sekundarstufe i
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

349
(FIVE YEARS 35)

H-INDEX

14
(FIVE YEARS 0)

Author(s):  
David Stadler ◽  
Nina Grünberger

Informatik hier, Medienpädagogik dort. Informatische Bildung hier, Medienbildung dort. Der Diskurs um digitale Medien in der Bildung zeigt eine duale Aufspaltung bzw. zwei parallel verlaufende, teils schwer verbindbare Aktionsfelder, die von jeweils unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren bedient werden. Eine solche Dualität könnte bspw. auf die jeweiligen Herkunftsdisziplinen, der Informatik bzw. Pädagogik, Kommunikations- und Medienwissenschaft, zurückgeführt werden, wodurch sich widersprechende Logiken und Ziele sowie letztlich eine problematische zweigleisige Koexistenz ergeben. Dabei beanspruchen die Disziplinen die thematische Vorherrschaft gegenüber den anderen. Aktuell scheint etwa die stärkere Thematisierung des Begriffs «Computational Thinking» zulasten der Medienbildung bzw. Medienpädagogik zu gehen. Der Beitrag diskutiert das Beziehungsverhältnis von Informatischer Bildung und Medienbildung entlang einer Darlegung möglicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Im Anschluss werden anhand der Verortung von Anliegen beider Diskurse in der pädagogischen Praxis Möglichkeiten und Grenzen der konzeptuellen Verbindung der Informatischen Bildung mit der Medienbildung ausgelotet. Dies mündet in einer kritischen Einordnung des Lehrplans der Verbindlichen Übung «Digitale Grundbildung» für österreichische Schulen der Sekundarstufe I, der Ansätze einer Verzahnung von Medienbildung und Informatischer Bildung erkennen lässt. Leitend ist dabei die These, dass die Medienbildung sich der Informatik und diese sich der Medienbildung öffnen solle, um den Anforderungen einer digital-vernetzten Lebenswelt gerecht zu werden.



2021 ◽  
Vol 48 (6) ◽  
pp. 632-647
Author(s):  
Corinna Peschel ◽  
Maria Sulimova
Keyword(s):  

Zusammenfassung Der Beitrag untersucht die Nutzung mehrsprachiger Kompetenzen und Ressourcen beim Schreiben. Der Fokus liegt auf Schreibprozessen, deren Reflexion und Schreibstrategien mehrsprachiger Schüler*innen der frühen Sek I. Dabei werden Schreibprozesse beschrieben, konkrete Schreibstrategien herausgearbeitet und in ein heuristisches Konzept von Schreibbewusstheit integriert. Es werden Potenziale der Mehrsprachigkeit im Bereich Schreiben thematisiert und didaktische Konsequenzen angedeutet.



Author(s):  
Boris Girnat ◽  
Tina Hascher

ZusammenfassungIm Rahmen der ersten repräsentativen schweizweiten Überprüfung der mathematischen Grundkompetenzen am Ende der Sekundarstufe I (ÜGK 2016) wurden auch die Einstellungen bzw. Beliefs von 10.539 Schülerinnen und Schülern zum Mathematikunterricht erhoben. Es wurde zwischen Beliefs zum instruktivistischen Lernen und Beliefs zum konstruktivistischen Lernen – differenziert in drei Subdimensionen entdeckendes Lernen, soziales Lernen und realitätsbezogenes Lernen – unterschieden. Anders als es die theoretischen Erwartungen nahelegten, bilden die konstruktivistischen und instruktivistischen Einstellungen keine Gegensätze, sondern bestehen nebeneinander. Einstellungen zum entdeckenden und instruktivistischen Lernen korrelieren hoch miteinander und sind positive Prädiktoren für ein gutes Ergebnis im mathematischen Leistungstest, während Einstellungen zum sozialen und realitätsbezogenen Lernen negative Prädiktoren sind. Diese Befunde sind für Schülerinnen stärker ausgeprägt als für Schüler und steigen mit zunehmenden Schulniveau an. Von Schülerinnen und Schülern wahrgenommene Angebote zu einem kognitiv aktivierenden Mathematikunterricht werden ähnlich wie bei impliziten Theorien zur Intelligenz vollständig über ihre Einstellungen zum Lernen auf ihre mathematischen Testergebnisse mediiert, und zwar positiv über Einstellungen zum entdeckenden und instruktivistischen Lernen und negativ über Einstellungen zum realitätsbezogenen Lernen.



R&E-SOURCE ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Stefan Oppl ◽  
Wolfgang Fuchs ◽  
Martin Dobiasch
Keyword(s):  

Seit dem Schuljahr 2018/19 wird in Österreich die verbindliche Übung "Digitale Grundbildung" flächendeckend in der Sekundarstufe I umgesetzt. Der Lehrplan ist durch eine sehr umfassend und detaillierte ausgearbeitete Charakterisierung der zu adressierenden Themenfelder gekennzeichnet, in der die inhaltliche Heterogenität des Feldes sichtbar wird. In der Umsetzung herrscht weitgehende Flexibilität hinsichtlich des Ausmaßes, der Art der Verankerung und der inhaltlichen Schwerpunktsetzung. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Studie der Frage nach der konkreten Umsetzung der verbindlichen Übung in der Schulpraxis. Dazu wurden im Schuljahr 2019/20 Lehrpersonen und Schulleitungen aller Vorarlberger Mittelschulen befragt. Betrachtet wurde neben den Rahmenbedingungen der Umsetzung, den konkreten Umsetzungsformen und den Weiterbildungs-bedarfen auch die Wichtigkeitswahrnehmungen der im Lehrplan definierten acht Teilbereiche und deren Priorisierung in der Unterrichtspraxis. Die Ergebnisse zeigen insgesamt eine breit über Fächergrenzen hinweg getragene und ambitionierte Umsetzung der verbindlichen Übung in der Praxis. Inhaltlich zeigt sich ein heterogenes Bild, in dem jene Teilbereiche, die eine informatisch-technische Perspektive abbilden, tendenziell von einem Großteil der Lehrpersonen und Schulleitungen als weniger wichtig wahrgenommen und in der Umsetzung eher nachrangig behandelt werden. Der Artikel versucht abschließend, mögliche Gründe für dieses Ungleichgewicht zu identifizieren, die in weiterführenden Studien umfassender zu untersuchen wären.



2021 ◽  
pp. 101-123
Author(s):  
Livia Jesacher-Rößler ◽  
Claudia Schreiner ◽  
Fred Berger ◽  
Christian Kraler ◽  
Susanne Roßnagl ◽  
...  
Keyword(s):  

Im Beitrag wird das Ausmaß der empfundenen Unsicherheiten und Ängste im Kontext des pandemiebedingten Distanzunterrichts und des bevorstehenden Übertritts in die Sekundarstufe II anhand zweier Schüler*innengruppen kontrastiv beleuchtet: zum einen jene Gruppe, die den Ausbildungsweg „Lehrberuf “ einschlagen und zum anderen die Gruppe, die eine „weiterführende Schule“ besuchen wird. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass bei der letztgenannten Gruppe ein höheres Ausmaß an Unsicherheiten, aber auch ein hoher Leistungsanspruch vorliegt.



Author(s):  
Hendrik Lohse-Bossenz ◽  
Juliane Rutsch ◽  
Birgit Spinath ◽  
Tobias Dörfler

Zusammenfassung. Die vorliegende Studie untersucht die wahrgenommene Erfüllung von Erwartungen von Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern an den Vorbereitungsdienst. Basierend auf empirischen Befunden aus der Arbeits- und Organisationspsychologie wird erwartet, dass nicht-erfüllte Erwartungen an den Vorbereitungsdienst mit einem Anstieg an emotionaler Erschöpfung assoziiert sein könnten. Es wurden 1109 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter der Sekundarstufe I zu Beginn des Vorbereitungsdienstes (Erwartungen) und ein Jahr später (erfüllte Erwartungen) mit einer neu entwickelten Skala zu positiven („ Nutzen“) und negativen („ Kosten“) Wahrnehmungen des Vorbereitungsdienstes sowie ihrer emotionalen Erschöpfung befragt. Die Kosten-Nutzen-Skala konnte (erfüllte) Erwartungen an den Vorbereitungsdienst zu beiden Messzeitpunkten ausreichend gut erfassen. Auch die emotionale Erschöpfung wurde reliabel erfasst, wobei ein signifikanter Anstieg an emotionaler Erschöpfung im Untersuchungszeitraum festgestellt wurde. Response Surface Analysen wiesen auf einen Anstieg an emotionaler Erschöpfung im Untersuchungszeitraum hin, wenn Erwartungen an den Vorbereitungsdienst bezüglich dessen Kosten und Nutzen nicht mit der tatsächlichen Wahrnehmung übereinstimmten. Die Ergebnisse werden auf der Grundlage der aktuellen empirischen Befundlage diskutiert. Zuletzt wird ein Ausblick auf anschließende Forschungsarbeiten gegeben.



2021 ◽  
Vol 70 (3) ◽  
pp. 417-428
Author(s):  
Mahir Gökbudat

Seit 2018 vergleicht das Ranking der Politischen Bildung jährlich, wie viel politische Bildung Schüler*innen der Sekundarstufe I in allen Bundesländern erhalten. Indem es die Stundentafeln der Bundesländer auswertet und die Wochenstundenzahl der Leitfächer der politischen Bildung vergleicht, schafft das Ranking Transparenz über politische Entscheidungen und deren Erfolg im Feld der politischen Bildung in der Schule. Der Beitrag bietet einen Einblick in die zentralen Ergebnisse des diesjährigen bundesweiten Ländervergleichs.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document