spezifische phobie
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2021 ◽  
Vol 70 (04) ◽  
pp. 199-203
Author(s):  
Rebecca Andrea Gündling

ZusammenfassungPhobische Störungen können sich in fünf verschiedene F-Diagnosen untergliedern lassen. In diesem Artikel geht es vor allem um F40.2, die spezifische Phobie. Hierbei handelt es sich um eine Phobie, die auf eine sehr eng umschriebene Situation oder ein Objekt beschränkt ist. Es existiert eine deutliche irrationale Furcht oder Vermeidung der spezifischen Situation bzw. des Objekts. Die spezifische Phobie kann in wiederum vier Untergruppen aufgeteilt werden: Tierphobien, Umwelt-Typus, situativer Typus und Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie. Die Behandlungsempfehlung bei Phobien ist ähnlich: Den Patienten soll eine kognitive Verhaltenstherapie mit Expositionstherapie angeboten werden. Die Exposition kann entweder in vivo oder in sensu stattfinden. Des Weiteren können Expositionen massiert oder graduiert stattfinden, wobei bei Ersterem die Abbrecherquote höher ist.



Praxis ◽  
2018 ◽  
Vol 107 (12) ◽  
pp. 623-628
Author(s):  
Bettina Schindler

Zusammenfassung. Flugangst und Flugphobie sind weit verbreitet und können zu erheblichem Leidensdruck führen. Symptomatik und Diagnose von Flugangst und Flugphobie werden beschrieben. Eine starke Flugangst kann als spezifische Phobie oder aber auch als Agoraphobie diagnostiziert werden. Als erfolgreichste Therapie hat sich bisher die kognitive Verhaltenstherapie mit «Exposition in vivo» erwiesen. In der hausärztlichen Praxis steht die Behandlung mit Benzodiazepinen im Vordergrund und wird im Folgenden diskutiert. Die Behandlung von Flugphobie und Agoraphobie wird anhand von zwei Fallbeispielen dargestellt.



Author(s):  
Reinhard Lindner
Keyword(s):  

Der Sturz im Alter ist eine häufige und oftmals psychisch belastende Erfahrung. Neben Schmerz und körperlichen Folgeerkrankungen fördert der Sturz Gefühle der Zerstörung und des Verlustes. Infolge eines Sturzes kann, besonders bei traumatisch bedingter struktureller Störung, eine Sturzangst entstehen. Psychopathologisch betrachtet kann diese als spezifische Phobie – durchaus auch mit Panik – aufgefasst werden. Sie bedarf einer komplexen körperlichen wie auch psychotherapeutischen Behandlung. Anhand der Kasuistik einer 73-jährigen Patientin mit Sturzangst wird die Reaktualisierung ehemals traumatischer Erfahrungen als mögliche Genese dieser Sturzangst diskutiert. Es empfiehlt sich, bei Patienten mit Sturzangst nicht nur anamnestisch nach Angstund Traumafolgestörungen im Lebensverlauf zu fragen, sondern besonders in der ärztlichen, physiound psychotherapeutischen Interaktion Wiederholungen dysfunktionaler Beziehungsmuster wahrzunehmen und in Haltung und Ansprache aufzugreifen.



2017 ◽  
Vol 24 (03) ◽  
pp. 133-141
Author(s):  
Jörg Siedenburg

ZUSAMMENFASSUNGAngst und Furcht sind notwendig für das Überleben des Individuums, ein Übermaß kann jedoch krankheitsrelevant sein. Angst, Panik und Phobien können schwere Auswirkungen auf psychische Gesundheit und auch soziale Folgen haben. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, insbesondere verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind erfolgreich. Flugangst ist eine spezifische Phobie, die das Fliegen zum Gegenstand hat. Sowohl Passagiere als auch Flugbesatzungen können betroffen sein, mit unterschiedlichen Folgen auf Wohlbefinden und berufliches Fortkommen. Circa 30 % der Bevölkerung sollen von Flugangst betroffen sein, die genaue Prävalenz bei fliegendem Personal ist nicht bekannt. Es gibt eine Reihe von standardisierten Behandlungsoptionen, in jüngster Zeit ergänzt durch Methoden der virtual reality oder via Internet.



2017 ◽  
Vol 36 (09) ◽  
pp. 719-725
Author(s):  
J. Kröner ◽  
H. Graf ◽  
Z. Sosic-Vasic ◽  
C. Schaitz

ZusammenfassungDa mentale Bilder und Imagination tatsächlichen sensorischen Erfahrungen ähneln, beeinflussen sie menschliches Lernen und Verhalten und können im Vergleich zu verbaler Verarbeitung Emotionen besser aktivieren und verändern. Zudem sind aversive mentale Bilder in Form von Intrusionen an der Ätiologie und Psychopathologie vieler psychischer Störungen beteiligt, weshalb sie in der modernen Verhaltenstherapie als Behandlungsmethode vielfach eingesetzt werden. Dabei hat sich insbesondere die Methode des Imagery Rescripting (ImR) als effektive Behandlungsmethode für die posttraumatische Belastungsstörung, Angststörungen wie die soziale und spezifische Phobie, affektive Störungen sowie zur Therapie von Persönlichkeitsstörungen hervorgetan und ihre Wirksamkeit anhand randomisiert kontrollierter Studien bewiesen. Da beim ImR aversiv erlebte mentale Bilder, die den verschiedenen Störungen zugrunde liegt, in angenehmere mentale Vorstellungen umschreiben werden, wird eine Reduktion der mit der Störung assoziierten Beschwerden und Symptome ermöglicht.



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