhängig vom Verhalten der Gleichaltrigen spielte die Interaktionsqualität mit dem Betreu-ungspersonal eine Rolle, wobei sich die dauerhafte Angebotsnutzung insbesondere bei einer niedrigen Interaktionsqualität verstärkend auf das externalisierende Verhalten auswirkte. Die zukünftige Forschung zu außerunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten sollte vermehrt auf die Vorteile von Mehrebenenanalysen zurückgreifen und dabei mögliche Wirkungen durch die Gleichaltrigen in den Angeboten und durch die Betreuungsqualität berücksichtigen. Letztere zwei Punkte gelten auch für die Praxis an Tagesschulen, in der auf eine hohe Betreuungsqualität und eine gute Durchmischung der Schülerschaft im Tagesschulangebot geachtet werden sollte, damit es nicht zu unerwünschten Wirkungen kommt und die angestrebte Förderung von sozialen Kompetenzen erreicht werden kann.



2017 ◽  
Vol 21 (2) ◽  
pp. 317-337 ◽  
Author(s):  
Carina Schönmoser ◽  
Monja Schmitt ◽  
Christian Lorenz ◽  
Ilona Relikowski


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