demografische entwicklung
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2021 ◽  
Vol 26 (11) ◽  
pp. 85-87
Author(s):  
Christoph Weitzel

Die demografische Entwicklung prägt immer stärker den Gesundheitsmarkt. Für die „Silver Generation“, also die Altersgruppe 50+, entwickelt sich dabei die Frage der Lebensqualität zum obersten Ziel. Krankenhäuser sollten reagieren und die Chance nutzen, sich mit einem attraktiven Angebot für Privatpatienten dauerhaft neue Einnahmen zu erschließen.



Author(s):  
Eberhard Uhl ◽  
Karsten Schöller


2021 ◽  

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Demografische Entwicklung, digitale Transformation, Fachkräftemangel oder Versorgung im ländlichen Raum – das sind nur einige der Probleme und Aufgaben, die angegangen werden müssen. Die aktuellen Versorgungsangebote stoßen mehr und mehr an Grenzen. Lange Wartezeiten auf Arzttermine, Hürden bei der Beantragung und Gewährung von Pflegeleistungen oder die Versorgung mit Hilfs- und Heilmitteln sind häufig angesprochene Probleme. Ein bisher wenig betrachteter Aspekt auf dem Weg zu einer besseren Gesundheitsversorgung sind die Kompetenzen der Gesundheits(fach)berufe. In der Praxis beweisen sie immer wieder ihren Mehrwert in der Versorgung der Menschen. Die Zukunft der Gesundheits(fach)berufe beleuchtet, wie die Gesundheits(fach)berufe – qualitativ wie ökonomisch – zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen können. - Welchen Beitrag leisten sie bisher? - Welche Kompetenzzuwächse sind vorstellbar? - Welcher Gewinn für die Versorgung der Menschen lässt sich dadurch erzielen? Die Diskussion wird für die einzelnen Berufe geführt, jedoch ohne die Interprofessionalität außer Acht zu lassen.



2021 ◽  

Die 2020er-Jahre werden ein Jahrzehnt der Herausforderungen für das deutsche Gesundheitssystem. Fünf Schwerpunkte zeichnen sich ab: Die demografische Entwicklung, die digitale Transformation, die Finanzierung des medizinischen Fortschritts in angespannter Wirtschaftslage, eine enorme Wissensexplosion sowie ein sich wandelndes Rollenverständnis der Gesundheitsberufe. Nach der Bundestagswahl im September 2021 werden eine Reihe von Herausforderungen so kumulieren, dass die Politik wesentliche Weichenstellungen in Angriff nehmen muss. In der nächsten Legislaturperiode sind die Hebel in Gang zu setzen, mit denen das deutsche Gesundheitswesen auch am Ende dieses Jahrzehnts noch sozial gerecht und effizient sein kann und den Menschen in Deutschland auch in Zukunft die Teilhabe am medizinischen Fortschritt ermöglicht wird. Das Buch lenkt den Blick auf die beginnende Dekade und vermittelt Perspektiven auf die Ziele der Gesundheitspolitik und die Herausforderungen sowie Handlungsoptionen, die in der nächsten Legislaturperiode angepackt werden müssen, um unser Gesundheitswesen zukunftsfest zu machen. Dafür geben die Autorinnen und Autoren auf Basis ihrer Expertise wesentliche Impulse und kreative Denkanstöße. Das Buch richtet sich an alle, die im Gesundheitswesen Verantwortung tragen und die Zukunft im Interesse der Patientinnen und Patienten gestalten wollen.



2020 ◽  
Vol 9 (05) ◽  
pp. 467-470
Author(s):  
Hans Jürgen Heppner ◽  
Alina Lente ◽  
Haitham Hag

ZusammenfassungDie demografische Entwicklung sowie der Anstieg chronischer Erkrankungen und der Fortschritt in der Medizin bewirken, dass der Anteil alter und hochbetagter Patienten in den Krankenhäusern aller Versorgungsstufen stetig ansteigt. Viele kardiovaskuläre Erkrankungen münden letztendlich in eine Herzinsuffizienz. Die Herzinsuffizienz zählt zu den häufigsten Ursachen für Krankenhauseinweisungen. Mit etwa 35 000 Sterbefällen im Jahr blieb die Krankenhaussterblichkeit der Herzinsuffizienzpatienten unverändert hoch. Wenn hierbei das Therapieziel nicht mehr klar zu formulieren ist oder der Patientenwunsch der medizinischen Indikation entgegensteht, muss eine Therapiezieländerung hin zur Palliation besprochen und umgesetzt werden. Ziele der Palliativversorgung bei Herzinsuffizienz sind die Symptomlinderung und die Verbesserung der Kommunikation. Entscheidend ist die frühzeitige, individuelle und zielgerichtete Vorsorgeplanung, einschließlich Patientenaufklärung. So lassen sich bei einer Therapiezieländerung im Rahmen der Palliativversorgung Lebensqualität und Zufriedenheit sowohl vom Patienten als auch der Angehörigen verbessern. Palliative Konzepte müssen integraler Bestandteil in der interdisziplinären Versorgung von Kardiologie, Geriatrie und Palliativmedizin sein.



2020 ◽  
Author(s):  
Nina Berensmeier ◽  
Johannes Schulze

ZusammenfassungDer medizinisch-technische Fortschritt, die demografische Entwicklung und ein verändertes gesellschaftliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit verändern die Anforderungen an die moderne hausärztliche Medizin. Parallel wächst der privat finanzierte sekundäre Gesundheitsmarkt. Die hausärztliche Tätigkeit ist durch die Vorgaben des Sozialgesetzbuches (wirtschaftlich, angemessen, notwendig, zweckmäßig), zunehmend auch von der ökonomischen Ausrichtung des sekundären Gesundheitsmarktes und von rechtlichen Fragestellungen geprägt. Um die Auswirkungen dieser Entwicklung zu erfassen, wurden deutsche niedergelassene Hausärzte zu den hieraus resultierenden Einstellungen und Konsequenzen befragt. An der vorliegenden Untersuchung nahmen 500 Hausärzte per Online-Umfrage zur ärztlichen Tätigkeit teil. Der verwendete Fragebogen wurde auf Grundlage halbstrukturierter Interviews entwickelt und vorgetestet. Er enthielt Items zur Einstellung gegenüber dem sekundären Gesundheitsmarkt sowie zu wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen. Die Stichprobe teilnehmender Hausärzte war, mit Ausnahme des Geschlechts, repräsentativ für niedergelassene Hausärzte in Deutschland. Jeder zweite Hausarzt lehnte eine private Honorierung von Gesundheitsleistungen ab. Der Einfluss medizinfremder Akteure auf ärztliche Maßnahmen wurde von 75% negativ wahrgenommen. Der Aussage, dass eine Integration innovativer Versorgungskonzepte durch die Digitalisierung die Patientenversorgung verbessert, stimmten nur 8% der Teilnehmer zu, während 37% diese Aussage ablehnten. 41% der Befragten befürworten eine stärkere rechtliche Überwachung wegen des zunehmenden negativen Einflusses der Privatisierung. Allerdings empfanden etwa zwei Drittel der Teilnehmer die aktuelle Gesetzgebung, darunter die Verabschiedung des Antikorruptionsgesetzes 2016, als unangemessen. Das Vertrauen von Hausärzten in die juristische Strafverfolgung medizinischer Tatbestände ist nur gering. Das hausärztliche Selbstverständnis wird sich durch eine stärkere Integration wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte ändern, welches für eine moderne Hausarztmedizin erforderlich ist. Eine kritische Diskussion zu möglichen Folgen der Wettbewerbsorientierung muss jegliche innovative Versorgung streng begleiten. Die Verknüpfung des klassischen Gesundheitssystems mit dem sekundären Gesundheitsmarkt bietet neben der Gefahr der Ökonomisierung einer Praxis auch Chance zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität.



2020 ◽  
Vol 25 (01/02) ◽  
pp. 74-76
Author(s):  
Martin Kucera

Die demografische Entwicklung wird in Japan als Chance zu einer umfassenden Transformation des Gesundheitssektors begriffen, die auch deutschen Unternehmen neue Perspektiven erschließt. Die neue Offenheit im Umgang mit Big-Data könnte sogar Hürden zu überwinden, die hierzulande einem schnellen Fortschritt im Weg stehen.



2020 ◽  
Vol 25 (01) ◽  
pp. 11-13

Die demografische Entwicklung wird in Japan als Chance zu einer umfassenden Transformation des Gesundheitssektors begriffen, die auch deutschen Unternehmen neue Perspektiven erschließt. Die neue Offenheit im Umgang mit Big Data könnte sogar Hürden überwinden, die hierzulande einem schnellen Fortschritt im Weg stehen.



2020 ◽  

Die strukturellen Herausforderungen für das Gesundheitswesen wie die demografische Entwicklung, der kostenintensive medizinische Fortschritt oder der Fachkräftemangel erfordern innovative Denkansätze, wenn auch künftig eine patientenorientierte, für alle zugängliche medizinische Versorgung gewährleistet werden soll. Dazu ist die digitale Transformation das zentrale Instrument. Die Universitätsmedizin Essen begreift Digitalisierung als einmalige Chance, das Krankenhaus der Zukunft zu gestalten – mit einem klaren Fokus auf den Menschen als Patient und als Mitarbeiter. Dies gilt nicht nur im Regelbetrieb, sondern explizit auch für krisenhafte Situationen wie z.B. die Bekämpfung des Corona-Virus. Die Transformation zum „Smart Hospital“ ist ein umfassender und tiefgreifender Change-Prozess. Das Projekt „Smart Hospital“ erfordert neues Denken, eine moderne Unternehmenskultur und ist als unternehmerische Strategie Grundlage aller Entscheidungen, von Investitionen in medizinische Geräte über den Aufbau der notwendigen IT-Infrastruktur bis hin zu Berufungen und Personalentscheidungen. Alle Bereiche – medizinische Leistungen, Pflege und Service für den Patienten – werden im Rahmen der Gesamtstrategie des „Smart Hospital“ gebündelt und miteinander verknüpft. Dieses Buch stellt die großen Strategie- und Handlungsfelder der digitalen Transformation im Gesundheitswesen dar, und zwar im Kontext der Transformation in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Darin liegt der besondere Reiz des Werkes: Nur wer die Herausforderungen annimmt, permanent seinen Horizont erweitert und lernfähig bleibt, kann die zum Teil rasanten Veränderungsprozesse mitgestalten. Das vorliegende Werk ist ein Kompass und Impulsgeber für alle Akteure in Krankenversorgung, Krankenkassen, Selbstverwaltung und Politik. Sie werden Mut und Gestaltungswillen brauchen, damit die digitale Transformation nicht nur innovative Behandlungsmethoden, sondern vor allem auch mehr Menschlichkeit möglich macht.



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