pleiotrope effekte
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

19
(FIVE YEARS 1)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Vol 25 (09) ◽  
pp. 356-362
Author(s):  
Milen Babic ◽  
Markus van der Giet

ZUSAMMENFASSUNGIn den letzten Jahren haben sich einige Medikamente hervorgetan, die unabhängig von ihrer primären Indikation einen protektiven Effekt auf die Nierenfunktion ausüben können. Für Nephrologen besonders interessant ist dabei der nephroprotektive Effekt, den die Inhibitoren des Natrium Glukose Kotransporters 2 (SGLT-2: „sodium glucose linked transporter 2“) wie Empagliflozin, Canagliflozin und Dapagliflozin ausüben, unabhängig von ihrem Einfluss auf den Blutzucker und wie wir seit der Studie DAPA-CKD wissen – sogar bei Patienten ohne Diabetes mellitus. Auch die modernen, nichtsteroidalen Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten wie Finerenon und Esaxerenon machten hinsichtlich ihrer Nephroprotektion auf sich aufmerksam, unabhängig von ihrer primären Indikation für die Therapie der Herzinsuffizienz und bisweilen der arteriellen Hypertonie. Ursächlich sind hierfür pharmakologische „Mehrfachwirkungen“, die pleiotrope Effekte genannt werden und einen vielschichten Eingriff in die (Patho-)Physiologie des Organismus ermöglichen. Die Therapie der arteriellen Hypertonie erfordert eine synergistische Kombination und stellt einen Angelpunkt in der kardiorenalen Achse dar. Deshalb sollen an diesem Beispiel die pleiotropen Effekte von SGLT-2-Inhibitoren, Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten und GLP-1-Agonisten (GLP-1: „glucagon-like peptide 1“) sowie deren klinische Implikationen beleuchtet werden.



2020 ◽  
Vol 145 (03) ◽  
pp. 135-139
Author(s):  
Carmina Teresa Fuss ◽  
Martin Fassnacht

Was ist Vitamin-D-Mangel? Die Definition des Vitamin-D-Mangels ist weiterhin umstritten und unter anderem schwierig, da die vorhandenen Labormethoden ungenau und vor allem nicht harmonisiert sind. Einigkeit herrscht zumindest darüber, dass ein 25-OH-Vitamin-D-Spiegel unter 12 ng/ml als behandlungsbedürftig gilt, wohingegen Werte über 20 ng/ml in der Regel ausreichend sind, sodass keine Substitution notwendig ist. Die vermeintlich pleiotrope Wirkung von Vitamin D Während die Wirkungen von Vitamin D auf den Knochenstoffwechsel gut bekannt sind, gibt es zunehmend Hinweise auf weitere, pleiotrope Effekte des Hormons auf andere Gewebe. Verschiedene Assoziationsstudien beschreiben den Vitamin-D-Mangel als möglichen Risikofaktor für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen. Zu einigen relevanten Erkrankungen gibt es nun randomisierte und kontrollierte Interventionsstudien:



2018 ◽  
Vol 39 (09) ◽  
pp. 595-599
Author(s):  
Tilman Sauerbruch ◽  
Robert Schierwagen ◽  
Jonel Trebicka
Keyword(s):  

ZusammenfassungStatine vermindern die Cholesterinkonzentration im Plasma und senken damit das Risiko der koronaren Herzerkrankung. Darüber hinaus haben sie weitere sogenannte pleiotrope Effekte. Es gibt Hinweise, dass sich dies bei verschiedenen Lebererkrankungen positiv auswirken könnte.



2017 ◽  
Vol 15 (04) ◽  
pp. 174-119
Author(s):  
Andreas Birkenfeld

ZUSAMMENFASSUNGDer Typ-2-Diabetes ist nicht nur eine Erkrankung des Blutzuckers, sondern die Summe der Effekte mehrerer fehlregulierter Stoffwechselwege. Im Zusammenspiel dieser ausgelenkten Stoffwechselwege kommt es zu makrovaskulären Komplikationen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Eine erfolgreiche Therapie des Diabetes muss daher alle fehlregulierten Komponenten betreffen. Neue antidiabetische Medikationen, wie GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren, haben neben ihrer blutzuckersenkenden Wirkung auch positive pleiotrope Effekte, die wiederum dazu beitragen, das kardiovaskuläre Risiko der behandelten Patienten zu reduzieren.



2015 ◽  
Vol 10 (S 01) ◽  
Author(s):  
R Wagner ◽  
M Heni ◽  
J Machann ◽  
F Schick ◽  
F Machicao ◽  
...  




CardioVasc ◽  
2013 ◽  
Vol 13 (1) ◽  
pp. 24-24
Author(s):  
Jochen Aumiller
Keyword(s):  


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document