quantitative textanalyse
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Author(s):  
Tobias Weiß ◽  
Marina König ◽  
Christian Stecker ◽  
Jochen Müller ◽  
Andreas Blätte ◽  
...  

ZusammenfassungDie Kölner Silvesternacht 2015/2016 und die Vorfälle in Chemnitz 2018 sind Schlüsselereignisse der jüngeren deutschen Geschichte, die eng mit den Konflikten in der Migrations- und Integrationspolitik verbunden sind. Wir untersuchen die diskursive Verarbeitung dieser Ereignisse in den Landtagen. Dazu verbinden wir qualitative und quantitative Verfahren der Textanalyse und werten einen umfangreichen Korpus aller Plenardebatten aus, die seit den Silvesterereignissen in Köln stattfanden. Unsere quantitative Textanalyse zeigt, dass Köln und Chemnitz fortwährend im parlamentarischen Diskurs nachhallen. Mit einer Framing-Analyse identifizieren wir die Deutungsmuster der Parteien. Wir stellen fest, dass die Kölner Silvesternacht die bekannten parteipolitischen Deutungsmuster im parlamentarischen Diskurs zwar herausfordert nicht jedoch grundlegend verändert. Dagegen macht Chemnitz 2018 neue parteipolitische Interpretationsangebote, sowie eine zunehmende Polarisierung zwischen AfD und etablierten Parteien sichtbar.



Author(s):  
Andrea Westphal ◽  
Olaf Zawacki-Richter

ZusammenfassungDer vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Publikationen, die in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE) in den Jahren 1998–2017 veröffentlicht wurden. Angesichts der Veränderungen in der erziehungswissenschaftlichen Forschungslandschaft in der jüngeren Vergangenheit untersuchen wir, inwiefern sich eine veränderte Schwerpunktsetzung auch in den Beiträgen der ZfE nachweisen lassen. Dazu führen wir zunächst eine quantitative Textanalyse durch und identifizieren die häufigsten sowie die charakteristischen Bigramme (Zweiwortsequenzen) in vier aufeinanderfolgenden Fünfjahres-Abschnitten (1998–2002, 2003–2007, 2008–2012, 2013–2017). Zudem prüfen wir, inwiefern bestimmte Wortstämme (bspw. „erziehungswissenschaft“, „bildungsforsch“, „didakt“) über die Jahre hinweg häufiger auftreten. Schließlich erstellen wir mit dem Textmining Tool Leximancer™ concept maps, die Hinweise auf die semantische Struktur der Themengebiete und Schlüsselkonzepte geben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass im gesamten Zeitraum mehrheitlich Beiträge mit empirischem Fokus publiziert wurden, ein inhaltlicher Fokus auf sozialen Aspekten von Bildung lag und die Beschäftigung mit der allgemeinen Erziehungswissenschaft abnahm.



2019 ◽  
Vol 0 (0) ◽  
Author(s):  
Kati Volgmann

Kurzfassung Als Inbegriff des Urbanen erlebt der Stadttypus „Metropole“ seit nunmehr zwei bis drei Jahrzehnten eine fortwährende Konjunktur. Mit einer quantitativen Textanalyse der führenden deutschen überregionalen Printmedien werden die Muster des Sprachgebrauchs für den Begriff Metropole und für die beiden größten Städte Berlin und Hamburg herausgearbeitet. Sie werden als Bedeutungszuschreibungen in massenmedialen Kommunikationsprozessen interpretiert und erzeugen ein semantisches Feld, dessen Analyse Aussagen über Größe, Funktion und Symbolik einer Metropole auch im Zeitverlauf zulässt.



Author(s):  
Mareike König

Der digitale Wandel verändert das geisteswissenschaftliche Arbeiten ganz grundlegend: Recherchieren, Organisieren, Schreiben, Präsentieren und Veröffentlichen wird mittlerweile selbstverständlich per Computer erledigt. Computergestützte Forschung greift jedoch sehr viel tiefer in die Kultur der geisteswissenschaftlichen Fächer ein. Sie umfasst die Entwicklung, Anwendung und systematische Erforschung von digitalen Techniken, Methoden und Medien zur Beantwortung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen. Die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Informatik und Geisteswissenschaften verläuft dabei nicht spannungsfrei. Denn digitale Methoden können zwar zur Entwicklung eines kohärenten Arguments beitragen, sie können es aber nicht alleine entwickeln. Dieser Beitrag zeigt Anwendungen und Praxisbeispiele in den Geschichtswissenschaften aus den Bereichen digitalisierte Quellensammlungen und digitale Editionen, qualitative und quantitative Textanalyse sowie Netzwerkanalysen und Visualisierungen und fragt, was digitale Methoden zur biographischen Forschung beitragen können. Er diskutiert außerdem zentrale Herausforderungen der computergestützten Forschung für die Geisteswissenschaften wie etwa die Kombination von klassischen und digitalen Methoden und die Verflechtung verschiedener Analyseformen und Interpretationen und resümiert, warum das Erarbeiten einer neuen digitalen Heuristik lohnenswert ist.



2009 ◽  
Vol 53 (1) ◽  
pp. 22-32 ◽  
Author(s):  
Christine Maier ◽  
Conny Antoni

Der Wissenstransfer zwischen der arbeits- und organisationspsychologischen Forschung und der betrieblichen Praxis ist ein zentrales Anliegen der Zeitschriften für Arbeits- und Organisationspsychologie sowie für Personalpsychologie. Dieser Beitrag beleuchtet die in den Jahren 2007 und 2008 in diesen Zeitschriften erschienenen Forschungsbeiträge auf ihre praktische Relevanz und unternimmt dabei eine Aktualisierung und Erweiterung der Studie von Deller und Albrecht (2007) . Als Kriterien für Praxisrelevanz wurden Zeitnähe der Veröffentlichung, praktische Implikationen, Organisationszugehörigkeit der Autoren, Herkunft der Forschungsfrage, Anwendungsbezug sowie – über Deller und Albrecht (2007) hinausgehend – die Art der Studie, die Art und Aktualität des Themas, die Struktur der Artikel (Anteile von Einleitungs- und Diskussionsteil) und eine differenzierte quantitative Textanalyse im Hinblick auf Praxisbezug herangezogen. Resümierend lässt sich eine erfreuliche Entwicklung hin zu verstärkter Praxisrelevanz der veröffentlichten Beiträge beobachten, sowohl wenn man die Kriterien von Deller und Albrecht (2007) als auch die erweiterten Kriterien zugrunde legt.



Diagnostica ◽  
2008 ◽  
Vol 54 (2) ◽  
pp. 85-98 ◽  
Author(s):  
Markus Wolf ◽  
Andrea B. Horn ◽  
Matthias R. Mehl ◽  
Severin Haug ◽  
James W. Pennebaker ◽  
...  

Zusammenfassung. Im Beitrag wird die deutsche Adaptation des Linguistic Inquiry and Word Count (LIWC) vorgestellt. Das LIWC ist ein computergestütztes Textanalyseprogramm mit integriertem Wörterbuch, das von Pennebaker und Kollegen (2001) entwickelt wurde, um Essays aus Experimenten zum expressiven Schreiben zu untersuchen. Es werden zwei Studien zur Güte und Praktikabilität des deutschen LIWC berichtet: (1) An einer Stichprobe zweisprachig vorliegender Texte (N = 122) wird die Äquivalenz der deutschen Übersetzung mit dem Original überprüft. (2) An einer Stichprobe von N = 104 E-Mails wird die Robustheit des Verfahrens gegenüber Schreibfehlern untersucht. Für die meisten LIWC-Kategorien zeigt sich eine gute Äquivalenz. Des Weiteren erweist sich das LIWC als robust gegenüber Schreibfehlern. Diese Befunde sprechen für die Brauchbarkeit des LIWC für die Analyse deutscher Texte. Die beobachtete Robustheit ist von erheblicher praktischer Bedeutung für die Analyse natürlicher geschriebener Sprache aus der computervermittelten Kommunikation.



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