offen chirurgisch
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2021 ◽  
Vol 21 (03) ◽  
pp. 155-166
Author(s):  
Steffi Mayer ◽  
Daniel Gräfe ◽  
Franz Wolfgang Hirsch ◽  
Holger Stepan ◽  
Ulrich Thome ◽  
...  
Keyword(s):  

ZUSAMMENFASSUNGZu den angeborenen Lungenfehlbildungen gehören neben den häufigen kongenitalen pulmonalen Atemwegsmalformationen (CPAM), bronchopulmonale Sequester (BPS), kongenitale lobäre Emphyseme (CLE) und bronchogene Zysten. Meist liegen isolierte Befunde vor. Mehr als 75 % der Kinder werden pränatal diagnostiziert. Anhand von Lokalisation und Gefäßversorgung in der Bildgebung sowie des prä- bzw. postnatalen Verlaufs werden die Eltern beraten. Gemeinsam ist den Lungenfehlbildungen eine Begünstigung bronchopulmonaler Infekte. Auch maligne Entartungen sind beschrieben, ein Kausalzusammenhang ist bisher nicht hinreichend belegt. Selten zeigen die Kinder schwere prä- bzw. postnatale Verläufe, die einer akuten Therapie bedürfen. Ansonsten erfolgt um den 3. Lebensmonat bzw. nach Diagnosestellung eine Schnittbildgebung. Hier gewinnt das Thorax-MRT zunehmend an Bedeutung. Spontanregressionen sind selten (< 10 %). Symptomatische Läsionen werden thorakoskopisch oder offen chirurgisch entfernt. Bei asymptomatischen Läsionen müssen die Risiken rezidivierender Infektionen sowie einer malignen Entartung gegen Komplikationen einer OP abgewogen werden. Die Langzeitprognose ist bei adäquater Behandlung gut, die Lungenfunktion in der Mehrzahl der Fälle unbeeinträchtigt.



2021 ◽  
Vol 26 (03) ◽  
pp. 123-124

Thorakoabdominale Aortenaneurysmata (TAAA) wurden seit den frühen 1950er-Jahren offen chirurgisch behandelt. 2001 wurde die erste endovaskuläre Therapie berichtet. Diese Methode war zunächst für Hochrisikopatienten reserviert, die Indikation für das Verfahren wurde dann aber unter der Erwartung einer geringeren Morbidität und perioperativen Mortalität ausgeweitet. Daten zu einem Kostenvergleich beider Methoden liegen für den Langzeitverlauf bislang nicht vor.



Author(s):  
Karin Pfister ◽  
Piotr Kasprzak ◽  
Kyriakos Oikonomou ◽  
Hanna Apfelbeck ◽  
Wojciech Derwich ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Viszeralarterienaneurysmen (VAA) sind selten und werden meist als Zufallsbefund entdeckt. Die Indikation zur Behandlung besteht bei symptomatischen Patienten, Pseudoaneurysmen sowie bei asymptomatischen Patienten bei einer Größe von mehr als 2,5 cm (Viszeralarterienaneurysmen) bzw. mehr als 3 cm (Nierenarterienaneurysmen), bei Schwangeren und vor einer Lebertransplantation. Neben der erfolgreichen, operativen oder endovaskulären Ausschaltung des Aneurysmas ist der Erhalt der Organperfusion wichtig. Die folgende Arbeit stellt das Management von Viszeralarterienaneurysmen und die Erfahrungen über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren dar und zeigt einen Behandlungsalgorithmus auf. Patienten Zwischen 1995 und 2018 wurden am Universitätsklinikum Regensburg 179 VAA diagnostiziert (84 Männer, 95 Frauen, medianes Alter 62 (18 – 87) Jahre). 113-mal (63%) lag ein Milzarterien-, 21- bzw. 22-mal (je 12%) ein Nieren- und Leberarterienaneurysma vor. 14-mal (8%) fand sich ein Aneurysma der gastropankreatikoduodenalen Arkade, 9-mal (5%) der A. mesenterica superior/inferior. 110 (62%) Patienten wurden bei fehlender Behandlungsindikation nachbeobachtet, 34 (19%) offen und 35 (19%) endovaskulär behandelt. Bei allen wurde präoperativ eine Bildgebung, meist mit CT-Angiografie durchgeführt. Ergebnisse Von den 69 therapierten Patienten mit VAA wurden 51 (74%) elektiv und 18 (26%) notfallmäßig wegen Blutung behandelt. 16 Notfallpatienten wurden endovaskulär, 2 offen chirurgisch behandelt. Postoperativ fand sich 2-mal eine partielle Minderdurchblutung der Leber, die folgenlos blieb. Einmal musste Dünndarm teilreseziert werden. 32/51 (63%) elektive VAA wurden offen, 19/51 (37%) endovaskulär therapiert. Leber und Darm blieben bei beiden Verfahren intakt. Bei den 21 Milz- und Nierenarterienaneurysmen wurde operativ 4-mal die Milz, 1-mal die Niere komplett entfernt, zusätzlich fanden sich postoperativ 3 Nierenteilinfarkte (gesamt 8/21 [38%]). Postinterventionell zeigte sich bei den 14 Milz- und Nierenarterienaneurysmen 2-mal ein Milz- und 3-mal ein Nierenteilinfarkt, 2-mal wurde die Milz später entfernt (gesamt 7/14 [50%]). Zum Nachweis der Organperfusion wurde die CT-Angiografie, vor allem aber der Kontrastmittelultraschall (CEUS) durchgeführt. Schlussfolgerung Bei Blutung und Pseudoaneurysmen ist die endovaskuläre Therapie das Vorgehen der ersten Wahl. Bei elektiven Eingriffen spielt die sorgfältige Planung im Hinblick auf die technische Machbarkeit der Aneurysmaausschaltung, aber auch der Erhalt der Organperfusion, vor allem bei Milz- und Nierenarterienaneurysmen, eine entscheidende Rolle. Eine bildgebende Nachsorge, vorzugsweise mit Ultraschall, wird dringend empfohlen. Vor bzw. nach Splenektomie oder bei funktioneller Asplenie sind entsprechende Impfungen vorgeschrieben.



Phlebologie ◽  
2018 ◽  
Vol 47 (05) ◽  
pp. 265-271
Author(s):  
K. Rass
Keyword(s):  

ZusammenfassungHintergrund: Die Therapie der Stammvarikose erfolgt weltweit mit unterschiedlicher Präferenz endovenös, überwiegend thermoablativ, oder offen-chirurgisch. Aktuell liegt jedoch eine Evidenz aus Langzeitstudien (Nachbeobachtungszeit ≥ 5 Jahre) vor, die eine erneute Betrachtung der Wertigkeit der Therapieverfahren notwendig macht. Methoden: Systematische Literaturrecherche zu Langzeitstudien, in denen endovenös thermische Ablationsverfahren mit Crossektomie und Stripping der V. saphena magna verglichen werden. Deskriptive Auswertung der Ergebnisse. Ergebnisse: Langzeitstudien liegen nahezu ausschließlich für den Vergleich mit endovenöser Laserablation und Lichtwellenleitern der 1. Generation (810–980 nm) vor. Während hinsichtlich der Krankheitsschwere und der postoperativen Lebensqualität keine Unterschiede zu beobachten sind, ist die Rate duplexsonographischer und klinischer Crossenrezidive nach Crossektomie signifikant geringer. Schlussfolgerungen: Valide Langzeitstudien zu den heute überwiegend verwendeten endothermischen Ablationstechniken im Vergleich zur offenen Operation fehlen, sind aber angesichts der Befunde aus Studien mit Lasern der 1. Generation dringend geboten.



2010 ◽  
Vol 48 (08) ◽  
Author(s):  
M Kantowski ◽  
C Schmidt ◽  
A Stallmach ◽  
U Settmacher
Keyword(s):  


2010 ◽  
Vol 152 (4) ◽  
pp. 25-25
Author(s):  
H. S. Füeßl
Keyword(s):  


Author(s):  
J Ricke ◽  
B Hildebrandt ◽  
M Pech ◽  
A Miersch ◽  
H Riess ◽  
...  
Keyword(s):  


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