klinische entscheidungsfindung
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Author(s):  
Janine Zöllkau ◽  
Carsten Hagenbeck ◽  
Kurt Hecher ◽  
Ulrich Pecks ◽  
Dietmar Schlembach ◽  
...  

ZusammenfassungSeit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie haben die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Gesellschaft für Peri-/Neonatalmedizin Empfehlungen zum Umgang mit SARS-CoV-2-positiven Schwangerschaften und Neugeborenen veröffentlicht und wiederholt aktualisiert. Als Weiterführung der bestehenden Empfehlungen werden in dem aktuellen Update Schlüsselfragen zur prä-, peri- und postnatalen Versorgung von Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen, Stillenden mit SARS-CoV-2 und COVID-19 sowie deren Un- oder Neugeborenen auf der Grundlage von Veröffentlichungen bis zum September 2021 behandelt. Die Empfehlungen und Stellungnahmen wurden sorgfältig aus den aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Daten abgeleitet und anschließend im Expertenkonsens verabschiedet. Dieser Leitfaden – hier in der Langfassung vorliegend – soll eine Hilfe für die klinische Entscheidungsfindung darstellen. Die Auslegung und therapeutische Verantwortung obliegen weiterhin dem betreuenden medizinischen Team vor Ort, dessen Entscheidungen durch diese Empfehlungen unterstützt werden sollen. Aufgrund der raschen Dynamik neuer Erkenntnisse kann eine Anpassung erforderlich sein. Die Empfehlungen werden durch die Zustimmung der Fachgesellschaften getragen: Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin (DGPGM), Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI).





neuroreha ◽  
2020 ◽  
Vol 12 (04) ◽  
pp. 163-168 ◽  
Author(s):  
Daniel Preiser ◽  
Rainer Simader

Physiotherapeuten, die mit Patienten mit neurologischen Erkrankungen arbeiten, finden sich immer wieder in Situationen, in denen auch das Sterben von Patienten möglich oder absehbar ist. Da Sterben nicht nur ein rein körperlicher Prozess ist, sondern auch mit vielen psychosozialen und auch spirituell-existenziellen Themen einhergeht, ein soziales Thema ist, An- und Zugehörige mit involviert sind und der Therapeut automatisch mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert wird, ist Grundlagenwissen zu Palliative Care für die klinische Entscheidungsfindung relevant. In diesem Artikel erhalten Leser einen Einblick in die Palliative Care, und anhand von ausgewählten Situationen und Symptomen wird die Umsetzung in der neurologischen Rehabilitation skizziert.



ergopraxis ◽  
2020 ◽  
Vol 13 (06) ◽  
pp. 10-13
Author(s):  
Jakob Tiebel ◽  
Martin Huber

Therapeuten sollen heute nicht mehr nach Intuition und Gefühl behandeln. Vielmehr sollen sie sich an klinischen Leitlinien orientieren. Wird klinische Entscheidungsfindung damit zu einem rationalen Denkprozess hochstilisiert? Schließen Vernunft und Gefühle einander aus? Für vernünftige Entscheidungen, so heißt es, braucht es einen kühlen Kopf. Doch stimmt das wirklich?



physiopraxis ◽  
2019 ◽  
Vol 18 (01) ◽  
pp. 10-13
Author(s):  
Jakob Tiebel ◽  
Martin Huber

Therapeuten sollen heute nicht mehr nach Intuition und Gefühl behandeln. Vielmehr sollen sie sich an klinischen Leitlinien orientieren. Wird klinische Entscheidungsfindung damit zu einem rationalen Denkprozess stilisiert? Schließen Vernunft und Gefühle einander aus? Für vernünftige Entscheidungen, so heißt es, braucht es einen kühlen Kopf. Doch stimmt das wirklich?



Author(s):  
Albert J. Augustin ◽  
Nicolas Feltgen ◽  
Christos Haritoglou ◽  
Hans Hoerauf ◽  
Mathias M. Maier ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In Deutschland sind 2 intravitreal anzuwendende Kortikosteroide (Dexamethason und Fluocinolon) für die Behandlung des diabetischen Makulaödems (DMÖ) zugelassen. Der Einsatz von DEX-Implantat bei DMÖ ist in der täglichen Praxis bisher nicht im Detail definiert. Mithilfe eines Delphi-Panels und einer Runde von Retinaspezialisten sollte ein Konsens für die Anwendung von DEX-Implantat erarbeitet werden. Material und Methoden Aus der Literatur wurden internationale und nationale Behandlungsempfehlungen identifiziert. Eine Steuerungsgruppe erarbeitete einen Katalog von 72 Aussagen zur Ätiologie und Pathogenese des DMÖ, Therapie mit dem DEX-Implantat, Einsatz bei mit VEGF-Hemmern vorbehandelten Patienten, Verwendung von DEX-Implantat in der Kombination mit anderen Therapien, Sicherheit von DMÖ-Therapien sowie Therapiebelastung des Patienten. 22 niedergelassene Ophthalmologen und 6 Ophthalmologen aus der Klinik gaben über Survey Monkey ihre Bewertung zu den Aussagen ab. Die Definition des Konsenses zu einer Aussage galt als erfüllt, wenn mehr als 75% der Befragten einer Aussage zustimmten bzw. nicht zustimmten. Über nicht konsensfähige Aussagen wurde nach erneuter Diskussion in der Konsensrunde nochmals abgestimmt. In der Folge sollte auch ein Behandlungsschema für DMÖ mit fovealer Beteiligung vorgeschlagen werden. Ergebnisse Sofern ein Patient unter VEGF-Hemmern unzureichend anspricht (Visusgewinn < 5 ETDRS-Buchstaben oder Reduktion der zentralen Netzhautdicke ≤ 20%), sollte nach 3 – 6 Monaten auf das DEX-Implantat umgestellt werden. DEX-Implantat ist ebenfalls geeignet für Augen mit länger bestehendem DMÖ, bei denen z. B. massive Lipidexsudate vorhanden sind. DEX-Implantat eignet sich als Ersttherapie insbesondere bei Pseudophaken, Patienten, die nicht willens oder in der Lage sind, enge Injektionsintervalle unter Anti-VEGF-Therapie einzuhalten oder für Patienten mit vaskulären Vorerkrankungen. Bei festgelegten Kontrollintervallen von 4 – 8 Wochen kann die Anwendung des DEX-Implantats flexibel und individuell erfolgen. Als Entscheidungsparameter gelten hierbei neben Visus und Netzhautdicke auch der Augeninnendruck. Eine Behandlung von beiden Augen am selben Tag sollte nicht stattfinden. Schlussfolgerungen Der hier vorgestellte Algorithmus entspricht den Ergebnissen des Delphi-Prozesses und weicht u. U. von den Empfehlungen der Fachgesellschaft ab. Die im Rahmen der Befragung und Expertenrunde erarbeiteten Konsensempfehlungen für die Therapie von DMÖ können für den Einsatz des DEX-Implantats in der täglichen Praxis dienen.





2019 ◽  
Vol 03 (02) ◽  
pp. 101-106
Author(s):  
Claudius Thomé

ZusammenfassungObwohl die lumbale Bandscheibenoperation als häufigster wirbelsäulenchirurgischer Eingriff mit sehr guten klinischen Ergebnissen in Verbindung gebracht wird, besteht ein relevantes Reherniations- und Reoperationsrisiko. Dies gilt insbesondere für Patienten mit hohen Bandscheiben und großen Anulusdefekten, also für bis zu 30 % des Gesamtkollektivs. Um die Rezidivraten nach Mikrodiskektomie zu senken, wurde ein Anulusverschlussimplantat (ACD) entwickelt und kürzlich in einem großen Multicenter-RCT evaluiert. Dieser Übersichtsartikel soll die publizierten Daten und deren Bedeutung für die wirbelsäulenchirurgische Praxis zusammenfassen.In der Kontrollgruppe des RCT konnte die hohe Rezidivrate von ca. 25 % für diese Hochrisikopopulation nach limitierte Mikrodiskektomie bestätigt werden. Die Reherniationsrate wurde durch das Implantat um die Hälfte gesenkt, so dass bei einer Häufigkeit von Implantat-bedingten Revisionen von unter 3 % auch eine Halbierung der Reoperationsrate erzielt wurde. Die nach harten Kriterien definierte Erfolgsquote betrug ohne Implantat 66 % und mit ACD 76 %. Diese statistisch signifikanten Unterschiede in Reoperations- und Erfolgsraten führten nach 3 Jahren auch zu einem signifikanten Outcomevorteil. Auffällig waren häufige Endplattenveränderungen bei ACD-Patienten, die zwar ohne klinische Konsequenzen blieben, aber eine Langzeitbeobachtung anraten.Bei der Hochrisikopopulation macht ein Anulusverschluss nach aktueller Datenlage Sinn und verbessert das Operationsergebnis, so dass der Patientenselektion entscheidender Stellenwert zukommt.



Author(s):  
Linda Tanner ◽  
Markus Müller

ZusammenfassungDie Transfusion von Blutprodukten hat für jede medizinische Fachrichtung eine hohe Relevanz. Die Indikation muss allerdings sehr genau gestellt werden – besonders unter dem Aspekt, dass Blutprodukte nicht unbegrenzt verfügbar sind. Dieser Beitrag soll helfen, im Klinikalltag und in der Notfallmedizin richtige Entscheidungen zu treffen, Komplikationen zu erkennen und gegebenenfalls Alternativen zur Transfusion anwenden zu können.



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