qualität der gesundheitsversorgung
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2021 ◽  
Vol 26 (10) ◽  
pp. 8-8
Author(s):  
Jens Kohrs

Nach fünf Jahren hat das Bundeskartellamt seine aufwendige Sektoruntersuchung Krankenhäuser abgeschlossen. Dafür wurde fast jede vierte deutsche Akutklinik befragt. Ergebnis: Für die Qualität der Gesundheitsversorgung ist Wettbewerb entscheidend – und damit auch die Fusionskontrolle.



2021 ◽  
Vol 31 (5) ◽  
pp. 29-31
Author(s):  
Helmut Kreidenweis

Die Telematikinfrastruktur will alle Akteure im Gesundheitswesen digital vernetzen. Im Mittelpunkt soll dabei der Patient mit seinen Daten stehen. Medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten benötigt werden, sollen schneller, einfacher verfügbar und der Datenschutz soll gewährleistet sein. Durch die Vermeidung von aufwendigen Mehrfachuntersuchungen, Übermittlungsfehlern und Zeitverzögerungen kann Geld gespart und die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert werden. Prof. Helmut Kreidenweis von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt appelliert an die Leistungsanbieter von Pflege und Sozialdiensten, das Thema nicht zu verschlafen.



2021 ◽  
pp. 221-226
Author(s):  
Immanuel Lampe

ZusammenfassungDie Gesundheitskosten in der Schweiz und damit auch die Prämien für Krankenversicherungen steigen jährlich an. In der politischen Debatte werden hohe Franchisen bisweilen als Allheilmittel betrachtet, um die Versicherten zu mehr Kostenbewusstsein anzustossen. Dabei wird immer wieder auf Evidenz zurückgegriffen, welche zeigt, dass eine höhere Franchise tatsächlich die Gesundheitskosten senkt. Aber was wäre gewonnen, wenn die Einsparungen auf Kosten der Qualität der Gesundheitsversorgung geht? Eine neue Forschungsarbeit zeigt, dass die Kosten insbesondere deshalb sinken, weil Versicherte auf durchaus sinnvolle Leistungen verzichten, während sich die Preise für die in Anspruch genommenen Leistungen kaum ändern.Brot-Goldberg, Zarek C., Amitabh Chandra, Benjamin R. Handel und Jonathan T. Kolstad (2017), What does a Deductible Do? The Impact of Cost-Sharing on Health Care Prices, Quantities, and Spending Dynamics, Quarterly Journal of Economics 132(3), 1261–1318.



2021 ◽  
pp. 177-189
Author(s):  
Sabine Richard ◽  
Sabine Jablonka ◽  
Jana Bogum ◽  
Gina Opitz ◽  
Constanze Wolf

Zusammenfassung Zusammenfassung Neue Arzneimittel sind in Deutschland unmittelbar für die Patientinnen und Patienten verfügbar: Nach der Zulassung werden die Arzneimittel automatisch von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet – zum vom pharmazeutischen Unternehmer frei festgelegten Preis. Dies steht im Gegensatz zum Vorgehen in vielen anderen europäischen Ländern mit weitergehenden Regulierungen des Markt- und damit Erstattungszuganges.Der frei festgelegte Marktpreis wird erst in Preisverhandlungen zum Erstattungsbetrag in der GKV auf Basis der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Nutzenbewertung angepasst und gilt ab dem 13. Monat nach Marktzugang. Krankenkassen und Ärztinnen und Ärzte sind mit einer zunehmenden Zahl hochpreisiger Arzneimittel konfrontiert, die durch beschleunigte Zulassungsverfahren eine eingeschränkte Datenbasis für eine Bewertung ihres Zusatznutzens mitbringen. Gesetzliche Änderungen sind dringend geboten, um die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung und deren Finanzierbarkeit zu sichern. Dabei können die Einführung eines Interimspreises statt des frei festgelegten Marktpreises, ein rückwirkend geltender Erstattungsbetrag, eine Stärkung des Wettbewerbs auch unter Patentarzneimitteln sowie der gezielte, qualitätsgesicherte Einsatz von Arzneimitteln mit eingeschränkter Datenlage nur in spezialisierten Behandlungseinrichtungen, die sich an der Generierung von Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten beteiligen, geeignete Schritte sein. Zudem wäre eine Stärkung der europäischen Zusammenarbeit für angemessene Erstattungspreise neuer Arzneimittel anzustreben.



2018 ◽  
Vol 26 (1) ◽  
pp. 49-50
Author(s):  
Beate Blättner

Zusammenfassung Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordert Änderungen der berufsrechtlichen Regelungen der Gesundheitsfachberufe, um eine primärqualifizierende Ausbildung an Hochschulen in Deutschland für einen Teil der jeweiligen Berufsgruppe zu erleichtern. Die praktische Ausbildung soll an Universitätskliniken oder akademischen Lehrkrankenhäusern erfolgen. Die Forderungen der HRK werden nur bedingt zu einer Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung führen, zumindest nicht im ambulanten Bereich.



2017 ◽  
Vol 43 (06) ◽  
pp. 511-521 ◽  
Author(s):  
Matthias Lukasczik ◽  
Jutta Ahnert ◽  
Veronika Ströbl ◽  
Heiner Vogel ◽  
Carolin Donath ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund/Ziele Beschäftigte im Gesundheitswesen sind mit besonderen beruflichen Rahmenbedingungen und Anforderungen konfrontiert, die sich auf das Verhältnis von Familie und Arbeit/Beruf auswirken können und mittelbar auch die Qualität der Gesundheitsversorgung beeinflussen. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, einen Überblick über den Forschungsstand zu diesem Thema zu geben. Dieser ist für die Versorgungsforschung von Relevanz. Er kann als Ausgangspunkt dafür dienen, Strukturen im Gesundheitswesen (auch in ländlichen Regionen) dahingehend zu verändern, dass sie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Methode Es wurde eine systematische nationale und internationale Literaturrecherche in Form eines Scoping Review durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand zur Vereinbarkeit von Familie und Gesundheitsberuf zu dokumentieren. Als inhaltliche Suchkriterien wurden definiert: Vereinbarkeit von Beruf und Familie (allgemein); Vereinbarkeitserleben und -konflikte bei Gesundheitsberufen; Vereinbarkeit von Familie und Gesundheitsberuf im ländlichen Raum; Interventionsansätze zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Ergebnis eines mehrstufigen Selektionsprozesses wurden 145 Publikationen in die inhaltliche Auswertung einbezogen. Ergebnisse Die dokumentierte Literatur bezieht sich schwerpunktmäßig auf die Berufsgruppen Ärzte und beruflich Pflegende, für andere Berufsgruppen liegen kaum Arbeiten vor. Die methodische Qualität der Studien ist meist niedrig, Metaanalysen liegen nicht vor. Mehrere Arbeiten dokumentieren eine Unzufriedenheit bei Ärzten und beruflich Pflegenden bzgl. Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es konnten nur wenige Interventionsstudien zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefunden werden, diese sind wiederum nur teilweise spezifisch auf Gesundheitsberufe ausgerichtet. Defizite bestehen zudem hinsichtlich der Vernetzung mit Fragen der Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten. Schlussfolgerung Zur Thematik „Vereinbarkeit von Familie und Gesundheitsberuf“ existiert national wie international nur wenig systematische Forschung. Insbesondere zur Evaluation von Maßnahmen bestehen Defizite. Der Literaturüberblick ermöglicht die Ableitung von Ansatzpunkten, um eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen.



PADUA ◽  
2015 ◽  
Vol 10 (4) ◽  
pp. 255-257
Author(s):  
Patricia Drube

Zusammenfassung. Steht eine hohe 5-Jahres-Überlebensrate für eine hohe Qualität der Gesundheitsversorgung? Ist ein positiver Testbefund gleichbedeutend mit einer sicheren Diagnose? Dieser Artikel stellt vier systematische Täuschungen vor, die im Zusammenhang mit Gesundheitsinformationen häufig vorkommen. Er zeigt auf, welche Kompetenzen Pflegefachpersonen erwerben sollten, um ihre Rolle als Berater und Fürsprecher adäquat wahrnehmen zu können.



2014 ◽  
Vol 22 (2) ◽  
Author(s):  
Matthias Romppel ◽  
Gesine Grande

EinleitungPatienten verfügen über differenzierte Vorstellungen zur Qualität medizinischer Versorgung und berücksichtigen bei ihren Entscheidungen eine Vielzahl an Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualitätsindikatoren. Es fehlt jedoch an geeigneten patientenorientierten, öffentlich zugänglichen und vergleichenden Informationsgrundlagen. Insbesondere die Operationalisierung und Messung von Indikatoren der Prozessqualität, über die Patienten besonders oft Informationen wünschen, wirft vielfach Probleme auf.



physiopraxis ◽  
2008 ◽  
Vol 6 (01) ◽  
pp. 22-24
Author(s):  
Eva Trompetter

Frauen und Männer unterscheiden sich im Hinblick auf ihre gesundheitlichen Probleme sowie in ihrem Körper- und Krankheitsbewusstsein. Sie haben deshalb unterschiedliche Anforderungen an das Gesundheitssystem. Eine geschlechtersensible Physiotherapie, die sich in Forschung und Praxis mit den Bedürfnissen beider Geschlechter auseinandersetzt, kann einen wertvollen Beitrag zur Qualität der Gesundheitsversorgung liefern.





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