aufsteigende infektion
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2021 ◽  
Author(s):  
Jürgen Abrams

ZusammenfassungIn den letzten Jahren wird eine steigende Anzahl odontogener Entzündungen der Kieferhöhle beobachtet. Voraussetzung für eine bakterielle Infektion der Kieferhöhle ist die Perforation der Schneider’schen Membran. Pathogenetisch ist die ostiomeatale Einheit durch die vom Kieferhöhlenboden aufsteigende Infektion erst sekundär involviert. Wichtig sind neben der Anamnese bildgebende Verfahren, wobei der hochauflösenden CT und der DVT wegen der 3-dimensionalen Auflösung eine besondere Aufgabe zukommt. Eine zahnärztliche Röntgenaufnahme oder eine zahnärztliche Untersuchung zur Diagnostik ist in vielen Fällen nicht ausreichend. Aufgrund der Anatomie sind vor allem die Molaren als Auslöser einer dentogenen Sinusitis anzusehen. Das Keimspektrum ist polymikrobiell mit einer Dominanz von Anaerobiern. Therapeutisch favorisieren wir die 1-zeitige Operation mit Sanierung des zugrunde liegenden Prozesses und funktioneller Nebenhöhlenchirurgie. Auch in der Implantologie kann die funktionelle Nebenhöhlenchirurgie einen wesentlichen Beitrag zur Sanierung entzündlicher Komplikationen leisten.



2020 ◽  
Vol 48 (04) ◽  
pp. 270-284
Author(s):  
Julia Harrer ◽  
Roswitha Dorsch

ZusammenfassungBakterielle Harnwegsinfektionen (HWI) treten bei Hunden häufig auf und stellen eine häufige Indikation für den Einsatz von Antibiotika in der tierärztlichen Praxis dar. Bei HWI kommt es zum Anhaften, zur Vermehrung und Persistenz von Infektionserregern im Harntrakt. Durch die Gewebsinvasion wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst, die mit klinischen Symptomen einhergeht. Je nach Lokalisation der Infektion erfolgt eine Einteilung in bakterielle Zystitis, Prostatitis oder Pyelonephritis. Davon abzugrenzen ist die subklinische Bakteriurie (SB). Diese liegt vor, wenn aus einer adäquat gewonnenen Urinprobe eine signifikante Anzahl an Bakterien isoliert werden kann, das Tier jedoch keine klinischen Symptome einer Harnwegserkrankung zeigt. HWI entstehen in aller Regel durch aufsteigende Infektion mit Bakterien aus der wirtseigenen fäkalen oder distalen urogenitalen Flora. Escherichia coli ist dabei sowohl bei Hunden mit HWI als auch bei Hunden mit SB das häufigste Isolat. Die Diagnose basiert auf den klinischen Symptomen und den Befunden der Urinuntersuchung und -kultur. Ausführliche Therapieempfehlungen finden sich in den kürzlich überarbeiteten Richtlinien der International Society for Companion Animal Infectious Diseases, die im Folgenden zusammengefasst werden. Das Befolgen solcher Richtlinien steigert nicht nur den Therapieerfolg, sondern leistet auch einen Beitrag zur Eindämmung der Antibiotikaresistenzen.



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