psychische krankheit
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Anafora ◽  
2021 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 293-309
Author(s):  
László V. Szabó

Der Beitrag geht dem Themenkomplex Krankheit-Leiden-Schmerz bei Hermann Hesse nach, indem er einen Überblick über einschlägige Texte des Autors bietet. Gefragt wird nach Relationen zwischen Krankheit, Genie und Kunst in Prosatexten wie Taedium vitae, Gertrud, Kurgast oder Der Steppenwolf teils in Bezug auf Hesses Biographie, teils auf zeitgenössische Diskurse über (psychische) Krankheit oder Heilung, wie sie etwa bei Nietzsche oder Freud vorgeprägt waren. Es werden auch Verbindungslinien zwischen Hesses Auffassung der Krankheit als psychogenen Phänomens und seinem Kunstverständnis verfolgt. Schließlich werden die von Hesse etwa im Kurgast oder im Steppenwolf dargestellten psycho-physiologischen Heilungsprozesse ins Auge gefasst.



Paragrana ◽  
2020 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 99-113
Author(s):  
Thomas Fuchs
Keyword(s):  

Abstract Im Mittelpunkt dieses Beitrags zu Grundlagen der psychiatrischen Anthropologie steht die spezifische Vulnerabilität der psychischen Organisation des Menschen. Diese wird anhand von zwei Leitfragen untersucht, die sich auf die Entgleisungsmöglichkeiten der psychischen Struktur und auf problematische und überfordernde Bedingungen der menschlichen Existenz beziehen. Als wichtige Komponenten dieser Vulnerabilität werden die besondere Offenheit, Ungesichertheit und inhärente Widersprüchlichkeit der Organisations- und Daseinsform des Menschen identifiziert. Demnach sind die höheren Freiheitsgrade, die die psychophysische Organisation des Menschen mit sich bringt, zugleich auch wesentliche Gründe für die Prekarität und Verletzbarkeit der menschlichen Existenz. Ziel des Beitrags ist ein vertieftes Verständnis der leidvollen Widersprüche und Konflikte im Leben insbesondere psychisch kranker Menschen.



Lob der Scham ◽  
2020 ◽  
pp. 157-157
Author(s):  
Daniel Hell
Keyword(s):  


2018 ◽  
Vol 87 (12) ◽  
pp. 685-694 ◽  
Author(s):  
Heinz Häfner

ZusammenfassungPsychische Krankheit ist ein Mehrregionenbegriff. Der spezifische Krankheitsbegriff klärt, was für Krankheiten es überhaupt gibt. Sie warden mit Diagnosen klassifiziert, die optimal auf disjunktive körperliche, neurobiologische oder genetische Befunde (Erbkrankheiten) gründen. Eine solche biologische Grundlage für die überwiegende Zahl psychischer Krankheiten existiert aber nicht oder noch nicht. Krankheiten ohne bekannte Ursache werden deshalb durch eine Gruppe von Symptomen definiert, die überzufällig gemeinsam auftreten und gemeinsam eine bestimmte Verlaufsform aufweisen.Hinter dem spezifischen steht ein allgemeiner Krankheitsbegriff, der sowohl in der allgemeinen Lebenswelt als auch hinter den regionalen Krankheitsbegriffen relevant ist. Er definiert unabhängig von Diagnose, was Krankheit überhaupt ist. Im alltäglichen Leben können wir unser Kranksein meist unmittelbar wahrnehmen, auch wenn wir zunächst nicht wissen, woran wir eigentlich leiden. Wahrnehmbare Merkmale psychischer Krankheit sind beispielsweise Schmerz, Fieber, körperliche Schwäche, Missstimmung, Depressivität, Schlafstörung und kognitive und andere funktionelle Leistungsdefizite. Viele Krankheiten beginnen mit einem Prodromalstadium, das mit ersten Krankheitszeichen einhergehen kann, noch bevor das Auftreten einer hinreichenden Zahl charakteristischer Symptome eine Diagnose erlaubt.Krankheit ist üblicherweise ein fortschreitendes Geschehen. Sie hat einen Verlauf zu Verschlechterung, Besserung, zur Heilung oder zum fatalen Ende. Syndrome, die keinerlei Veränderung in der Zeit aufweisen, nennt man nicht mehr Krankheit, sondern Persönlichkeitsstörungen oder Behinderungen (z. B. geistige Behinderung) – früher auch Gebrechen genannt – meist kognitiver Natur.Regionale Begriffe von psychischer Krankheit sind der lebensweltlich verankerte allgemeine Begriff von Kranksein und der medizinische oder spezifische Krankheitsbegriff, der in erster Linie die Definitionen der einzelnen Krankheiten als Diagnosen umfasst. Auch die soziale und juristische Region von psychischer Krankheit werden erläutert.



Lob der Scham ◽  
2018 ◽  
pp. 137-150
Author(s):  
Daniel Hell
Keyword(s):  


2016 ◽  
Vol 44 (06) ◽  
pp. 339-347 ◽  
Author(s):  
David Briner ◽  
Matthias Jäger ◽  
Wolfram Kawohl ◽  
Gabriela Baumgartner-Nietlisbach

Zusammenfassung Anliegen Untersuchung der psychiatrischen Morbidität und der subjektiven Gesundheit (self-rated health, SRH) bei Wohnungslosen in der Stadt Zürich. Methode Querschnittsstudie bei Wohnungslosen (n = 338) in Zürich und Vergleich der SRH mit jener der Allgemeinbevölkerung (n = 21 597). Ergebnisse Bei 96 % der Wohnungslosen lag mindestens eine psychiatrische Diagnose vor, am häufigsten Drogen- oder Alkoholabhängigkeit. Wohnungslose bewerteten ihre Gesundheit signifikant schlechter als die Allgemeinbevölkerung. Schlussfolgerungen Auch in Zürich sind Wohnungslose weit häufiger von psychischer Krankheit betroffen als die Allgemeinbevölkerung. Die SRH ist ein Indikator für die effektive Gesundheit und ist mit der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen assoziiert.



2016 ◽  
Vol 6 (01) ◽  
pp. 1-1
Author(s):  
Peter Galle ◽  
Götz Geldner ◽  
Julia Hecht ◽  
Alfred Königsrainer ◽  
Frank-Gerald Pajonk ◽  
...  
Keyword(s):  


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