oraler glukosetoleranztest
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2020 ◽  
Vol 18 (08) ◽  
pp. 329-334
Author(s):  
Lutz Heinemann ◽  
Christine Nagel-Reuper ◽  
Heinke Adamczewski ◽  
Guido Freckmann

ZUSAMMENFASSUNGDie Zahl der Frauen, die an Gestationsdiabetes mellitus (GDM) erkranken, steigt in den letzten Jahren begünstigt durch ein höheres Alter und einen veränderten Lebensstil der Schwangeren beträchtlich an. Um akute sowie Langzeitfolgen für Mutter und Kind auf ein Minimum zu reduzieren, gilt es den GDM frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Bereits in der Frühschwangerschaft (vor der 24. SSW) kann mittels einer Nüchtern-Glukosemessung oder durch die Messung des HbA1c-Wertes auf das Vorliegen eines GDM beziehungsweise eines bisher unerkannten Diabetes mellitus hin untersucht werden. Ab der 24. SSW muss nach der deutschen Mutterschaftsrichtlinie von 2012 zudem jeder Schwangeren, unabhängig vom Vorherrschen bestimmter Risikofaktoren für GDM, ein oraler Glukose-Challenge-Test (50-g-GCT) zum Screening auf Glukosestoffwechselstörungen und GDM angeboten werden. Fällt dieser Screeningtest pathologisch aus, erfolgt ein standardisierter oraler Glukosetoleranztest (75-g-oGTT), um den Verdacht auf GDM oder Diabetes mellitus zu bestätigen. Die sichere Diagnose des GDM hängt dabei nicht nur von der korrekten Durchführung des 75-g-oGTT ab, sondern vor allem auch von der richtigen (prä-)analytischen Handhabung der Blutproben.



2018 ◽  
Vol 222 (03) ◽  
pp. 97-97
Author(s):  
Dominique Singer

Liebe Leserinnen und Leser,bei der Visite auf der Neugeborenenstation kann man mitunter den Eindruck gewinnen, als ob eine Entität, die man eher der Vergangenheit lückenhafter Schwangerenvorsorge zugeordnet hätte, unversehens in die Gegenwart der ganzheitlichen Perinatalmedizin zurückgekehrt sei: Während das Bild der diabetischen Fetopathie zeitweilig hauptsächlich in einschlägigen Lehrbuchkapiteln beheimatet zu sein schien, zählen Probleme, die sich mit einem absoluten oder relativen Insulinmangel der Mutter während der Schwangerschaft in Zusammenhang bringen lassen, allen voran Makrosomie, Polyglobulie und Hypoglykämie, in jeweils wechselnden Kombinationen mittlerweile wieder zum klinischen Alltag der Neonatologie. Mitursächlich hierfür ist sicherlich der aktuelle „Lifestyle“, ablesbar an dem in den letzten Jahren beträchtlich angestiegenen Body-Mass-Index der Schwangeren, der, wie es scheint, nicht immer in ausreichendem Maße als Risikofaktor für eine (prä)diabetische Stoffwechsellage wahrgenommen wird. Nicht selten heißt es aber auch, dass ein oraler Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft doch negativ ausgefallen sei, obwohl der Augenschein für eine diabetische Konstellation spricht – was u. a. damit zu tun haben mag, dass der endokrin kompetente Fetus der insulinresistenten Schwangeren im fortgeschrittenen Gestationsalter als wirksamer endogener Glukoseverbraucher bzw. -speicher dienen kann.



2014 ◽  
Vol 38 (2) ◽  
Author(s):  
Erich Krendl ◽  
Maria Elisabeth Mustafa

ZusammenfassungSeit 01.01.2010 werden in Österreich alle Schwangeren einem standardisierten oralen Glukosetoleranztest (75 g/2 h-OGTT) zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche (SSW) unterzogen. Ziel dieser retrospektiven Studie war, die Häufigkeit des Gestationsdiabetes (GDM) im Raum Salzburg und Umgebung zu erfassen und die Anzahl postpartal durchgeführter OGTTs zur Reklassifizierung der Stoffwechselsituation nach der Geburt zu evaluieren.3963 Gravide wurden einem standardisiertem 75 g/2 h-OGTT unterzogen. Die Glukosemessung erfolgte aus venösem Fluoridplasma mittels Hexokinasemethode.Gestationsdiabetes konnte bei 8,5% der Schwangeren festgestellt werden, wobei 5,1% der Graviden pathologische Nüchternglukosewerte vorwiesen. Nach der Geburt unterzogen sich 4,2% der Schwangerschaftsdiabetikerinnen einem oralen Glukosetoleranztest.An unserem Labor wurde bei jeder zwölften Schwangeren Gestationsdiabetes festgestellt. Das Screeningverfahren verbessert die Vorsorge während der Schwangerschaft. Eine kostengünstigere, weniger belastende Alternative zum derzeitigen Screening könnte, ausgehend vom Wert der Nüchternplasmaglukose (NPG), ein mehrstufiges Verfahren darstellen. Postpartal besteht bei der Betreuung der Patientinnen, die während der Gravidität einen Gestationsdiabetes entwickelten, erhebliches Verbesserungspotential, um das erhöhte Risiko für Diabetes sowie Herz-Kreislauferkrankungen zu reduzieren.



2011 ◽  
Vol 5 (6) ◽  
pp. 48-49
Author(s):  
Sarah Louise Pampel


2011 ◽  
Vol 7 (8) ◽  
pp. 600-601
Author(s):  
N. Hermanns


2011 ◽  
Vol 6 (S 01) ◽  
Author(s):  
O Schnell ◽  
U Hoffmann ◽  
W Otter ◽  
L Heinemann ◽  
W Hunger-Battefeld ◽  
...  


2009 ◽  
Vol 66 (10) ◽  
pp. 695-706 ◽  
Author(s):  
Roger Lehmann ◽  
Troendle ◽  
Brändle

In der vorliegenden Arbeit werden die physiologischen Grundlagen und die derzeitige Studienlage dargelegt und erläutert, welche zu den neusten diagnostischen Kriterien und Blutzuckerzielwerten geführt haben. Die 6. internationale Workshop-Konferenz über Gestationsdiabetes in Pasadena (2008) hat aufgrund der HAPO-Daten neue diagnostische Kriterien festgelegt, welche am amerikanischen Diabeteskongress 2009 erstmals vorgestellt wurden. Es wird auf ein Screening verzichtet und bei allen schwangeren Frauen wird zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche ein 75 g oraler Glukosetoleranztest durchgeführt. Die neuen diagnostischen Werte sind den alten ADA-Werten sehr ähnlich, mit dem wichtigen Unterschied, dass nur noch ein von den drei Werten beim oGTT (und nicht ≥ 2) über dem Schwellenwert sein muss, um die Diagnose stellen zu können. Die Grenzwerte betragen für die Nüchtern Plasmaglukose ≥ 5.1 mM, für den 1-Stunden-Wert ≥ 10.0 mM und den 2-Stunden-Wert von ≥ 8.5 mM. Es ist daher damit zu rechnen, dass die Diagnose etwas häufiger gestellt werden wird, als mit den alten Kriterien. Viel schwieriger ist es, Blutzuckerzielwerte während der Schwangerschaft zu definieren. Dies wird dadurch unterstrichen, dass viele verschiedene Fachgruppen sich auf völlig verschiedene Zielwerte geeinigt haben. Wir schließen uns den Folgerungen der internationalen Diabetes Föderation (IDF) an, wonach – aufgrund des Fehlens von mehreren randomisierten Studien – die Grenzwerte immer etwas arbiträr sind, die Genauigkeit von Blutzucker-Selbstmessung relativ gering ist und, dass deshalb Grenzwerte aufgrund der vorhandenen Evidenz auf gut zu merkende Grenzwerte zu runden sind. Die SGED empfiehlt Nüchtern- und präprandiale Werte von < 5.3 mM und 1-Stunden postprandiale Werte von < 8.0 mM und 2-Stunden postprandiale Werte < 7.0 mM nach Ende des Essens. Im letzten Teil werden die therapeutischen Optionen besprochen. Falls die Zielwerte nicht erreicht werden, müssen ca. 25 % der Frauen mit Gestationsdiabetes medikamentös behandelt werden. Die Regel stellt immer noch die Insulintherapie dar, wobei aber die Studienlage bezüglich dem Einsatz von Metformin und Glibenclamid besprochen wird.



Die Hebamme ◽  
2005 ◽  
Vol 18 (2) ◽  
pp. 119-122


2003 ◽  
Vol 128 (25/26) ◽  
pp. 1408-1411
Author(s):  
K Bühling ◽  
J Sidor ◽  
I Kemper ◽  
J Dudenhausen


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