opportunistische infektionen
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2020 ◽  
Vol 39 (09) ◽  
pp. 536-541
Author(s):  
Matthias Maschke

ZUSAMMENFASSUNGOpportunistische Infektionen des ZNS sind bei Menschen mit HIV-Infektion mit einer substanziellen Morbidität und Mortalität verknüpft. Die häufigsten Infektionen sind die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML), die Toxoplasma-Enzephalitis und die Kryptokokken-Meningitis. Die Inzidenz liegt unter der antiretroviralen Kombinationstherapie (cART) unter 1,0/1000 Patientenjahre. Andere Infektionen wie die Cytomegalievirus-Enzephalitis, das EBV-assoziierte primäre ZNS-Lymphom, Infektionen mit Mykobakterien, anderen Herpesviren und anderen Pilzen wie Aspergillus und Candida sind mittlerweile noch seltener. Komplizierend ist das inflammatorische Immunrekonstitutionssyndrom (IRIS), welches nach Initiierung einer cART in Anwesenheit einer gleichzeitigen opportunistischen Infektion auftreten kann. Durch die moderne cART, aber auch durch andere Behandlungsmöglichkeiten ist die Prognose der opportunistischen Infektionen entscheidend verbessert worden.



2020 ◽  
Vol 23 (5) ◽  
pp. 36-44
Author(s):  
Niklas Floß ◽  
Sebastian Dolff


Der Internist ◽  
2019 ◽  
Vol 60 (7) ◽  
pp. 667-668
Author(s):  
B. Salzberger ◽  
O. Witzke


Der Internist ◽  
2019 ◽  
Vol 60 (7) ◽  
pp. 678-683
Author(s):  
N. Floß ◽  
S. Dolff


2018 ◽  
Vol 143 (24) ◽  
pp. 1755-1758
Author(s):  
Christoph Boesecke ◽  
Jürgen Rockstroh ◽  
Jan Thoden

Was ist neu? Zerebrale Toxoplasmose Als intravenöse Therapie ist die Gabe von Trimethoprim und Sulfamethoxazol möglich. Auch als orale Prophylaxe können sie nun schon ab einer CD4-T-Helferzellzahl von < 200/µl eingesetzt werden. Pneumocystis jiroveci Zur Prophylaxe und Therapie der Pneumocystis-jiroveci-Pneumonie ist die Kombination aus Trimethoprim und Sulfamethoxazol weiterhin Mittel der Wahl. Kryptokokkose Eine neue Therapieoption besteht aus liposomalem Amphotericin B plus Fluconazol. Tuberkulose Um ein Immunrekonstitutions-Inflammations-Syndrom (IRIS) zu vermeiden, kann eine präventive Steroidbehandlung in Betracht gezogen werden. Humanes Herpes-Virus Typ 8 (HHV8) Das „Kaposi-Sarkom-Herpesvirus-Inflammations-Zytokin-Syndrom“ (KICS) wurde als neue HHV8-assoziierte Erkrankung beschrieben. Varizella zoster In der Therapie sollte man Lokalisation und Ausbreitung berücksichtigen.



2017 ◽  
Vol 45 (05) ◽  
pp. 370-380
Author(s):  
Gabriele Arendt ◽  
Matthias Maschke

ZusammenfassungOpportunistische Infektionen des zentralen Nervensystems (ZNS) mit infolge einer iatrogenen Immunsuppression auftretenden Virus-, Parasiten-, Pilz- oder Bakterien-induzierten Erkrankungen sind bei der steigenden Zahl an Patienten mit Organtransplantationen oder immunmodulierenden Therapien von großer medizinischer Bedeutung. Hauptsächliche Anwender dieser modernen Behandlungsformen sind neben der Transplantationsmedizin die Dermatologie (Interferone, Rituximab, Fingolimod u. a.), Hämato-/Onkologie (Rituximab u. a.), Neurologie (Beta-Interferon, Glatirameracetat, Natalizumab, Rituximab, Teriflunomid, Fingolimod, Alemtuzumab, Daclizumab u. a.) und Rheumatologie (Rituximab u. a.).Das Keimspektrum bei iatrogener Immunsuppression in Europa umfasst in der Hauptsache Viren der Herpesgruppe sowie insbesondere bei immunmodulatorisch behandelten Patienten das JC-Virus (JCV); an Pilzerregern sind Aspergillus fumigatus, Candida albicans und Cryptococcus neoformans von Bedeutung. Eine wichtige parasitäre Infektion ist die mit Toxoplasma gondii (T. g.). Typische bakterielle Infektionen des iatrogen immunkompromittierten Patienten werden durch Nocardia asteroides, Listeria monocytogenes und Mycobacterium tuberculosis hervorgerufen.Es werden typische diagnostische Konstellationen und Therapien vorgestellt.



2016 ◽  
Vol 04 (02) ◽  
pp. 18-18

ZusammenfassungDie Zytomegalie-Virus-(CMV-)Infektion erhöht nach Transplantation das Risiko für andere opportunistische Infektionen, Transplantatverlust und Tod. Daher ist eine effiziente Prävention in Form der präemptiven Therapie oder antiviralen Prophylaxe indiziert.



2016 ◽  
Vol 73 (8) ◽  
pp. 443-447
Author(s):  
Cornelia Lass-Flörl

Zusammenfassung. Akute und chronische Mykosen werden grundsätzlich in primäre systemische Mykosen, opportunistische Infektionen, subkutane sowie kutane Mykosen eingeteilt. Opportunistische Pilzinfektionen durch ubiquitär vorkommende Arten wie Candida- und Aspergillus-Spezies stellen eine besondere klinische Herausforderung dar. Aufgrund ihrer niedrigen Virulenz entfalten diese Erreger ihr pathogenes Potenzial nur bei herabgesetzter Immunsituation und gehen mit einer hohen Morbidität und Mortalität einher. Jedes Jahr sterben weltweit bis zu 1,5 Millionen Menschen an Pilzinfektionen. In den letzten 30 Jahren haben invasive Pilzinfektionen stark zugenommen, was auf die steigende Anzahl an immungeschwächten und schwer kranken Patienten zurückgeführt wird. Organtransplantatempfänger, AIDS-Patienten sowie Krebspatienten, denen dank neuer Therapiemöglichkeiten ein längeres Überleben ermöglicht wird, fallen in diese Kategorie.



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