kardiale diagnostik
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2021 ◽  
Vol 146 (12) ◽  
pp. 801-808
Author(s):  
Renate B. Schnabel ◽  
Karl Georg Häusler
Keyword(s):  




2020 ◽  
Vol 145 (03) ◽  
pp. 166-170
Author(s):  
Stephanie Könemann ◽  
Daniel Beug ◽  
Marcus Dörr ◽  
Stephan B. Felix

Was ist neu? Diagnostisches Vorgehen Im Rahmen einer standardisierten Vorgehensweise kann die nichtinvasive kardiale Diagnostik erste Hinweise für das Vorliegen einer Myokarditis liefern, bevor mittels Myokardbiopsie anhand histologischer und immunhistochemischer Kriterien die Sicherung der Diagnose erfolgt. Bei Verdacht auf eine Myokarditis sollte zudem eine Magnetresonanztomografie (MRT) durchgeführt werden, die mit hoher diagnostischer Güte den Nachweis einer Entzündung und eines Ödems als spezifische Myokarditis-Befunde ermöglicht und Aufschluss über die regionale Verteilung und Ausprägung der pathologischen Veränderungen gibt. Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Myokarditis Bei Frauen sollte auch bei nur geringem Hinweis auf eine Myokarditis eine diagnostische Standardroutine erfolgen. Krankheitssymptome sowie die Erhöhung der Kreatinkinase und des Myoglobins sind bei ihnen weniger stark ausgeprägt als bei Männern. Therapie Die Grundlage der Myokarditis-Therapie bildet die leitliniengerechte Behandlung der Symptome, einer eventuell bestehenden Herzinsuffizienz sowie, bei hämodynamischer Instabilität, eine intensivmedizinische Behandlung. Für den Nutzen spezifischer immunmodulatorischer oder immunsuppressiver Therapieansätze gibt es, mit Ausnahme der seltenen Riesenzellmyokarditis, derzeit noch keine gesicherten klinischen Daten.



Author(s):  

ZusammenfassungDie präoperative Anamnese und körperliche Untersuchung sind anerkannter Standard bei der Risikoevaluation von Patienten vor elektiven chirurgischen Eingriffen. Ob und unter welchen Umständen technische Voruntersuchungen dazu beitragen können, das perioperative Risiko zu reduzieren, ist bislang nur unzureichend untersucht. Auch besteht unter Anästhesisten, Chirurgen und Internisten vielfach Unsicherheit im perioperativen Umgang mit der Dauermedikation. Die deutschen wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Chirurgie (DGCH) und Innere Medizin (DGIM) haben daher eine gemeinsame Empfehlung zur präoperativen Evaluation erwachsener Patienten vor elektiven, nicht herz-thoraxchirurgischen Eingriffen erarbeitet und erstmals im Jahr 2010 publiziert. Die vorliegende Fassung ist eine Überarbeitung der Stellungnahme von 2010 unter Einbeziehung der seither publizierten Literatur sowie von aktuellen Leitlinien internationaler Fachgesellschaften. Zunächst werden die allgemeinen Prinzipien der präoperativen Evaluation dargestellt (Teil A). Das Vorgehen bei Patienten mit bekannten oder vermuteten kardiovaskulären Vorerkrankungen wird gesondert betrachtet (Teil B: „Erweiterte kardiale Diagnostik“). Abschließend wird der perioperative Umgang mit der Dauermedikation diskutiert (Teil C). Die vorgestellten Konzepte stellen fachübergreifende Empfehlungen dar, die ein strukturiertes und gemeinsames Vorgehen ermöglichen sollen. Ihr Ziel ist es, durch transparente und verbindliche Absprachen eine hohe Patientenorientierung unter Vermeidung unnötiger Voruntersuchungen zu gewährleisten, präoperative Untersuchungsabläufe zu verkürzen sowie letztlich Kosten zu reduzieren. Die gemeinsamen Empfehlungen von DGAI, DGCH und DGIM spiegeln den gegenwärtigen Kenntnisstand, aber auch die Meinungen von Experten wider, da nicht für jede Fragestellung wissenschaftliche Evidenz besteht. Daher werden eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Empfehlungen erfolgen, sobald gesicherte neue Erkenntnisse vorliegen.



2017 ◽  
pp. 25-81
Author(s):  
Saskia Gesenberg ◽  
Ingo Voigt
Keyword(s):  


2015 ◽  
Author(s):  
E. Fleck ◽  
J. Hug
Keyword(s):  




2014 ◽  
Vol 156 (12) ◽  
pp. 51-54
Author(s):  
Christian Ukena ◽  
Felix Mahfoud ◽  
Michael Böhm
Keyword(s):  


2009 ◽  
Vol 37 (02) ◽  
pp. 115-123
Author(s):  
M. Schneider ◽  
N. Hildebrandt

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) stellt beim Frettchen eine der häufigsten erworbenen Herzerkrankungen dar. Ziel dieser Studie war, die diagnostischen Möglichkeiten und die typischen Veränderungen sowie potenzielle therapeutische Maßnahmen darzulegen. Material und Methoden: Zwischen Februar 2002 und Oktober 2003 wurde bei drei Frettchen die Diagnose DCM gestellt. Der Schwerpunkt der retrospektiven Auswertung lag auf den verzeichneten Befunden, den eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen und dem Verlauf der Erkrankung. Ergebnisse: Alle drei Patienten zeigten in erster Linie respiratorische Symptome, insbesondere Husten und Dyspnoe. Die klinische Untersuchung ergab bei allen Tieren ein systolisches Herzgeräusch. Röntgenologisch waren Anzeichen einer Kardiomegalie mit Lungenödem bzw. Hinweise auf einen Thoraxerguss nachweisbar. Das EKG erwies sich als unspezifisch, bleibt jedoch essenziell für die Rhythmusdiagnostik. Sonographisch konnte eine Dilatation beider Atrien und Ventrikel sowie eine verminderte linksventrikuläre Kontraktilität dargestellt werden. Die Über-lebenszeit der drei Patienten unter Therapie betrug 3, 6 bzw. 9 Monate. Schlussfolgerung: Insbesondere Dyspnoe und Husten können beim Frettchen auf eine DCM hinweisen, die mittels vollständiger kardialer Dia gnostik bewiesen werden kann. Nach Diagnosestellung ist auch bei dieser Tierart eine medikamen-töse Einstellung (Methyldigoxin, Furosemid, Ramipril, L-Carnitin) möglich. Klinische Relevanz: Eine komplette kardiale Diagnostik sollte beim Frettchen an Bedeutung gewinnen, um auch Vertreter dieser Spezies angemessen behandeln zu können.



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