patientenrelevante endpunkte
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2019 ◽  
Vol 25 (02) ◽  
pp. 98-104
Author(s):  
Axel C. Mühlbacher ◽  
Christin Juhnke ◽  
Andrew Sadler

ZusammenfassungDiscrete Choice Experimente (DCE) sind eine wichtige Methode zur Erfassung von Patientenpräferenzen. Neuroendokrine Tumore (NET) sind eine seltene Krankheit und daher ist es schwierig, eine ausreichende Anzahl von Studienteilnehmern für Präferenzstudien zu gewinnen. Darüber hinaus gibt es kaum internationale Standards für die Bestimmung der angemessenen Anzahl von Befragten in DCEs. Am Beispiel verschiedener Behandlungsoptionen von NET wurden patientenrelevante Endpunkte mit Hilfe eines DCE mit sechs Attributen gewichtet. Akaike-Informationskriterium (AIC) und Bayes‘sches Informationskriterium (BIC) wurden zusammen mit dem Standardfehler (SE) verwendet, um die Modellgütezu überprüfen und den am besten geeigneten Stichprobenumfang zu bestimmen. Für die Sensitivitätsanalyse wurden verschiedene Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip aus der Studienprobe gezogen.



2018 ◽  
Vol 15 (01) ◽  
pp. 31-40
Author(s):  
Michael Lux ◽  
Wolfgang Janni ◽  
Andreas Hartkopf ◽  
Naiba Nabieva ◽  
Florin-Andrei Taran ◽  
...  

ZusammenfassungIn den letzten Jahren sind zahlreiche neue Therapieoptionen für die Patientin mit einem Mammakarzinom in klinischen Studien entwickelt worden und teilweise zur Zulassung gekommen. Bei zunehmender Geschwindigkeit neuer Innovationen nimmt die Bedeutung von Kongressen zu, auf denen meist zum ersten Mal Daten zu den entsprechenden Therapien präsentiert werden. Diese Übersichtsarbeit greift Veröffentlichungen der Kongresse ASCO (American Society of Clincial Oncology) und ESMO (European Society of Medical Oncology) aus dem Jahr 2017 auf und fasst sie im Kontext bestehender Daten zusammen. Der Fokus liegt auf Erkenntnissen aus der neoadjuvanten Situation und Neuigkeiten aus der metastasierten Situation, wie dem Einsatz von CDK4/6-Inhibitoren oder PARP-Inhibitoren. Des Weiteren werden erste Ergebnisse zur Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren dargestellt. Bei baldigem Patentablauf von Trastuzumab sind zudem einige Studienergebnisse zu Trastuzumab-Biosimilars veröffentlicht worden. Auch die Digitalisierung der Patientenversorgung liefert erste Ergebnisse in Bezug auf Lebensqualität und Prognose von Patientinnen mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Die digitale Kommunikation zwischen Patientin und Ärztin bzw. Arzt wird auch in Deutschland in einigen Studien untersucht. Bei anhaltender Diskussion über patientenrelevante Endpunkte für Patientinnen in der metastasierten Situation werden die Gesamtüberlebensdaten für die großen endokrin basierten Studien dringend erwartet. Erste Einblicke liefern vorläufige Analysen an kleinen Studienkollektiven. Im Rahmen der Patientenversorgung werden in den nächsten Jahren die Fragen aufkommen, welche Patientinnen besonders von bestimmten Therapien profitieren und welche vor besonders relevanten Nebenwirkungen geschützt werden können. Die Frage nach diesen Prädiktoren begleitet viele wissenschaftliche Projekte und bekommt eine besondere Aufmerksamkeit.



2017 ◽  
Vol 81 (01) ◽  
pp. e21-e32
Author(s):  
Axel Mühlbacher ◽  
Andrew Sadler

Zusammenfassung Hintergrund Das IQWiG entwickelte die Methodik der Effizienzgrenze, um den gesetzlichen Vorgaben über die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Gesundheitstechnologien nachzukommen. Bislang wurden Effizienzgrenzen nur auf Basis einzelner Endpunkte berechnet. Dies widerspricht der Realität eines multidimensionalen Patientennutzens. Ziel Zielsetzung der Studie war die Operationalisierung eines multidimensionalen Nutzens und die Berechnung einer Effizienzgrenze unter Berücksichtigung der Unsicherheit bei klinischen Effekt- und Präferenzdaten. Die Fallstudie sollte dokumentieren, wie die methodischen Herausforderungen überwunden werden können, um die Effizienzgrenze zur Wirtschaftlichkeitsanalyse und Entscheidungsfindung im Bereich der Hepatitis C sinnvoll zu nutzen. Methode Die Operationalisierung des Patientennutzes erfolgte über mehrere patientenrelevante Zielkriterien. Für die Aggregation des Gesamtnutzens wurden Präferenzdaten herangezogen. In einer Monte-Carlo-Simulation mit 10000 Zufallsziehungen wurden patientenrelevante Endpunkte mit einer Beta-Verteilung und Präferenzdaten mit einer Normalverteilung berücksichtigt. Der Gesamtnutzen in Relation zu den Kosten informierte über die Angemessenheit der Preise. Die Parameterunsicherheit wurde mithilfe der Preis-Akzeptanz-Kurve und des Netto-Kosten-Vorteils dargestellt. Ergebnisse Seit Beginn der antiviralen Therapien zur Behandlung von Hepatitis C wurden große Nutzen- bzw. Effizienzsprünge vollzogen. Auf Basis der hier berücksichtigten Effekt- und Präferenzdaten erwiesen sich die interferonfreien Behandlungsoptionen zum derzeitigen Preisniveau als effizient. Die Therapien der neuesten Generation erzielten einen positiven Netto-Kosten-Vorteil. Schlussfolgerung Die vom IQWiG beschriebene Methodik zur Berechnung der Effizienzgrenze und der Unsicherheit konnte für den Bereich der HCV Therapie praktisch umgesetzt werden. Die Effizienzgrenze, die Preis-Akzeptanz-Kurve und der Netto-Kosten-Vorteil können im Rahmen der Erstattungsentscheidungen bzw. der Preisverhandlungen wesentliche Informationen beisteuern.





Forum ◽  
2015 ◽  
Vol 30 (2) ◽  
pp. 122-126 ◽  
Author(s):  
T. Zander


Author(s):  
Tatjana Kvitkina ◽  
Anette ten Haaf ◽  
Stefanie Reken ◽  
Natalie McGauran ◽  
Beate Wieseler


Onkologie ◽  
2013 ◽  
Vol 36 (s6) ◽  
pp. 5-8
Author(s):  
Michael Ehmann ◽  
Martin Härter ◽  
Ralf Rambach ◽  
Eva Winkler


2008 ◽  
Vol 17 (03) ◽  
pp. 119-122 ◽  
Author(s):  
M. Ketteler

ZusammenfassungIm Rahmen einer neuen Betrachtungsweise der renalen Osteopathie soll nun der Terminus der “Störungen des Mineral- und Knochenhaushalts bei Niereninsuffizienz” (engl. Akronym: CKD-MBD) die ehemals rein knochenzentrische Sicht zu diesem Krankheitsbild ablösen. CKD-MBD wird nun betrachtet als ein Syndrom, zu dessen Diagnose auch der Nachweis kardiovaskulärer Verkalkungen gehört. Es ist bereits gut untersucht, dass die Prävalenz von Gefäßverkalkungen mit fortschreitender Niereninsuffizienz zunimmt und diese bei Weitem schwerwiegender sind als in einer nierengesunden Normalbevölkerung. Es wurde außerdem erkannt, dass spezifische pathophysiologische Störungen den Verlauf von Weichteilverkalkungen determinieren, wie beispielsweise die Hyperphosphatämie, die osteogene Differenzierung von Gefäßwandzellen und Verkalkungsinhibitormangel. Der Schweregrad kardiovaskulärer Verkalkungen entspricht zudem einem erheblichen Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse. Es bestehen jedoch noch Unsicherheiten hinsichtlich der Sensitivitäten und Spezifitäten der verfügbaren bildgebenden und funktionellen Nachweisverfahren. Ebenfalls ist noch nicht bewiesen, dass eine Progressionshemmung von Gefäßverkalkungen in der Niereninsuffizienz unmittelbaren Einfluss auf patientenrelevante Endpunkte hat. Schließlich bedarf es noch der Definition von geradlinigen klinischen Algorithmen zur Diagnostik und Therapie, nachdem kardiovaskuläre Verkalkungen bei niereninsuffizienten Patienten detektiert wurden.





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