6 Botulinum Neurotoxin for Spasmodic Dysphonia

2020 ◽  
pp. 019459982095760
Author(s):  
Seung Jin Lee ◽  
Min Seok Kang ◽  
Hong-Shik Choi ◽  
Jae-Yol Lim

Objective This study aimed to compare the long-term efficacy, durability, and dose and interval stability between alternating unilateral and bilateral injections of botulinum neurotoxin type A for the treatment of adductor spasmodic dysphonia. Study Design Retrospective cohort study. Setting Academic tertiary medical center. Methods A total of 137 patients (105 alternating unilateral and 32 bilateral injections) who were administered ≥5 injections of botulinum neurotoxin type A were included in this study. The mean dosage change, dose adjustment ratio (number of dose increases/total number of injections), and stability of treatment responses were compared between the alternating unilateral and bilateral injection groups. Results Long-term changes in the mean dosages for alternating unilateral (mean ± SD, –0.010 ± 0.048 IU) and bilateral (–0.042 ± 0.142 IU) injections did not differ between groups ( P = .225), suggesting that both methods follow a decreasing dosing trend over time. The dose adjustment ratio also did not differ between groups ( P = .077), although a longer average treatment interval ( P < .001) and duration of hoarse voice ( P = .045) were found in the bilateral injection group. The proportion of stable patients who did not increase injection dose and had regular follow-up did not differ between the groups. Conclusion Both alternating unilateral and bilateral injection methods showed a long-term decreasing dosing trend, with comparable levels of efficacy, durability, and stability for treating adductor spasmodic dysphonia. Our findings indicate that alternating unilateral injections can be routinely performed with fewer side effects, albeit at shorter treatment intervals, than bilateral injections.


Author(s):  
Tanya K. Meyer ◽  
Charles Spiekerman ◽  
Rachel Kaye ◽  
Andrew Blitzer ◽  
Rouya S. Kamizi ◽  
...  

1996 ◽  
Vol 23 ◽  
pp. 14-18 ◽  
Author(s):  
Christie Kieschnick ◽  
Thomas Powell
Keyword(s):  

Planta Medica ◽  
2015 ◽  
Vol 81 (11) ◽  
Author(s):  
C Yalamanchili ◽  
VK Manda ◽  
AG Chittiboyina ◽  
WA Harrell Jr ◽  
RP Webb ◽  
...  

2009 ◽  
Vol 37 (01) ◽  
pp. 64-66
Author(s):  
K. Feige ◽  
M. Köllmann

Zusammenfassung: Gegenstand und Ziel: Darstellung der Symptome, des klinischen Verlaufs sowie der labordiagnostischen Befunde bei einem Fohlen mit Botulismus. Material und Methoden: Ein 3 Monate altes Friesenpferdfohlen wurde mit seit 12 Stunden andauerndem unkoordiniertem Gang, vermehrtem Liegen und Husten vorgestellt und einer klinischen Allgemeinuntersuchung und speziellen Untersuchung unterzogen. Ergebnisse: Bei der klinischen Untersuchung war das Fohlen aufmerksam, zeigte eine reduzierte Darmmotorik und einen generalisiert reduzierten Muskeltonus. Neben deutlich verzögerten Haltungs- und Stellreaktionen war die Hautsensibilität deutlich reduziert. Bei bestehender Ptosis und Mydriasis fand sich beidseits ein geringgradig verzögerter Pupillarreflex. Der Zungentonus war hochgradig reduziert und die Zunge wurde nach seitlichem Herausziehen aus dem Maul nicht wieder zurückgezogen. Ein Schluckreflex konnte nicht ausgelöst werden. Aufgrund der erhobenen Befunde wurde die Verdachtsdiagnose eines Botulismus gestellt und das Fohlen wegen der Schwere der Symptomatik euthanasiert. In der am lebenden Fohlen entnommenen Kotprobe konnte im Labor freies Botulinum-Neurotoxin der Gruppen C und D nachgewiesen werden. Schlussfolgerung: Bei schlaffer Lähmung der Skelettmuskulatur, Zungenlähmung und Schluckstörungen bei gleichzeitig ungetrübtem Bewusstsein sollte nach Ausschluss anderer differenzialdiagnostisch infrage kommender Erkrankungen eine Intoxikation mit Botulinumtoxin in Betracht gezogen werden. Klinische Relevanz: Die Botulinumintoxikation stellt beim Pferd wie beim Menschen und anderen Tierspezies eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Aufgrund der fehlenden pathognomonischen Symptome ist die Diagnosestellung schwierig und basiert zunächst auf einer eingehenden Anamnese und klinischen Untersuchung.


2017 ◽  
Vol 36 (05) ◽  
pp. 315-323
Author(s):  
N. Üçeyler ◽  
C. Sommer

ZusammenfassungDie Behandlung neuropathischer Schmerzen mit systemisch wirksamen oral verabreichten Pharmaka ist bei vielen Patienten wirksam, kann jedoch zu zentralnervösen unerwünschten Wirkungen wie Müdigkeit oder Schwindel führen. Daher sind in den letzten Jahren topische Therapien in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Botulinumtoxin, etabliert in der Therapie von Dystonien und Spastik, wurde zunehmend bei Schmerzerkrankungen getestet, hierbei ist Botulinum-Neurotoxin A der am besten untersuchte Serotyp. Die häufigsten Indikationen waren Schmerzen im Trigeminusversorgungsbereich und periphere neuropathische Schmerzen. Bei den meisten Studien war Botulinum-Neurotoxin A Placebo deutlich überlegen. Präklinische Studien zum Wirkmechanismus erbrachten die Erkenntnis, dass neben dem erwarteten peripheren Effekt sehr wahrscheinlich auch eine zentrale Reduktion der Ausschüttung von exzitatorischen Neurotransmittern an der Wirkung beteiligt ist.


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