scholarly journals Ueber die Geschwindigkeit, mit welcher sich der Electrotonus im Nerven verbreitet

1880 ◽  
Vol 21 (1) ◽  
pp. 446-461 ◽  
Author(s):  
Valerius v. Baranowski ◽  
Carl Garrè
Keyword(s):  

Arthroskopie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
René Schroedter ◽  
Christian Hoser ◽  
Guido Wierer
Keyword(s):  

ZusammenfassungIsolierte Rupturen des tiefen Innenbands am Kniegelenk (dMCL) werden meist im chronischen Stadium bzw. in Zusammenhang mit einer Verletzung des oberflächlichen Innenbands beschrieben. In diesem Beitrag wird über den Fall eines 15-jährigen Patienten berichtet, welcher sich nach einem Außenrotationstrauma des Kniegelenks in der Notaufnahme vorstellte. Die weiterführende Diagnostik zeigte eine isolierte Läsion des tiefen Innenbands. Erstmaßnahmen erfolgten mit Schonung, Hochlagerung, Salbenverbänden, oraler Schmerztherapie und einer Knieorthese. Fünf Wochen nach dem initialen Trauma war der Patient beschwerdefrei. Anhand der aktuellen Literatur wird ein Therapieschema der akuten bis chronischen Läsion des dMCL diskutiert.



1971 ◽  
Vol 22 (1) ◽  
pp. 178-187
Author(s):  
D. D. Kvasov
Keyword(s):  

Abstract. Einige Grundvorstellungen der Quartärgeologie können als Postulate der Vereisungstheorie genannt werden. Es wird versucht, über ein Postulatensystem die Ursachen der Vereisung zu erklären. Dabei ergeben sich drei Fragen: 1. Warum war es im Pliozän und im Quartär bedeutend kälter als vorher? Wahrscheinlich war in dieser Zeit die Wasserzirkulation zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Nördlichen Eismeer sehr vermindert, was zur Abkühlung des letzteren führte. Der Aufbau des Island-Faroer-Basaltmassivs führte zur Abschwächung der Zirkulation. Die Abkühlung mußte zwangsläufig zur Vereisung führen. Aber es bleibt unklar, warum die Vereisung der Mittelbreiten erst vor einigen hunderttausend Jahren begann und sogleich große Ausmaße erreichte. In Zusammenhang damit steht die zweite Frage: 2. Was verhinderte die Vereisung der Mittelbreiten während des Zeitabschnitts vor ca. 0,5—3,5 Millionen Jahren? Man kann vermuten, daß in diesem Zeitabschnitt die Regression des Ozeans stattfand und sehr bedeutende Schelfflächen sich in Land umwandelten. Das Land am Platz des Barentmeeres war wahrscheinlich von einem Eisschild eingenommen. Der über ihm herrschende Antizyklon führte zur Vergrößerung der Kontinentalität des Klimas in Nordeuropa. Dort entstanden Verhältnisse, die für den Aufbau eines Eisschildes ungünstig waren. Analoge Verhältnisse herrschen heute im Nordteil von Kanada. Dort verhindert der Antizyklon über dem Grönländischen Eisschild den Eisaufbau. 3. Wie kann man die nachfolgenden glazialen und interglazialen Epochen erklären? Bei dem Sinken der Temperatur auf 1—2° in Skandinavien entsteht ein kleiner Eisschild, über dem sich eine kalte Luftmasse bildet, welche die Umgebung abkühlt. Unter der Wirkung dieser Abkühlung vergrößert sich der Schild. Die Abkühlung erfaßt große Flächen der Erde und löst das Wachstum der Gletscher in Nordamerika und anderen Gebieten aus. Die Bindung großer Wassermengen in den Gletschern führt zur Absenkung des Weltmeeres. Die Schelfflächen werden wieder trocken und es entsteht die Möglichkeit der Wiederherstellung des Barent-Eisschilds. Unter seiner Wirkung nimmt die Zufuhr der Niederschläge auf die östlichen und südöstlichen Bereiche des skandinavischen Eisschildes sehr ab, welcher sich rasch verkleinert. Dieses führt zur Verkleinerung der anderen Eisschilde der Mittelbreiten. Der Meeresspiegel steigt an; es wächst die Intensität der Eisbergbildung an der Grenze des Barent-Eisschilds, der sich auch verkleinert. Es beginnt ein Interglazial, und dadurch entstehen die Bedingungen zur Bildung eines neuen Glazials. Die Aufeinanderfolge von Glazialen und Interglazialen ist ein autozyklischer Prozeß. Die Abkühlungen, die durch periodische Veränderung der Erdbahnelemente bedingt sind (Milankovitch-Kurve), fördern diesen Prozeß. Die Glaziale werden periodisch wiederkehren. Man kann hoffen, daß aufgrund der heute entwickelten Theorie der allgemeinen Zirkulation der Atmosphäre und des Ozeans die Klimate der geologischen Vergangenheit rekonstruiert und auch die Wege der Auswirkung auf das Klima angedeutet werden können. Die vorliegende Theorie mißt den Schwankungen des Niveaus, der Zirkulation, den Temperatur- und Eisverhältnissen des Weltozeans eine große Bedeutung bei. Darum kann sie die ozeanologische Theorie der Vereisung genannt werden.



Praxis ◽  
2002 ◽  
Vol 91 (51) ◽  
pp. 2259-2261
Author(s):  
Ramseier

Vorgestellt wird ein junger türkischer Patient, welcher sich mit einer intrahepatischen Cholestase präsentierte. Er erlebte mehrere Episoden mit Ikterus und Pruritus, welche jeweils für mehrere Wochen bis Monate persistieren und spontan abklangen. Die erste Episode erlitt er im Alter von fünf Jahren. Nach ausgedehnten Abklärungen mittels Bildgebung, laborchemischen Untersuchungen und Leberbiopsie konnte die Diagnose «benigne rekurrierende intrahepatische Cholestase» gestellt werden. Dies ist eine sehr seltene benigne autosomal-rezessive Erkrankung als Folge einer genetischen Mutation. Bei rekurrierenden Cholestasen mit Beginn im Kindesalter ist an diese Diagnose zu denken.



Praxis ◽  
2003 ◽  
Vol 92 (23) ◽  
pp. 1087-1091
Author(s):  
van der Hoef ◽  
Capaul ◽  
Krayenbühl ◽  
Steurer-Stey ◽  
Schulthess
Keyword(s):  

Ein 45-jähriger Raucher wurde nach Diagnose einer offenen Lungentuberkulose bei seiner Partnerin zugewiesen. Das konventionelle Thoraxbild zeigte keine Tuberkulose-typischen Veränderungen, hingegen fand sich im Seitenbild ein kleiner Rundherd im vorderen Mediastinum. Die radiologische Verlaufskontrolle nach drei Monaten zeigte eine Grössenzunahme des Befundes, welcher sich aber im CT-Thorax an erwarteter Stelle nicht abbildete. Hingegen konnte computertomographisch ein Rundherd im apikalen Oberlappensegment rechts erfasst werden, welcher sich retrospektiv auch auf den konventionellen Aufnahmen finden liess, es bestand eine Grössenprogredienz über drei Monate. Ein Adenokarzinom T1, N0, M0 konnte mit guter Prognose exzidiert werden. Kleine, auf dem Thoraxröntgenbild detektierte Lungenrundherde müssen sorgfältig kontrolliert werden. Besonders bei Rauchern in mittlerem und höherem Alter muss stets an das mögliche Vorliegen eines malignen Prozesses gedacht werden, weswegen die Indikation zur Exzision grosszügig zu stellen ist. Eine Exzision sollte bei einem grössenprogredienten Befund in jedem Fall erfolgen.



2021 ◽  
Vol 146 (01) ◽  
pp. 38-40
Author(s):  
Marit Punzet ◽  
Michael Bayer ◽  
Otto Schoch
Keyword(s):  

Zusammenfassung Anamnese Wir berichten von einem 35-jährigen Patienten, welcher sich nach einer Feier in der Notaufnahme vorstellte. Initial bestanden Fieber, Dyspnoe und Thoraxschmerzen. Am Vorabend versuchte der alkoholisierte Mann mit einer öligen Brennpaste Feuer zu spucken. Untersuchung und Diagnostik Es zeigt sich ein reduzierter, febriler, aber kreislaufstabiler Patient. Im Labor imponierten erhöhte Entzündungsparameter. Aufgrund des Befundes im konventionellen Röntgen-Thorax ergänzten wir ein CT-Thorax, das vor allem im Mittellappen streifige Opazitäten zeigte. Diagnose Aufgrund der Anamnese, Klinik und Diagnostik gingen wir von einer Feuerschlucker-Pneumonie aus. Therapie und Verlauf Unter einer Therapie mit Co-Amoxicillin i. v., Inhalation mit Ipratropiumbromid, Salbutamol, Sauerstoff und symptomatischer Therapie konnte eine Besserung und Entlassung nach 3 Tagen erreicht werden. Folgerung Durch Aspiration der Brennpaste kam es zu einer lipoiden Pneumonie. Es sind bisher wenige Fälle beschrieben, jedoch waren Anamnese, Symptome sowie die Diagnostik passend für dieses Krankheitsbild. Eine Antibiotikatherapie oder Steroidgabe ist primär nicht eindeutig indiziert, zur Prophylaxe einer Superinfektion können Antibiotika sinnvoll sein.



1860 ◽  
Vol 187 (12) ◽  
pp. 537-552 ◽  
Author(s):  
Julius Budge
Keyword(s):  


2021 ◽  
Vol 24 (43) ◽  
pp. 1-37
Author(s):  
Dorit Heike Gruhn
Keyword(s):  

Der vorliegende Artikel bildet den zweiten Teil einer bibliographischen Studie, die die Entwicklung der Publikationen der mexikanischen Germanistik nachzeichnet, und umfasst den Bereich Deutsch als Fremdsprache. Aufgenommen wurden 480 Titel, beginnend mit dem Jahr 1971. Das Hauptinteresse der Analyse lag auf den Autoren und ihrer institutionellen Zugehörigkeit, den Publikationsmedien, thematischen Schwerpunkten sowie den Publikationssprachen und der Rolle der DAAD- und OeAD-Lektoren. Darüberhinaus wird auch eine vergleichende Perspektive eingenommen bezüglich einiger Daten, die aus dem ersten Teil der Studie hervorgingen, welcher sich auf die Germanistik im engeren Sinne, das heißt mit nicht sprachvermittlungsbezogenen Inhalten, bezieht. Sichtbar werden verschiedene quantitative Phasen der DaF-Veröffentlichungen, die ihren Höhepunkt in den Jahren 2000 bis 2009 finden. Es zeichnet sich auch eine wesentliche Konzentration weniger Autoren ab, die mehrheitlich mit der UNAM in Verbindung stehen. Lektoren stellen einen hohen Anteil der Titel. Beliebtestes Publikationsmedium sind Kongressakten, gefolgt von Zeitschriftenartikeln, wobei die von dem Mexikanischen Deutschlehrerverband AMPAL herausgegebenen Schriften fast die Hälfte aller Einträge ausmachen. Inhaltlich dominieren Themen rund um Didaktik und Evaluierung. Mehr als zwei Drittel der Texte sind auf Deutsch verfasst, und diese mehrheitlich von Autoren mit L1 Deutsch. Das quanitative Publikationsaufkommens der letzten Jahre zeigt eine stark abfallende Tendenz.



2020 ◽  
Vol 9 (05) ◽  
pp. 432-438
Author(s):  
Markus Gosch

ZusammenfassungKardiovaskuläre Erkrankungen, wie Arteriosklerose, arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern, haben die höchste Prävalenz im fortgeschrittenen Lebensalter. Als Grundlage für die pharmakologische Therapie dienen jeweils die aktuellen Leitlinien. Allerdings bedarf es aufgrund der Komplexizität und Vulnerabilität geriatrischer Patienten eines individuellen Behandlungsansatzes, welcher sich im Einzelfall von Leitlinien unterscheiden kann. Im folgenden Beitrag werden einige relevante kardiovaskuläre Erkrankungen aus der Perspektive eines geriatrischen Behandlungsansatzes beleuchtet sowie Empfehlungen ausgesprochen.



2020 ◽  
Vol 29 (03) ◽  
pp. 236-239
Author(s):  
Martin Husen

ZusammenfassungLumbale und iliosacrale Schmerzen treten gehäuft bei Leistungssportlern, insbesondere bei Läufern auf. Obwohl Stressfrakturen bei Läufern im Bereich der unteren Extremität auftreten, sind sie auch, seltener, im Bereich des Beckens oder der unteren Wirbelsäule zu finden. Nicht selten kommt es bei unspezifischen Symptomen zu einer späten Diagnosestellung. Bei den meisten Patientinnen und Patienten mit sacralen Stressfrakturen handelt es sich um junge, körperlich aktive Patienten, meist Frauen. Wir stellen in diesem Bericht den Fall eines 31-jährigen, männlichen Langstreckenläufers vor, welcher sich inital mit persistierenden Schmerzen im Lumbal-, Sacral- und Gesäßbereich vorstellte. In den Wochen zuvor hatte er seine Trainingseinheiten gesteigert. Die Diagnose wurde letztlich mittels MRT des Beckens gestellt, woraufhin eine konservative Therapie eingeleitet wurde. Die Symptome sistierten nach 3 Monaten. Eine Verlaufskontrolle mittels MRT nach 6 Monaten konnte keine Residuen der Fraktur mehr darstellen.



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