degenerative veränderungen
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HNO ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Maximilian Scheer ◽  
Christian Scheller ◽  
Julian Prell ◽  
Christian Mawrin ◽  
Torsten Rahne ◽  
...  

ZusammenfassungWir berichten über einen Fall, bei dem makroskopische und mikroskopische Veränderungen des Verstibularnervs nach radiochirurgischer Behandlung eines intrameatalen Vestibularisschwannoms beobachtet wurden. Der Fallbericht zeigt das erste Mal ein morphologisches Korrelat der unerwünschten Effekte der Gamma-Knife-Therapie von Vestibularisschwannomen und unterstreicht, dass trotz eines deutlichen Abstands zum bestehenden Tumor degenerative Veränderungen der neuralen Strukturen erwartet werden können.



2020 ◽  
Vol 51 (02) ◽  
pp. 191-194
Author(s):  
Silke Riechardt ◽  
Margit Fisch

ZusammenfassungDer Hodenhochstand stellt eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter dar und wird bei 3 – 8 % der männlichen Patienten diagnostiziert. Das Ziel der Therapie des Hodenhochstandes ist der Deszensus in den Hodensack innerhalb des ersten Lebensjahres, um anhaltende degenerative Veränderungen des Hodens zu vermeiden. Oft ist dazu eine operative Behandlung notwendig.Die chirurgische Therapie des tastbaren Hodens im Bereich der Leiste ist die Orchidopexie und bei nicht tastbaren Hoden ein laparoskopischer Ansatz mit ggf. inguinaler Freilegung. Die Orchidopexie für einen tastbaren Hoden kann durch einen traditionellen Leistenschnitt (inguinal) oder transskrotal behandelt werden. Der inguinale Zugangsweg gilt für die Orchidopexie als operative Methode der Wahl.



2019 ◽  
Vol 44 (02) ◽  
pp. 96-96

In unserer alternden Bevölkerung sind degenerative Veränderungen im Kniegelenk keine Seltenheit. Der Grat zwischen „normalen“ Alterserscheinungen und pathologischen Veränderungen ist oft schmal. Zur frühzeitigen Behandlung von Osteoarthritis ist eine solche Differenzierung jedoch notwendig. Die Autoren wollen untersuchen, ob es im Zeitverlauf möglich ist, anhand bildgebender Verfahren zwischen Degeneration und Pathologie zu unterscheiden.



2019 ◽  
Vol 236 (03) ◽  
pp. 244-252
Author(s):  
Markus Preising ◽  
Ute Schneider ◽  
Christoph Friedburg ◽  
Hildegard Gruber ◽  
Susanne Lindner ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Eine häufige Ursache erblicher Netzhautdegenerationen sind Mutationen in Genen, die für den Aufbau des verbindenden Ziliums der Photorezeptoren und den interflagellaren Transport codieren. Diese Erkrankungen werden als Ziliopathien zusammengefasst. Eines der häufigsten Ziliopathiegene ist das CEP290, in dem die tief-intronische Splice-Mutation c.2991+1655A>G dominiert. Eine Übersicht über das ophthalmologische Spektrum verschiedener Mutationen des CEP290-Gens wird in dieser Studie dargestellt. Methoden Patienten mit ursächlichen Mutationen im CEP290-Gen wurden in einer umfassenden ophthalmologischen Diagnostik dokumentiert. Zusätzlich zur Sehschärfe und Refraktion wurde die Sehfunktion elektrophysiologisch erfasst. Bei ausreichender Kooperation erfolgte eine Dokumentation mit psychophysischen Methoden, des Augenhintergrundes und der Netzhautschichtung. Ergebnisse 30 Patienten im Alter zwischen 1 Monat und 84 Jahren (Median der ersten Vorstellung 0,6 Jahre) wurden in einem Zeitraum zwischen 5 Monaten und 25,7 Jahren (Median 4,8 Jahre) erfasst. Bei 23 Patienten lag c.2991+1655A>G vor (30/60 Allele, 7 homozygot). Die zweithäufigste Mutation war p.K1575* (9/60 Allele). Im Ganzfeld-Elektroretinogramm fanden sich bei wenigen Patienten initial noch Restpotenziale. Im weiteren Verlauf waren bei allen Patienten keine Potenziale mehr nachweisbar. Die Sehschärfe war seit Geburt stark reduziert. Bei 8 Patienten lag ein quantifizierbarer Visus (logMAR 2 – 0,3) vor. Eine fehlende Fixation wurde bei 15 Patienten während der ersten Lebensmonate berichtet. Für 10 dieser Patienten fand keine Verbesserung statt. Die übrigen Patienten entwickelten Lichtscheinwahrnehmung (LSP) oder Erkennen von Handbewegungen. Eine bessere Sehschärfe war nicht auf Patienten mit c.2991+1655A>G-Mutation beschränkt. Der Augenhintergrund zeigte degenerative Veränderungen in der gesamten Fläche mit paramakulär ringförmig erhöhter Fundusautofluoreszenz (FAF) und punktförmig erhöhter FAF in der Peripherie (9/30 Patienten). Die Netzhautschichtung (6/30 Patienten) war im Bereich der Photorezeptoren (OPL bis OS) stark verdünnt bei erhaltener Dicke der inneren retinalen Schichten (RNFL bis INL). Die Schichtung der zentralen Netzhaut oder der Genotyp ließen keine Rückschlüsse auf die Sehschärfe zu. Schlussfolgerungen CEP290-Mutationen gehören zu den häufigsten Ursachen erblicher Netzhautdegenerationen. Von den 30 Patienten in dieser Studie hatten nur 33% keine Lichtwahrnehmung. Von den übrigen 67%, die zumindest LSP entwickelten, erreichten 26% einen quantifizierbaren Visus zwischen logMAR 2 und 0,3. Zusammen mit einem guten Erhalt der Ganglienzellschicht und der Nervenfaserschicht erscheint eine erfolgreiche Anwendung therapeutischer Verfahren möglich.



2018 ◽  
Vol 50 (03) ◽  
pp. 184-189 ◽  
Author(s):  
Constantin Mayer ◽  
Falk Hilsmann ◽  
Gerald Julius Wiechmann ◽  
Christoph Zilkens ◽  
Rüdiger Krauspe ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund: Mixed Martial Arts (MMA) ist eine Kombination verschiedener Kampfsportarten. Akute Verletzungen sind bekannt und in der Literatur allgemein beschrieben. Nichtsdestotrotz gibt es kaum Erkenntnisse über degenerative Veränderungen am muskuloskelettalen System. Das Ziel dieser Studie war die Bestimmung des Einflusses von beim MMA genutzten Techniken auf das Auftreten degenerativer Veränderungen im Vergleich zum klassischen Boxen. Methoden: Hierzu wurden 11 MMA-Kämpfer und 10 Boxer mit chronischen Handgelenkschmerzen klinisch untersucht. Alter, Gewicht, Erfahrung, Anzahl der Kämpfe und wöchentliche Trainingsstunden wurden erfragt. Um die degenerativen Veränderungen zu bestimmen, wurde ein MRT der schmerzhaften Hand ausgewertet. Ergebnisse: Erfahrung, Niveau des Wettbewerbs und Anzahl der Kämpfe waren nicht signifikant unterschiedlich in beiden Sportgruppen (p < 0,05), jedoch trainierten die MMA-Kämpfer signifikant mehr Stunden pro Woche (19,5 vs. 8,5 h/w; p < 0,001). Allerdings hatten die MMA-Kämpfer öfter und schwerwiegendere degenerative Veränderungen an allen untersuchten Strukturen (Knochen, Faserknorpel, Bänder und Sehnen). In der Kategorie „Knochen“ waren die Unterschiede signifikant (p = 0,002). Schlussfolgerung: MMA-Kämpfer zeigen eine höhere Inzidenz und einen höheren Grad an degenerativen Veränderungen an Hand und Handgelenk. Genaue Erklärungen sind noch nicht bekannt. Weitere Forschung wird benötigt, um den Einfluss der Techniken auf die Schwere der degenerativen Veränderungen an Hand und Handgelenk zu bestimmen.



VPT Magazin ◽  
2017 ◽  
Vol 04 (01) ◽  
pp. 16-17
Author(s):  
Wolfgang Laube

ZusammenfassungUm Körperfunktionen zu entwickeln, zu verbessern und zu erhalten, ist Training unerlässlich. Degenerative Veränderungen bei Bewegungsmangel werden häufig erst spät erkannt. Um chronische Erkrankungen zu vermeiden, ist ein der Lebensphase angepasstes Bewegungsprogramm die beste Prävention.



2017 ◽  
Vol 42 (06) ◽  
pp. 481-482

Mit einem Infrarot-Sensor wollen Forscher um den Ulmer Chemiker Prof. Boris Mizaikoff degenerative Veränderungen des Knorpels erkennen, bevor eine schmerzhafte Arthrose entsteht. Der Sensor soll im Zuge der minimal-invasiven Gelenkspiegelung eingesetzt werden. Nun wurde bekannt, dass das Projekt MIRACLE, an dem 13 europäische Partner aus Forschung und Industrie beteiligt sind, im Zuge des EU- Rahmenprogramms Horizont 2020 mit insgesamt 6,1 Millionen Euro gefördert wird. In etwas mehr als 3 Jahren soll der „Arthrose-Scanner“ bereits marktreif sein.



2017 ◽  
Vol 09 (03) ◽  
pp. 14-18 ◽  
Author(s):  
Wolfram Stör

SummaryArthrotische Veränderungen der Fingergelenke können nicht nur kosmetisch störende Schwellungen, sondern auch Schmerzen verursachen und die Feinmotorik behindern. Die konventionellen Therapieansätze sind rar und unbefriedigend. Mit speziellen Akupunkturtechniken können die Beschwerden durch degenerative Veränderungen der Fingergelenke erfolgreich behandelt werden. Bereits nach wenigen Behandlungen lassen die Schmerzen nach, Schwellungen gehen zurück, die Selbstständigkeit im Alter kann länger erhalten werden.Dieser Artikel beschreibt die Akupunkturtechniken, zwei Fälle aus der Praxis des Autors zeigen die möglichen Behandlungserfolge.



2017 ◽  
Vol 26 (02) ◽  
pp. 105-108 ◽  
Author(s):  
C. Müller ◽  
J. K. Fakler ◽  
C. Josten ◽  
A. Roth ◽  
C. Lycke

ZusammenfassungDer vorliegende Fall beschreibt das Auftreten von Oberschenkelschmerzen bei einer 71-jährigen Patientin zehn Jahre nach zurückliegender Hüft-TEP-Implantation der linken Seite mit einer anschließenden periprothetischen Femurfraktur nach Niedrigener gietrauma unter langjähriger-Bisphosphonat Therapie. Für die Oberschenkelschmerzen wurden primär differenzialdiagnostisch aus-geprägte degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule und ein radiologisch festgestellter Inlayverschleiß der Hüft-TEP als Ur sache diskutiert. Erst in der Gesamtschau al ler Befunde zeigte sich eine subprothetische diaphysäre Fissur, welche bereits einige Tage vor dem Trauma radiologisch nachweisbar war und die spätere Frakturlinie darstellte. Als Ursache wird die Behandlung der Osteo-porose durch die Einnahme von Bisphosphonaten über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren vermutet.



2016 ◽  
Vol 36 (05) ◽  
pp. 305-311
Author(s):  
T. Patzer

ZusammenfassungDer intraartikuläre Anteil der langen Bizepssehne läuft frei über die Humerusgelenkfläche. Dabei sorgen komplexe Weichteilstrukturen am Ursprung und im Verlauf für einen reibungslosen Verlauf bei der Bewegung. Bei Überlastung oder Läsionen der Bizeps-stabilisierenden Strukturen kann es zu Schmerzen und auch Reibungsschäden (chondral print) auf dem Oberarmkopf kommen. Durch die Einstrahlung in das glenoidale Labrum, den SLAP-Komplex, führen sogenannte SLAP-Läsionen zu einer erhöhten glenohumeralen Translation und erhöhtem Druck der Bizepssehne. Läsionen der stabilisierenden Schlinge vor Eintritt in den knöchernen Sulcus bicipitalis, sogenannte Bizeps-Pulley-Läsionen, führen zu einer Scheibenwischer-artigen Bizeps-instabilität, wodurch die Rotatorenmanschette oder der humerale Knorpel geschädigt werden können. Bei Patienten < 36 Lebensjahren ist ein SLAP-Repair mit Fadenankern erfolgversprechend, bei älteren Patienten sowie bei Pulley-Läsionen ist eine LBS-Tenotomie oder -Tenodese adäquat, um den störenden Teil der langen Bizepssehne aus dem Gelenk zu entfernen. Die Läsionen sind durch repetitive Mikro- und Makrotraumata bei Überkopf-Aktiven, aber nicht selten auch durch degenerative Veränderungen bedingt.



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