thromboembolisches risiko
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2020 ◽  
Vol 22 (10) ◽  
pp. 39-39
Author(s):  
Martin Stangel


2019 ◽  
Vol 45 (02) ◽  
pp. 141-149
Author(s):  
Andreas Kronbichler ◽  
Martin Windpessl

ZusammenfassungANCA-assoziierte Vaskulitiden sind seltene Kleingefäßvaskulitiden, wobei die jährliche Inzidenz in etwa bei 20 pro 1 000 000 Einwohner liegt. Eine Nierenbeteiligung kommt bei über 50% der betroffenen Patienten vor und geht mit Morbidität und Mortalität einher. Ein Screening auf Nierenbeteiligung sollte zum Zeitpunkt der Erstdiagnose und periodisch im Verlauf stattfinden. Eine Nierenbiopsie hat nicht nur einen diagnostischen Nutzen, sondern ist essentiell zur Prognoseabschätzung. Verschiedene histologische Kriterien sind in den letzten Jahren entwickelt worden, welche in den klinischen Alltag Einzug finden werden. Neben glomerulären Veränderungen scheinen für die Langzeitprognose auch tubulointerstitielle Veränderungen von Interesse zu sein. Die Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitis, sowohl in der Induktions- als auch in Erhaltungstherapie, wurde durch Rituximab verändert. Strategien zur Glucocorticoidreduktion bzw. -elimination wurden entwickelt, welche die Nebenwirkungen von Steroiden minimieren sollen. Da eine eingeschränkte Nierenfunktion das kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis deutlich erhöht, muss auf eine adäquate Kontrolle dieser Faktoren geachtet werden. Zudem haben Patienten während aktiver Phasen der Erkrankung ein hohes thromboembolisches Risiko und bei dementsprechenden Beschwerden sollte frühzeitig ein Screening stattfinden. Zusammengefasst hat das zunehmende wissenschaftliche Interesse auf dem Gebiet der Vaskulitiden dazu geführt, dass die Diagnostik und Therapie über das letzte Jahrzehnt deutlich optimiert wurde. Weitere Studien werden in der Zukunft „maßgeschneiderte“ therapeutische Behandlungen erlauben.







Phlebologie ◽  
2002 ◽  
Vol 31 (05) ◽  
pp. 112-115 ◽  
Author(s):  
Ch. Dresler ◽  
V. Bauer ◽  
M. Klöpper ◽  
Th. Fischer

ZusammenfassungZiel: Die Varikothrombophlebitis (VTP), auch superfizielle Thrombophlebitis genannt, ist eine häufige Komplikation der fortgeschrittenen Varikosis. Neben den symptomatischen Beschwerden geht von der VTP ein erhebliches thromboembolisches Risiko aus. Therapeutisches Ziel sollte die Reduzierung des Thromboembolierisikos und der entzündlichen Beschwerden sein. Sowohl im Vergleich mit konservativen als auch mit zweizeitigen chirurgischen Verfahren, die zunächst die Vena saphena magna oder parva an ihrer Einmündung in das tiefe Venensystem ligieren und im Intervall eine Stripping-Operation anschließen, führt das einzeitige Vorgehen mit zusätzlicher Stripping-Operation nach ersten Studien zu rascherer Linderung der symptomatischen Beschwerden. Patienten und Methode: Primäres, einzeitiges Vorgehen mittels Kryovariektomie bei 65 ambulanten Patienten in einer gefäßchirurgischen Praxis, die im Beobachtungszeitraum 1998 bis 2001 behandelt wurden (44 mit Stadium I nach Verrel, 20 mit Stadium II, 1 Patient mit Stadium IV). Ergebnisse: Relevante Komplikationen traten nicht auf. Nach einer Woche waren etwa 97% der Patienten weitgehend beschwerdefrei. In über 90% der Fälle war die VTP bis auf Restbefunde abgeheilt. Bei drei Patienten war eine anschließende Seitenastvariektomie auf Grund von Restbefunden notwendig. Im Nachbeobachtungszeitraum von drei Monaten kam es bei einer Patientin zu einer tiefen Beinvenenthrombose, bei der nachträglich ein Faktor-V-Leiden nachgewiesen wurde. Schlussfolgerung: Die vorliegenden Resultate sind ein Hinweis dafür, dass die ambulante Kryovariektomie der VTP ein bezüglich des Thromboserisikos sicheres und die Symptomatik der Patienten rasch linderndes Verfahren darstellt.



1999 ◽  
Vol 19 (02) ◽  
pp. 86-89
Author(s):  
C. C. Steffens ◽  
A. Bastian ◽  
H. D. Bruhn ◽  
M. Lins

ZusammenfassungEine Steigerung der Gerinnungsaktivierung, wie sie durch körperliche Aktivität hervorgerufen werden kann, ist für Patienten mit koronarer Herzerkrankung von besonderer Bedeutung, da sie durch thromboembolische Ereignisse besonders gefährdet sind. Zur Frage, ob eine definierte Fahrradergometrie mit einem erhöhten thromboembolischen Risiko verbunden ist, wurden bei 49 Patienten (Gruppe 1) mit und 51 Patienten (Gruppe 2) ohne KHK vor und nach Belastung verschiedene Parameter des Hämostasesystems bestimmt. Die ermittelten Parameter ließen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen vor und nach Belastung erkennen. Es fanden sich jedoch signifikante Änderungen innerhalb der Gruppen: Die Faktor-VIIl-Aktivität stieg in Gruppe 1 von 132 auf 156% und in Gruppe 2 von 106 auf 136%. Der Von-Willebrand-Faktor stieg in Gruppe 1 von 230 auf 249% und in Gruppe 2 von 228 auf 247%. Als Zeichen einer gesteigerten Fibrinolyse fand sich eine Steigerung des Plasmin-alpha-2-Antiplasmin-Komplexes in Gruppe 1 von 251 auf 401 μg/l und in Gruppe 2 von 247 auf 350 μg/l. Damit geht für Patienten mit KHK von einer Fahrradergometrie, durchgeführt in standardisierter Form und in aerober Stoffwechsellage kein erhöhtes thromboembolisches Risiko aus.



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