motorische fähigkeiten
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2020 ◽  
Vol 20 (04) ◽  
pp. 211-214
Author(s):  
Volker Mall

ZUSAMMENFASSUNGDer Einsatz elektronischer Medien in der frühen Kindheit wird häufig kontrovers diskutiert. Der folgende Artikel soll zu dieser Diskussion einen evidenzbasierten Beitrag leisten. Mit dem Ziel konkrete Empfehlungen zur Mediennutzung abzugeben, wird vor allem zwei Fragen nachgegangen: 1. Die Auswirkungen von Mediennutzung in den ersten Lebensjahren auf die Entwicklung und die psychische Gesundheit. 2. Inwiefern „Lernen“ durch moderne elektronische Medien in dieser frühen Entwicklungsphase möglich ist. Die Literaturrecherche ergibt ein klares Bild bezüglich der Auswirkungen von exzessivem Medienkonsum auf die Kindesentwicklung und die psychische Gesundheit. Studien belegen eine verzögerte Sprachentwicklung, verzögerte motorische Fähigkeiten und Erhöhung des Risikos für Aufmerksamkeits- und Angststörung sowie Depression. Für Lerneffekte über digitale Medien gibt es zumindest vor dem 18. Lebensmonat keine Hinweise. Vor diesem Hintergrund wird der frühe Medienkonsum international einheitlich von allen Kinderärzte-Verbänden kritisch gesehen und ein Null-Konsum unter 18 (USA) bzw. 36 (D) Monaten empfohlen.



2019 ◽  
Vol 26 (3) ◽  
pp. 130-141
Author(s):  
Kathrin Rehfeld ◽  
Anita Hökelmann ◽  
Wolfgang Lehmann ◽  
Peter Blaser ◽  
Elke Knisel

Zusammenfassung. Körperliche Leistungsfähigkeit sowie Lebenszufriedenheit als auch ein stabiler Selbstwert unterstützen gesundes Altern. Durch körperliches Training können altersbedingte motorische und psychologische Merkmale positiv beeinflusst werden. In der Studie werden Effekte von körperlichem Training auf motorische Fähigkeiten (Gleichgewicht, Reaktion) sowie psychische Merkmale (Selbstwert, Lebenszufriedenheit) älterer Menschen untersucht. 132 Seniorinnen und Senioren ( M = 69.58 Jahre, SD = 4.02 Jahre) wurden zufällig drei Interventionsgruppen Tanz, Sport, Tanz und Sport zugeordnet. Die Gruppe Tanz und die Gruppe Sport trainierten jeweils 90 Minuten wöchentlich, die Gruppe Tanz und Sport 180 Minuten über 15 Monate. Nach Messung der Ausgangssituation (Prä-Test) wurden nach sieben Monaten der Post-Test 1 und nach 15 Monaten der Post-Test 2 durchgeführt, wobei 95 komplette Datensätze nach Drop-Out ausgewertet werden konnten. Für die gesamte Stichprobe konnten positive Veränderungen in den gemessenen motorischen Fähigkeiten nachgewiesen werden. Sie traten in allen drei Versuchsgruppen gleichermaßen auf. Die psychischen Merkmale Selbstwert und Lebenszufriedenheit veränderten sich im Interventionszeitraum nicht.



ergopraxis ◽  
2018 ◽  
Vol 11 (04) ◽  
pp. 36-38
Author(s):  
Björn Stritzinger

Ergotherapeut Björn Stritzinger arbeitet mit Gehirn-Computer-Schnittstellen. Mittels EEG, Elektrostimulation und Bildschirm gewinnen seine Patienten auch Jahre nach dem Schlaganfall noch motorische Fähigkeiten zurück.



2018 ◽  
Vol 37 (04) ◽  
pp. 243-248
Author(s):  
F. E. Schroeteler

ZusammenfassungDie Bewegungsamplitude ist einziger Trainingsfokus bei LSVT-Konzepten und Antwort auf die hyperkinetische Symptomatik bei Parkinson. Innerhalb der Sprechtherapie eingeführt (LSVT-LOUD; Lee Silverman Voice Treatment), wurde dies als motorisches Trainingskonzept im letzten Jahrzehnt zusätzlich auf die Bewegungstherapie bei Parkinson als LSVT-BIG ausgeweitet. Der vorliegende Artikel beschreibt das Trainingskonzept LSVT-BIG vor dem Hintergrund anderer Evidenz- basierter, physiotherapeutischer Trainingsverfahren für Menschen mit Parkinson, mit dem Ziel motorische Fähigkeiten und die motorische Selbstständigkeit zu verbessern.Die sensorische Kalibrierung, der zweite Aspekt der LSVT-Konzepte, ermöglicht es den Patienten wieder normale Lautstärke und Bewegungsausschläge als nicht zu laut oder zu groß zu empfinden. Die Kalibrierung setzt sich dadurch mit den Widerständen auseinander, die einem generalisierten Einsatz physiologischer Amplituden im Alltag entgegenstehen. Sowohl das Training als auch die didaktische Vermittlung des Konzeptes sind auf Parkinson-Patienten zugeschnitten. Die Implementierung in den klinischen Alltag bleibt eine Herausforderung, die Akzeptanz für diesen anspruchsvollen Therapieansatz wächst jedoch vielversprechend.



VPT Magazin ◽  
2017 ◽  
Vol 03 (06) ◽  
pp. 14-15
Author(s):  
Renata Horst ◽  
Britta Gebhardt

ZusammenfassungUnsere Dozentin Renata Horst ging der Frage nach, wie Patienten mit neurologischen Erkrankungen außerhalb einer Einzeltherapie effektiv motorische Fähigkeiten trainieren können. Sie entwickelte dafür einen an der ICF orientierten Trainingszirkel. Dessen Stationen ermöglichen, die Trainingsziele auf der Struktur- und Funktionsebene sowie auf der Aktivitäts- und Partizipationsebene zu erreichen.







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