nach transplantation
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2021 ◽  
Vol 50 (12) ◽  
pp. 566-571
Author(s):  
B. Krüger ◽  
B.K. Krämer
Keyword(s):  


2021 ◽  
Vol 47 (04) ◽  
pp. 167-172
Author(s):  
W. Lerchner ◽  
M. Bohl
Keyword(s):  


2021 ◽  
Author(s):  
Doris Gerbig

Zusammenfassung Hintergrund Durch strukturierte (Langzeit‑)Nachsorge nach Nierentransplantation und Nierenlebendspende können Risikofaktoren für Transplantatüberleben und Nierenfunktion und für die physische wie psychische Morbidität unterschiedlichster Genese detektiert und gebessert werden. Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren zählen hierzu eine mangelnde Adhärenz des Patienten, Wissensdefizite im Hinblick auf Verhaltensregeln nach Transplantation und Lebendspende, Bewegungsmangel, mangelnde Coping-Strategien oder auch arbeitsmedizinische und sozialrechtliche Belange. Ziel der Arbeit Es soll dargestellt werden, wie Rehabilitationsmaßnahmen die Nachsorge nach Nierentransplantation und Lebendspende optimieren können, worauf sich der Rehabilitationsbedarf begründet, welche Ziele verfolgt werden und welche multidisziplinären Therapiemodule sich etabliert haben. Material und Methoden Hierfür dienen neben einer Literaturrecherche die Erfahrungen einer Rehabilitationsklinik, die seit dem Jahr 2000 Rehabilitationen nach Nierentransplantation und nach Lebendspende anbietet und etwa 600 Patienten pro Jahr behandelt. Ergebnisse Spezialisierte Rehamaßnahmen mit nephrologischem und transplantationsmedizinischem Schwerpunkt können die ambulante Nachsorge nach Nierentransplantation und Nierenlebendspende sinnvoll ergänzen, wenn die Rehabilitationsklinik konzeptionelle, personelle und strukturelle Qualitätsanforderungen erfüllt. Eine enge Kooperation der Rehaklinik mit dem Transplantationszentrum und den behandelnden Nephrologen ist essenziell. Diskussion Kontrollierte Studien zur Langzeitnachsorge unter Einbeziehung der stationären Rehabilitation sind anzustreben. Auch Prärehabilitation sollte in diesen Kontext einbezogen werden.



2020 ◽  
Vol 15 (6) ◽  
pp. 520-520
Author(s):  
M.-W. Welker ◽  
A. A. Schnitzbauer
Keyword(s):  


2020 ◽  
Vol 24 (08) ◽  
pp. 309-318
Author(s):  
Stephan Kemmner ◽  
Ulf Schönermarck

ZUSAMMENFASSUNGUnter immunsuppressiver Therapie besteht ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko nach Nierentransplantation (NTx), insbesondere für virale Infektionen. Bereits vor einer geplanten NTx sollte auf einen aktuellen Impfstatus geachtet werden, da nach einer Transplantation unter immunsuppressiver Therapie einerseits Lebendimpfstoffe nicht mehr gegeben werden dürfen und andererseits eine adäquate Impfantwort schwieriger zu erreichen ist. Die saisonale Influenzaimpfung kann bereits einen Monat nach Transplantation gegeben werden, für alle anderen Impfungen wird ein Abwarten von 3–6 Monaten empfohlen. Eine prophylaktische Therapie kann das Auftreten bestimmter Infektionen effektiv verhindern. Nach NTx sollte für die ersten 6 Monate eine PjP-Prophylaxe (PjP: Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie) mit Trimethoprim/Sulfamethoxazol verabreicht werden. Eine CMV-Prophylaxe (CMV: Zytomegalievirus) mit Valganciclovir erfolgt in Abhängigkeit vom Sero-Status von Empfänger und Spender i. d. R. für 3 bzw. 6 Monate. Im Falle einer Infektion kann in Abhängigkeit vom Schweregrad der Antimetabolit (meist MMF: Mycophenolatmofetil) dosishalbiert oder pausiert werden, jedoch ist dies mit einem erhöhten Rejektionsrisiko verbunden. Insbesondere bei Infektionen mit CMV und BKV (Polyomavirus BK) kann anstelle von MMF ein mTOR-Inhibitor (mTOR: „mechanistic target of rapamycin“) eingesetzt werden in Kombination mit einem niedrigdosierten Calcineurininhibitor (CNI). Bei einer COVID-19-Erkrankung (COVID-19: Coronavirus Disease 2019) nach NTx sollte wie bei anderen Infektionen in einer Kombinationstherapie zunächst der Antimetabolit bzw. der mTOR-Inhibitor dosisreduziert oder pausiert werden. Ein Absetzen des CNIs bei COVID-19 erscheint aus unserer Sicht nicht regelhaft indiziert, sondern bleibt schweren Verläufen im Einzelfall vorbehalten. Im Falle einer antiviralen Therapie bei COVID-19 muss immer an mögliche Interaktionen mit den Immunsuppressiva (v. a. mit CNI und mTOR-Inhibitoren) gedacht werden.



Praxis ◽  
2020 ◽  
Vol 109 (13) ◽  
pp. 1050-1054 ◽  
Author(s):  
Reka Maria Blazsik ◽  
Christian Benden ◽  
Holger Dressel

Zusammenfassung. Ob Patientinnen und Patienten nach erfolgreicher Lungentransplantation in den Arbeitsprozess zurückkehren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der beste prädiktive Faktor für eine Beschäftigung nach Transplantation ist der Beschäftigungsstatus vor der Transplantation. Aktuell gibt es kein international standardisiertes Vorgehen in Bezug auf die Fragen, zu welchem Zeitpunkt und nach welchen Kriterien die berufliche Reintegration der Patientinnen und Patienten nach Lungentransplantation in das Arbeitsumfeld erfolgen soll. Das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz/bei der Arbeitstätigkeit sollte vor der Wiederaufnahme der Arbeit unbedingt beurteilt werden: eine ausführliche Arbeitsanamnese ist Voraussetzung und eine Arbeitsplatzbegehung eine zusätzliche Option. Man sollte sich bei der Beratung auf die medizinische Literatur und auf allgemeine Empfehlungen stützen, und psychosoziale Faktoren müssen auch berücksichtigt werden. Bei Unklarheiten empfiehlt sich eine interdisziplinäre Besprechung.



Author(s):  
Susanne Greve ◽  
Thomas Palmaers
Keyword(s):  

ZusammenfassungEine immer weiterentwickelte und erfolgreiche Transplantationsmedizin sorgt für eine große Zahl an lebenden transplantierten Patienten. Ein anästhesiologisch tätiger Arzt muss damit rechnen, mit einem solchen Patienten in Berührung zu kommen. Neben der präoperativen Beurteilung der Vorerkrankungen, inklusive der Funktion des transplantierten Organs, kommt auch der Immunsuppression eine bedeutende Rolle zu. Diese muss perioperativ immer sorgfältig fortgeführt werden. Ein striktes Einhalten aller hygienischen Vorschriften ist bei diesen Patienten aufgrund der Immunsuppression und des damit verbundenen erhöhten Infektionsrisikos essenziell. Dazu gehört auch die strenge Nutzen-Risiko-Bewertung aller invasiven Maßnahmen.Bei der Durchführung der Anästhesie und dem Einsatz der Anästhetika zeigen sich für diese Patienten keine wesentlichen Unterschiede zu nicht transplantierten Patienten, vielmehr muss hier das Augenmerk auf eine ausgeglichene Homöostase aller Organsysteme gerichtet werden.



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