periprothetische fraktur
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Arthroskopie ◽  
2020 ◽  
Author(s):  
Florian Schitz ◽  
Sebastian Rilk ◽  
Rudolf Schabus

Zusammenfassung Hintergrund Durch das stetig zunehmende Alter der Bevölkerung, die vermehrten Implantationen von Knietotalendoprothesen (Knie-TEP) und die gesteigerte körperliche Aktivität der Menschen im Alter erhöht sich dementsprechend die absolute Anzahl periprothetischer Frakturen. Die Behandlung dieser Frakturen stellt eine Herausforderung dar und kann operativ durch den Einsatz einer LCP-Platte („locking compression plate“), eines Stems, eines Sleeves oder eines retrograden Marknagels versorgt werden. Ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Therapie ist die richtige Klassifikation der Fraktur. Fallbericht Eine 80-jährige Patientin stellte sich, nach Sturz in der Häuslichkeit, in der Klinik mit einer periprothetischen Fraktur vor. Die Röntgendiagnostik ergab im Bereich des linken distalen Oberschenkels eine suprakondyläre, schräg verlaufende Fraktur mit einer Dislokation des distalen Fragments nach lateral. Die periprothetische Fraktur wurde unter arthroskopischer Sicht mittels eines retrograden Marknagels versorgt. Schlussfolgerung Die Versorgung distaler periprothetischer Frakturen stellt weiterhin eine Herausforderung für den Operateur dar. Beide Operationsmethoden haben ihre Berechtigung in der Versorgung distaler periprothetischer Femurfrakturen.



Praxis ◽  
2014 ◽  
Vol 103 (24) ◽  
pp. 1439-1446 ◽  
Author(s):  
Marc Attinger ◽  
Klaus Siebenrock

Der Hüftgelenkersatz ist eine häufige und erfolgreiche Behandlung der symptomatischen Koxarthrose. Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Schweiz muss in den kommenden Jahren mit einer deutlichen Zunahme des Bedarfs an Hüfttotalprothesen gerechnet werden. Die Standzeit der Hüfttotalprothese liegt bei ca. 85% nach 20 Jahren. Neue Prothesendesigns versuchen die Biomechanik des Kunstgelenks zu verbessern, weniger eigenen Knochen zu opfern und «minimal-invasive» Zugänge zum Hüftgelenk zu vereinfachen. Zu den schwerwiegenden Komplikationen in der Hüftprothetik gehören die Prothesenluxation, die aseptische Lockerung, der Protheseninfekt, die periprothetische Fraktur und das persistierende Hinken. Sie erfordern eine chirurgische Revision und sind meist mit erheblichem Aufwand verbunden. Entwickelt sich eine schmerzhafte Hüfttotalprothese, ist eine systematische und sorgfältige Abklärung notwendig. Die Zuweisung zum Spezialisten sollte deshalb früh in Erwägung gezogen werden.



2013 ◽  
Vol 151 (02) ◽  
pp. 173-179 ◽  
Author(s):  
J. Fakler ◽  
P. Hepp ◽  
B. Marquaß ◽  
N. von Dercks ◽  
C. Josten

Hintergrund: Der modulare distale Femurersatz wurde ursprünglich entwickelt, um eine belastbare und funktionelle untere Extremität nach Resektion gelenknaher primärer Knochentumoren mit großen knöchernen Defekten wiederherzustellen. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Indikationsstellung, Komplikationen und Funktion des distalen Femurersatzes nach komplexen Frakturen oder Frakturfolgen am distalen Femur zu erfassen und im Kontext vergleichbarer Studien zu bewerten. Patienten und Methode: 14 Patienten wurden retrospektiv untersucht, die aufgrund einer Fraktur oder Frakturfolgen mit ausgedehnten posttraumatischen Defekten des distalen Femurs mit einer Megaendoprothese versorgt wurden. Das Alter der Patienten zum Zeitpunkt der Operation betrug im Median 77,0 (IQB 70,0–81,5) Jahre (IQB: Interquartilbereich). Der mediane Nachuntersuchungszeitraum betrug 27,0 (IQB 13,5–37,5) Monate (Schwankungsbereich 10–49 Monate). Ergebnisse: Die Indikation zum distalen Femurersatz wurde in 3 Fällen nach periprothetischer Fraktur gestellt. In 3 Fällen war die Indikation eine Komplikation nach Osteosynthese einer periprothetischen Fraktur, in 8 Fällen waren Komplikationen nach Osteosynthese distaler Femurfrakturen der Grund für einen distalen Femurersatz. Die Implantation des distalen Femurersatzes erfolgte bei 5 Patienten zweizeitig, nachdem eine implantatassoziierte Infektion saniert wurde. Der Knee Society Score verbesserte sich im Median von präoperativ 20,0 (IQB 7,5–30,0) signifikant auf 80,0 (IQB 62,3–89,0) zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung (p < 0,001). Komplikationen, die eine operative Revision erforderten, waren bei 7 der 14 Patienten (50 %) aufgetreten. Bei 2 Patienten traten Wundheilungsstörungen oder oberflächliche Infektionen auf, die chirurgisch behandelt werden mussten. Eine Ruptur des Streckapparats trat bei 1 Patientin auf, die sich im weiteren Verlauf auch eine periprothetische Fraktur zuzog. Bei 1 Patienten wurde eine frühzeitige Lockerung der femoralen Prothesenkomponente festgestellt. Die häufigste Komplikation war eine periprothetische Fraktur bei 4 Patienten. Drei Patienten verstarben ohne Zusammenhang zur Prothesenimplantation. Schlussfolgerung: Der distale Femurersatz ist eine wichtige Behandlungsoption zur Wiederherstellung einer funktionell belastbaren unteren Extremität bei ausgedehnten traumatischen und posttraumatischen Defekten. Insbesondere ältere Patienten erreichen dadurch in der überwiegenden Mehrzahl wieder ihre Gehfähigkeit. Die relativ hohe Komplikationsrate erfordert eine sehr sorgfältige Indikationsstellung.



2011 ◽  
pp. 233-237
Author(s):  
Rainer-Peter Meyer ◽  
Fabrizio Moro ◽  
M. Flury


2004 ◽  
Vol 107 (1) ◽  
pp. 35-49 ◽  
Author(s):  
A. Gruner ◽  
T. Hockertz ◽  
H. Reilmann




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