information und kommunikation
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Author(s):  
Michael Dollischal

Ein Virus bewegt die ganze Welt und nimmt Einfluss auf nahezu jedes Menschenleben. Im Vergleich zu anderen, zeitlich länger zurückliegenden, weltweiten Epidemien, erreicht uns die Corona-Krise zu einem Zeitpunkt, zu dem Information und Kommunikation durch die mediale Gepflogenheit weltweit und unmittelbar erfolgen. Führungspersonen sind durch dieses Virus, das sehr schnell den Weg über den gesamten Globus gefunden hat, in allen Bereichen extrem gefordert. Die Gesundheit als wertvolles Gut der Menschheit macht es schwer, Entscheidungen in gewohnter Weise nach bisher definierten Kriterien zu treffen. Im Besonderen hat diese Pandemie Auswirkungen auf Bildungssysteme. Im Bereich Unterricht und in weiteren Tätigkeitsfeldern von Lehrpersonen hat sich durch diese Pandemie schnell viel verändert. Die darin liegende Chance der nachhaltigen Entwicklung sei hier dargelegt.



2020 ◽  
Vol 44 (3) ◽  
pp. 474-484
Author(s):  
Irina Sens ◽  
Sören Auer ◽  
Thomas Bähr ◽  
Sandra Niemeyer ◽  
Margret Plank ◽  
...  

ZusammenfassungDie TIB gestaltet aktiv den digitalen Wandel von Bibliotheken mit – in Form von Open Science, Open Access, Forschungsdaten und digitaler Langzeitarchivierung sowie bei der Entwicklung von Diensten an der Schnittstelle von analogen und digitalen Formaten. Sie baut ihre Rolle als deutsches Informationszentrum für die Digitalisierung von Wissenschaft und Technik in Zukunft weiter aus und setzt auf die Entwicklung neuer digitaler Angebote, die klassische bibliothekarische Dienste und innovative Forschungsergebnisse miteinander verzahnen. Als wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht sie vor zwei großen Herausforderungen: Als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und Naturwissenschaften bewegt sie sich als Akteurin im Zentrum des digitalen Wandels des wissenschaftlichen Arbeitens, des digitalen Publikationswesens und der Globalisierung von Information und Kommunikation. Gleichzeitig erbringt sie als von Bund und Ländern finanzierte Einrichtung verstärkt eigene Forschung.



2020 ◽  
Vol 59 (01) ◽  
pp. 7-7

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern haben auf ihrem Treffen am 21. und 22. November 2019 eine Stellungnahme verabschiedet, in der sie sich für eine konsequentere Verfolgung des Ziels digitaler Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen einsetzen. Nach Artikel 9 Abs. 1 der von der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 ratifizierten Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) haben Menschen mit Behinderungen das Recht auf einen gleichberechtigten Zugang zu Information und Kommunikation „einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen“. Die Behindertenbeauftragten konkretisieren ihre Forderung in 5 Themenbereichen, die sie jeweils erläutern: barrierefreie Webseiten, Apps und Software; barrierefreie digitale Arbeitswelt; barrierefreie Geräte; Anpassung gesetzlicher Regelungen und Nutzung von Ermessensspielräumen; Verankerung digitaler Barrierefreiheit in Studiengängen und Ausbildungen. Zur erfolgreichen Umsetzung der Ziele verlangen sie, Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache einzubeziehen. Die „Bad Gögginger Erklärung“ ist auf der Website www.behindertenbeauftragter.de zu finden.





2019 ◽  
Vol 98 (S 01) ◽  
pp. S290-S333 ◽  
Author(s):  
Friedrich Ihler ◽  
Martin Canis

ZusammenfassungDurch die Verbreitung des Internets kam es in den letzten Jahrzehnten zu einer Revolution des menschlichen Informations- und Kommunikationsverhaltens. Informationen sind durch das Internet leicht zugänglich und partizipative Anwendungen ermöglichen neue Formen der Interaktion. Das Gesundheitswesen ist unmittelbar davon betroffen, weil es wesentlich durch Information und Kommunikation geprägt ist. Der vorliegende Beitrag soll diese Entwicklung und ihre Auswirkungen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde darstellen.Die Nutzung des Internets für die Suche nach Gesundheitsinformationen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu und hat inzwischen eine erhebliche Bedeutung erreicht. Im klinischen Kontext haben derzeit noch andere Informationsquellen einen höheren Stellenwert. Für eine von Laien durchgeführte gesundheitsbezogene Recherche wird hauptsächlich die Suchmaschine Google verwendet. Obwohl die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit der dort dargebotenen Informationen schwer ist, haben sich alternative Angebote, die auf valide Gesundheitsinformationen spezialisiert sind, bisher nicht durchgesetzt. Anekdotische oder falsche Informationen treten regelmäßig auf.Zahlreiche Studien haben die Qualität von Gesundheitsinformationen auf Internetseiten untersucht. Das methodische Spektrum dafür reicht von formelgebundenen Lesbarkeitsanalysen über strukturierte Beurteilungsinstrumente bis hin zu digitalen Zertifikaten. Im Ergebnis zeigt sich, dass Gesundheitsinformationen auf Internetseiten für die Allgemeinbevölkerung häufig schwer zu verstehen sind. Auch nahezu alle sozialen Medien enthalten Gesundheitsinformationen und ihre Bedeutung steigt. Dennoch gibt es zu Eigenschaften und Effekt von Gesundheitsinformationen in sozialen Medien bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse.Die Verfügbarkeit von Gesundheitsinformationen im Internet macht ein neues Verständnis von Gesundheitskompetenz (health literacy) erforderlich. Das Konzept der digitalen Gesundheitskompetenz (eHealth literacy) beinhaltet u. a. Lesefähigkeit, Medienkompetenz, EDV-Kenntnisse und naturwissenschaftliche Grundbildung. Die Verwirklichung dieser Fähigkeiten wird durch individuelle und soziale Faktoren wie Bildung, sozioökonomischer Status und Alter beeinflusst. Bisherige Untersuchungen zeigten bei einem großen Teil der Patienten eine niedrige Gesundheitskompetenz.Die Verbreitung des Internets verändert auch das Arzt-Patienten-Verhältnis. Gut informierte Patienten fordern eine stärkere Beteiligung an medizinischen Entscheidungen ein. Ärzte haben eine besondere Verantwortung bei der Beratung medizinischer Laien durch Gewichtung und Verifizierung von Informationen. Ärzte sollten durch aktive Beteiligung dazu beitragen, dass die Digitalisierung der Medizin insgesamt den Patienten zugutekommt. Medizinische Fachgesellschaften sind in besonderer Weise dazu aufgerufen, diesen Prozess mit zu gestalten.





2017 ◽  
Vol 51 (10-11) ◽  
pp. 923-934
Author(s):  
Cornelia Vonhof

Zusammenfassung Der Beitrag zum Studienmodell der Hochschule der Medien Stuttgart beleuchtet die Einbindung des Bachelorstudiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement in die Entwicklung der Fakultät Information und Kommunikation zu einer „transformativen Fakultät“, die durch einen veränderten Fokus der Lehre gekennzeichnet ist. Dieser lässt sich mit den Schlagworten: Von Instrumentenwissen zu Methodenkompetenzen, Schlüsselkompetenzen als essentieller Ausbildungsbestandteil sowie projektorientierte Ausbildungsformen und Interdisziplinarität als Kernelemente der Lehre kennzeichnen.



2017 ◽  
Vol 25 (1) ◽  
pp. 28-30
Author(s):  
Kerstin Horch ◽  
Christiane Firnges ◽  
Anne Starker ◽  
Susanne Jordan

Zusammenfassung In der KomPaS-Studie sollen Information und Kommunikation im Gesundheitswesen aus der Sicht der Bevölkerung beschrieben und zentrale Einflussfaktoren ermittelt werden. Im Zentrum stehen die Themen Informationsbedarfe, Gesundheitskompetenz, Patientensicherheit, informierte Entscheidung und ärztliche Beratung. Für die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie ist eine telefonische Befragung von 5.000 Personen ab 18 Jahren geplant.





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