natriuretische peptide
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Author(s):  
Christian E. Mueller ◽  
Klaus Bally ◽  
Jean-Michel Gaspoz ◽  
Michael Jung ◽  
Franois Mach ◽  
...  


2019 ◽  
Vol 8 (03) ◽  
pp. 199-203
Author(s):  
Christina Magnussen ◽  
Renate B. Schnabel

ZusammenfassungBiomarker sind objektiv gemessene Indikatoren physiologischer oder pathologischer biologischer Prozesse, die möglichst sensitiv, spezifisch, reproduzierbar und kosteneffektiv bestimmt werden sollten. Sie werden als Antwort auf akute myokardiale Ischämie, chronischen myokardialen Stress, Inflammation oder strukturelle Umbauprozesse freigesetzt. Die wichtigsten Biomarker in der klinischen Routine sind (hochsensitive) Troponine (akute Myokardischämie) und natriuretische Peptide (Druck-/Volumenbelastung). Strukturelle Marker (Fibrose/Remodeling) werden noch nicht routinemäßig eingesetzt.





Author(s):  
K. J. Lackner ◽  
D. Peetz




Praxis ◽  
2013 ◽  
Vol 102 (21) ◽  
pp. 1299-1307
Author(s):  
Micha T. Maeder ◽  
Hans Rickli

Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Auswurffraktion (LVEF; heart failure with preserved ejection fraction; HFpEF) ist eine häufige Form der Herzinsuffizienz bei älteren Patienten und entspricht typischerweise einer fortgeschrittenen hypertensiven Herzkrankheit. Der linke Ventrikel bei Patienten mit HFpEF ist charakterisiert durch ein konzentrisches Remodeling, eine normale LVEF, aber eine eingeschränkte linksventrikuläre Längsverkürzung und vor allem eine diastolische Störung. Eine konsekutive Füllungsbehinderung des linken Ventrikels mit schnellem Anstieg des Füllungsdrucks unter körperlicher Belastung und die fehlende Steigerungsfähigkeit des Schlagvolumens erklären Dyspnoe bzw. Leistungsintoleranz. Die Diagnose von HFpEF erfordert neben dem Ausschluss nicht-kardialer Ursachen der Symptome und anderer kardialer Entitäten wie einer Koronaren Herzkrankheit oder eines relevanten Klappenvitiums das Vorhandensein eines nicht-dilatierten linken Ventrikels mit einer LVEF >50% sowie einer relevanten diastolischen Störung des linken Ventrikels. Letzteres erfolgt durch invasive Messungen, Echokardiografie, natriuretische Peptide oder eine Kombination dieser Modalitäten. Im Gegensatz zur Herzinsuffizienz mit eingeschränkter LVEF existiert für Patienten mit HFpEF nach wie vor keine Therapie, die das Überleben verbessert oder die Hospitalisationrate infolge Herzinsuffizienz signifikant reduziert. Aktuell sind aber intensive Forschungsbemühungen im Gange, und Resultate von Studien, die den Effekt verschiedener Interventionen auf klinische Endpunkte untersuchen, können in den nächsten Jahren erwartet werden.



2013 ◽  
Vol 07 (03) ◽  
pp. 154-158
Author(s):  
J. Reinke ◽  
A. Birkenfeld ◽  
J. Jordan ◽  
S. Engeli

ZusammenfassungDie natriuretischen Peptide ANP und BNP werden überwiegend im Herzen gebildet und dienen als kardiovaskuläre Hormone mit Schutzfunktion für das Herz über hämodynamische Wirkungen wie Natriurese, Vasodilatation und Blutdrucksenkung. Neuere Befunde zeigen, dass die natriuretischen Peptide aber auch den Fettsäure- und Glukosestoffwechsel beeinflussen. Die Freisetzung von Fettsäuren aus dem Fettgewebe und die Nutzung der Fettsäuren in der Muskulatur werden durch natriuretische Peptide stimuliert. Im Muskel führen natriuretische Peptide zu einer gesteigerten Mitochondrienmasse und einer verbesserten oxidativen Kapazität, was sich unmittelbar auch günstig auf die Insulinsensitivität auswirkt. Bei Adipositas und Typ- 2-Diabetes mellitus wurden erniedrigte Plasmakonzentrationen der natriuretischen Peptide beschrieben. Dies könnte zu den Stoffwechselproblemen dieser Patienten beitragen. Zu den Maßnahmen, die die Signalwege der natriuretischen Peptide verstärken, gehört z. B. körperliches Training. Neuere pharmakologische Ansätze, die hier eingreifen, sind in der Entwicklung und sollten hinsichtlich ihrer Wirkungen auf den Fettsäure- und Glukosestoffwechsel evaluiert werden.



2011 ◽  
Vol 68 (2) ◽  
pp. 81-87
Author(s):  
Hans-Hendrik Schaefer ◽  
Thomas Dieterle

Die diastolische Herzinsuffizienz, auch als Herzinsuffizienz mit normaler bzw. erhaltener Ejektionsfraktion bezeichnet, hat weltweit eine hohe Prävalenz und Mortalität. Klinisch manifestiert sie sich mit typischen Symptomen und Zeichen einer Herzinsuffizienz bei normaler bzw. nur leicht eingeschränkter Auswurffraktion des linken Ventrikels. Die Ursachen der diastolischen Herzinsuffizienz sind noch nicht vollständig verstanden. Funktionelle und strukturelle Veränderungen der Kardiomyozyten, der extrazellulären Matrix wie auch der Funktion des dem Herzen nachgeschalteten Gefäßbettes werden als Auslöser diskutiert. Die Diagnose erfolgt über herzinsuffizienz-typische Symptome und klinische Zeichen sowie dem – meist echokardiographischen – Nachweis einer diastolischen Dysfunktion und eines erhöhten Füllungsdruckes des linken Ventrikels. Erhöhte natriuretische Peptide unterstützen die Diagnose einer diastolischen Herzinsuffizienz. Katheteruntersuchungen und die Magnet-Resonanz-Tomographie helfen bei der Sicherung der Diagnose. Bisher existiert keine Therapie, die eine Reduktion von Morbidität und Mortalität zeigen konnte. Die aktuellen Therapieempfehlungen betonen daher die Wichtigkeit einer adäquaten Behandlung der Risikofaktoren und der Ursachen einer diastolischen Herzinsuffizienz.



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