diagnostische tests
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Author(s):  
Jos Dobber ◽  
José Harmsen ◽  
Margriet van Iersel
Keyword(s):  


2020 ◽  
Vol 237 (05) ◽  
pp. 605-613
Author(s):  
Thomas Rath ◽  
Martin Scheel ◽  
Matthias Kriegel ◽  
Arnd Heiligenhaus

ZusammenfassungSyphilis ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch die Spirochäte Treponema pallidum übertragen wird. Die Zahl von Neuerkrankungen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Augenbeteiligung ist eine wohl unterschätzte Manifestation der Syphilis, die gehäuft bei HIV-positiven Patienten auftritt. Obschon praktisch jeder Teil der Augen im Rahmen einer Syphilis betroffen sein kann, tritt sie häufig mit einer posterioren oder Panuveitis auf. Eine besonders typische Verlaufsform ist die akute syphilitische plakoide Chorioretinitis, mit typischen Charakteristika in der multimodalen Bildgebung. Bei dem Verdacht auf eine Syphilis sind treponemenspezifische und nicht treponemenspezifische serologische diagnostische Tests angezeigt. Bei frühzeitigem Einsatz einer antibiotischen Therapie (primär mit Penicillin) werden oft gute Ergebnisse hinsichtlich Morphologie und Visus erzielt. Additive Kortikosteroide sollten verlaufsorientiert und erst nach dem Beginn der Antibiotikatherapie verwendet werden.



2020 ◽  
Vol 145 (03) ◽  
pp. 140-145 ◽  
Author(s):  
Verena Keitel ◽  
Stephan vom Dahl ◽  
Dieter Häussinger

Was ist neu? Sekundäre Ursachen der Fettleber sollten erkannt werden, da für diese oftmals Therapieoptionen bestehen. Sekundäre Ursachen einer Fettleber umfassen eine Hepatitis-C-Virusinfektion (HCV-Infektion), endokrinologische Erkrankungen, ernährungs- und darmassoziierte Erkrankungen sowie genetische Leber- und Stoffwechselerkrankungen. Medikamente können ebenfalls eine Fettleber hervorrufen. Die primäre Fettleber ist durch das Auftreten einer Steatosis hepatis ohne relevanten Alkoholkonsum oder andere Ursachen einer sekundären Fettleber definiert. Sie tritt gehäuft bei Patienten mit metabolischem Syndrom auf (hepatische Manifestation des metabolischen Syndroms). Basisdiagnostik umfasst die Abklärung eines metabolischen Syndroms sowie den Ausschluss eines relevanten Alkoholkonsums. Weiterführende Diagnostik erfolgt als Stufendiagnostik, bei der zunächst eine HCV-Infektion und Hypothyreose abgeklärt und Steatose-induzierende Medikamente abgefragt werden. Im nächsten Schritt sollten diagnostische Tests für Morbus Wilson, Hämochromatose, Zöliakie sowie Fettstoffwechselstörungen erfolgen. Eine erweiterte endokrinologische Abklärung sollte erwogen und bei weiterhin unklarer Ursache eine Leberbiopsie angestrebt werden. Häufige genetische Polymorphismen bei Fettlebererkrankung wurden in verschiedenen Genen wie PNPLA3, TM6SF2 und MBOAT7 identifiziert und begünstigen die Entwicklung und Progression einer Fettlebererkrankung bei unterschiedlichen Ätiologien wie metabolischem Syndrom, alkoholischer Lebererkrankung und HCV-Infektion. Dabei wirken diese Varianten additiv. Therapie bei sekundären Fettlebererkrankungen kann ein Fortschreiten der Fettlebererkrankung verhindern. Für eine Reihe sekundärer Ursachen existieren zielgerichtete Therapien.



2019 ◽  
Vol 76 (6) ◽  
pp. 287-292
Author(s):  
Dario Kohlbrenner ◽  
Sira Thiel ◽  
Christian F. Clarenbach

Zusammenfassung. Eine ausführliche Anamneseerhebung und die Spirometrie vor und nach Bronchodilatation stellen die wichtigsten initialen Bestandteile der Diagnostik dar und erlauben in den meisten Fällen die Unterscheidung von Asthma bronchiale und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Allerdings wird speziell bei älteren Patienten mit Rauchgewohnheit und einer Atopie in der Vorgeschichte die Unterscheidung nicht selten zu einer Herausforderung. Die geschilderten Symptome und die Resultate der Funktionsdiagnostik dienen als Basis für das therapeutische Management. Die Differenzierung der beiden Krankheitsbilder hat hohe Wichtigkeit, da das Vorgehen zur Behandlung unterschiedlich ist, zudem haben Patienten mit einem Asthma-COPD-Overlap oft einen höheren Behandlungsbedarf. Für Fälle, in welchen eine Differenzierung mithilfe der Basisdiagnostik nicht möglich ist, wird in diesem Übersichtsartikel zusätzlich auf weitere diagnostische Tests eingegangen.



2019 ◽  
Vol 144 (15) ◽  
pp. 1040-1043
Author(s):  
Lukas Clasen ◽  
Hisaki Makimoto ◽  
Wolfgang von Scheidt

Was ist neu? Initiale Abklärung und Risikostratifizierung Die neue Leitlinie bietet eine klare Anleitung zur sicheren und effizienten Abklärung und Therapie von Patienten mit Synkopen. Neue Konzepte beinhalten Strategien zur Risikostratifizierung, vernünftigen Entscheidung für den diagnostischen Pfad sowie restriktive Kriterien für eine stationäre Aufnahme. Diagnostische Tests Aufwertung des EKG-Monitorings mittels implantierbarem Loop-Rekorder (ILR). Bewertung des Kipptisch-Tests als Bestätigungstest bei V. a. Reflexsynkope oder Nachweis einer unspezifischen Hypotonie-Neigung. Videoaufzeichnungen durch Smartphones werden einbezogen. Vorgehen bei ungeklärter Synkope Empfehlung zu einem klaren diagnostischen Entscheidungspfad zum Asystolie-Nachweis für Patienten > 40 Jahre mit schweren, rezidivierenden und unvorhersehbaren (ohne Prodromi einsetzenden) Synkopen. Therapie der Synkopen Geänderte Algorithmen zur Therapie von Reflexsynkopen inkl. der seltenen Indikationsstellung zur Schrittmachertherapie. Indikation zur Implantation eines ICD (implantierbarer Kardioverter-Defibrillator) bei hohem Risiko für den plötzlichen Herztod. Organisatorische Aspekte Interdisziplinäre Synkopen-Einheiten werden empfohlen.



Diagnostica ◽  
2018 ◽  
Vol 64 (1) ◽  
pp. 49-57
Author(s):  
Christian Spoden ◽  
Florian Buchwald

Zusammenfassung. In dieser Software-Information werden Möglichkeiten zur Erstellung und Auswertung diagnostischer Tests mit vorwiegend geschlossenen Antwortformaten sowie die Vorbereitung der Ergebnisrückmeldung mit Hilfe des R-Pakets knitr ( Xie, 2015 , 2016 ) zur Erstellung dynamischer Dokumente erläutert. Das konkrete Vorgehen wird in vier Arbeitsschritten am Beispiel der Erstellung einer universitären Klausur mit Multiple-Choice-Antwortformat im Fach Methodenlehre exemplarisch illustriert.







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