zentrale notaufnahme
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Author(s):  
Tanja Schleef ◽  
Nils Schneider ◽  
Olaf Krause

Zusammenfassung Hintergrund Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils ambulant verbleibender Patienten wurde die Fachdisziplin Allgemeinmedizin in die zentrale Notaufnahme (ZNA) einer Universitätsklinik integriert. In der ZNA werden der Allgemeinmedizin diejenigen Patienten zugewiesen, die sich mit Beratungsanlässen aus dem allgemeinmedizinischen Spektrum vorstellen sowie bei Ersteinschätzung eine niedrige Behandlungsdringlichkeit aufweisen. Ziel war es, diese Patienten hinsichtlich ihrer Beratungsanlässe zu charakterisieren. Methodik Deskriptive Auswertung auf Basis der klinischen Routinedaten sowie eines selbst entwickelten Erhebungsbogens. Ergebnisse Etwa 80 % der Patienten suchten die Notaufnahme ohne ärztliche Einweisung auf. Die fünf häufigsten Beratungsanlässe waren Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Brustschmerzen, Schmerzen der unteren Extremitäten sowie Übelkeit und/oder Erbrechen. Bei knapp 25 % der Patienten setzten die Beschwerden erst am Tag der Vorstellung ein, bei etwa 33 % bestanden diese seit mehr als einer Woche. Die Hälfte der Patienten war wegen der Beschwerden bereits in ambulanter ärztlicher Behandlung, bei Patienten mit einer Beschwerdedauer von länger als einer Woche lag dieser Anteil bei mehr als 80 %. Patienten mit den Beratungsanlässen Fieber oder Verschlechterung des Allgemeinzustands wurden anteilig am häufigsten stationär aufgenommen. Von den Selbstzuweisern konnten knapp 94 % in die ambulante Versorgung entlassen werden. Diskussion Patienten suchen auch mit nichtakuten Beschwerden und trotz vorangegangener ambulanter ärztlicher Behandlung die Notaufnahme auf. Die häufigsten Beratungsanlässe allgemeinmedizinisch versorgter Patienten in der ZNA decken sich nur zum Teil mit denen der hausärztlichen Versorgung.



Author(s):  
H. M. Orth ◽  
S. Al Agha ◽  
M. Kempe ◽  
C. Mackenzie ◽  
M. Michael ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Zentrale Notaufnahmen stellen die Eintrittspforte für viele stationär aufzunehmende Patienten in einem Krankenhaus dar und sind häufig der Ausgangspunkt für die antiinfektive Diagnostik und Therapie von Notfallpatienten. In dieser retrospektiven Untersuchung soll der Frage nachgegangen werden, wie die Etablierung einer Standard Operating Procedure (SOP) „Blutkulturen“ und deren Schulung die mikrobielle Diagnostik in einer zentralen Notaufnahme verbessern kann. Methodik In einer Vorher-und-nachher-Untersuchung wurde über einen jeweils 3‑monatigen Zeitraum (11/2017 bis 01/2018 und 11/2018 bis 01/2019) die Anzahl der abgenommenen Blutkulturen, die Rate an Blutkulturen/1000 Fälle, die Anzahl positiver Blutkulturen und die Häufigkeit typischer Hautkeime analysiert. Im Zeitraum zwischen den evaluierten Zeitabschnitten wurde eine SOP „Blutkulturen“ in Zusammenarbeit mit dem Antibiotic-Stewardship(ABS)-Teams und der zentrale Notaufnahme entwickelt, implementiert und geschult. Ein positives Votum der Ethikkommission der Heinrich-Heine-Universität (2019-392-RetroDEuA) lag vor. Ergebnisse Die pflegerischen und ärztlichen Mitarbeiter wurden zu 92 % bzw. 93 % geschult. Die Anzahl der abgenommenen Blutkulturen stieg von 1757 auf 2872 um 64 % ebenso wie die Anzahl der Blutkulturen/1000 Fälle von 287 auf 481 (68 %). Die Anzahl der positiven Blutkulturen reduzierte sich von 18,6 auf 13,7 % (p < 0,05). Typische Hautkeime fanden sich in 34,4 % und 26,4 % der Fälle (p < 0,05). Interpretation Die durch Schulungen begleitete Einführung einer SOP „Blutkulturen“ in der zentralen Notaufnahme kann einen relevanten Beitrag zur antimikrobiellen Diagnostik leisten und sowohl die Quantität als auch die Qualität erhöhen.



2020 ◽  
Vol 48 (01) ◽  
pp. 25-30
Author(s):  
Heribert Kirchner ◽  
Gjergji Sinani ◽  
Heiko Ullrich ◽  
Frank-Gerald B. Pajonk ◽  
Georg Juckel
Keyword(s):  

Zusammenfassung Ziel der Studie Das Wissen zu psychiatrischen Patienten in interdisziplinären Notaufnahmen ist bundesweit gering. Mit dieser Studie sollte eine Charakterisierung von ambulant verbliebenen psychiatrischen Notfallpatienten in einer interdisziplinären Zentralen Notaufnahme erfolgen. Methodik Es wurde eine retrospektive Untersuchung aller ambulant verbliebenen psychiatrischen Notfallkontakte im Jahr 2015 durchgeführt. Ergebnisse Die F4-Hauptdiagnose machte bei allen ambulant verbliebenen Erstvorstellungen 48,1 % der Diagnosen aus. Weibliche Patienten unter 25 Jahre nahmen die Zentrale Notaufnahme doppelt so häufig in Anspruch als ihre männliche Vergleichsgruppe. Ungefähr 50 % der Patienten erfüllten keinerlei Notfallkriterien. Schlussfolgerung Das Inanspruchnahmeverhalten der untersuchten Patienten zeigte deutliche geschlechts- und altersspezifische Unterschiede. Überraschend hoch war der Anteil von Patienten ohne jegliches Notfallkriterium. Hier stellte sich die Frage, ob es ein Fehlinanspruchnahmeverhalten gab.



2019 ◽  
Vol 01 (01) ◽  
pp. 54-55
Author(s):  
Nanny Reckwitz ◽  
Sybille Reckwitz ◽  
Marcel Thra

Die intransparenten und unsteten Patientenströme in der klinikgebundenen Notfallversorgung führen aktuell zu mitunter sehr langen Wartezeiten und verzögerter Patientenversorgung. Frühzeitige Patientenklassifikation durch eine möglichst zeitnahe Triage ermöglicht eine Optimierung der Patientenversorgung und des erforderlichen Personaleinsatzes. Die zentrale Notfallaufnahme fungiert als effektiver Stellhebel für die bedarfsgerechte Steuerung von Akutpatientenströmen.



2018 ◽  
Vol 47 (12) ◽  
pp. 592-594
Author(s):  
Michael Groening

ZusammenfassungFür die große Mehrheit alter Patienten ist die Zentrale Notaufnahme (ZNA) die Eintrittspforte in die Klinik. Vorrangig gekennzeichnet ist der geriatrische Patient durch meist mehrere chronische Erkrankungen. Die Mehrzahl der geriatrischen Patienten nimmt eine Vielzahl von Medikamenten ein, was zu zahlreichen Wechselwirkungen führt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Organismus eines hochbetagten Patienten anders funktioniert als bei einem jungen Menschen und sich akute Erkrankungen im hohen Alter klinisch und laborchemisch anders präsentieren. Am ehesten geeignet für geriatrische Patienten ist die Triage nach dem Emergency Severity Index (ESI). Jedoch erfasst kein Triagesystem die Besonderheiten des geriatrischen Notfallpatienten (Funktionalität, Risiken etc.). Da die Zahl der älteren Menschen weiter steigen wird, müssen sich die Notaufnahmen mit dem Thema beschäftigen. Durch ihre Notfallexpertise können sie einen wertvollen Beitrag zur besseren Behandlung geriatrischer Patienten leisten.



2018 ◽  
Vol 23 (05) ◽  
pp. 11-11
Keyword(s):  

Das Defizit des Klinikums Oldenburg ist im vergangenen Jahr laut einem Medienbericht deutlich höher ausgefallen als ursprünglich von der Klinikleitung erwartet. Laut „Nordwestzeitung“, die sich auf Unterlagen des Finanzausschusses der Stadt Oldenburg beruft, betrug das Minus des kommunalen Klinikums 18 Millionen Euro. Noch im vergangenen November war danach Klinikchef Dirk Tenzer auf einer Betriebsversammlung von einem Defizit von 6–12 Millionen Euro ausgegangen.Gegenüber dem Blatt nannte Tenzer unter anderem hohe Rückstellungen sowie den Skandal um die Klinikmorde des Ex-Pflegers Niels Högel als Gründe für die finanzielle Schieflage. Das Klinikum (832 Betten, 2 400 Mitarbeiter) will nun massiv gegensteuern und in diesem Jahr unter dem Titel „Kurswende 2018“ mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen das Defizit auf rund drei Millionen Euro drücken. Die schwierige Finanzlage sorgt offenbar für Unruhe bei der Stadt Oldenburg als Träger des Klinikums. Dem Bericht zufolge will die Kommune nun ein Gutachten in Auftrag geben, mit dem Perspektiven der Einrichtung ausgelotet werden sollen. Laut Tenzer sei das Gutachten jedoch schon im vergangenen Sommer geplant gewesen und stehe in keinem Zusammenhang mit den aktuellen finanziellen Schwierigkeiten.Erst im März hatte das Klinikum den Startschuss für Neubauprojekte im Wert von 163 Millionen Euro auf dem Klinikgelände gegeben. In einem Neubau sind fünf zusätzliche OP-Säle und ein Herz-OP mit Angiografieanlage geplant. Für die dann insgesamt 16 OP-Säle wird ein neuer zentraler Aufwachraum für die Betreuung der Patienten vor und nach der Operation geschaffen. Außerdem kommen in dem Neubau die Geburtsmedizin, die Frühgeborenenversorgung sowie die neue zentrale Notaufnahme (ZNA) unter. dsg







2016 ◽  
Vol 65 (4) ◽  
pp. 243-249 ◽  
Author(s):  
M. Zimmermann ◽  
J. C. Brokmann ◽  
I. Gräff ◽  
B. Kumle ◽  
P. Wilke ◽  
...  
Keyword(s):  


2015 ◽  
Vol 141 (01) ◽  
pp. 19-23
Author(s):  
Thomas Fleischmann
Keyword(s):  


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