kognitive beeinträchtigungen
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2021 ◽  
Vol 32 (10) ◽  
pp. 72-73
Author(s):  
Werner Stingl


2021 ◽  
Vol 23 (9) ◽  
pp. 50-50
Author(s):  
Werner Stingl


2021 ◽  
Vol 32 (2) ◽  
pp. 49-60
Author(s):  
Steffen Aschenbrenner ◽  
Magdalena Bossert

Zusammenfassung. Diese übersichtsarbeit stellt den aktuellen Forschungsstand zu neurokognitiven Symptomen bei Depression dar und stellt eine daraus abgeleitete Anpassung des psychotherapeutischen Vorgehens vor. Bei einer Vielzahl von Patient_innen mit Depression treten kognitive Beeinträchtigungen auf und bestehen auch nach Remission der akuten Psychopathologie fort. Die kognitiven Symptome beeinflussen maßgeblich das psychosoziale Funktionsniveau und den Erfolg psychotherapeutischer Interventionen. Sie sind ein Prädiktor für das Wiederauftreten der Erkrankung. Vor dem Hintergrund wird von den Autor_innen ein Konzept für die Anpassung des psychotherapeutischen Vorgehens vorgeschlagen, das die Bereiche (1) Diagnostik und Identifikation, (2) Strukturierung, (3) Kompensation, (4) Erfahrungsorientierung, (5) aktivierende Stimulation und (6) restitutives Training umfasst.



2020 ◽  
Vol 88 (12) ◽  
pp. 753

Es wird geschätzt, dass zwei Drittel der Patienten mit schwerer Depression (engl. Major Depression Disorder, MDD) kognitive Beeinträchtigungen aufweisen. Bisher sind prokognitiven Effekte vieler Therapeutika allerdings nur eingeschränkt untersucht worden. Eine systematische Übersichtsarbeit prüfte die Evidenz für objektiv belegte prokognitive Effekte von Antidepressiva und anderen Arzneimitteln.





Author(s):  
Stephan Mühlig ◽  
Andreas Günzel ◽  
Christoph Schwarzbach ◽  
Heiner Trauer ◽  
Jan Dreßler

Zusammenfassung. Hintergrund: Schätzungen der Konsumprävalenz und -muster illegaler Drogen gelangen oftmals zu inkonsistenten Ergebnissen. Ein ergänzender Zugang zur Identifizierung von Konsumentencharakteristika und Konsummustern besteht in der Auswertung rechtsmedizinischer Analysen von Blutproben aus polizeilichen Straßenverkehrskontrollen. Diese bislang ungenutzte Datenquelle wurde am Beispiel einer Stichprobe in Süd- und Westsachsen ausgewertet. Methoden: Im Rahmen einer Totalerfassung wurden die drogenpositiv getesteten Fälle (N=1.487) des Institutes für Rechtmedizin Leipzig für das Jahr 2014 analysiert. Ergebnisse: Es dominieren (Meth-)Amphetamin mit 81 % und Cannabis mit 39 %; andere illegale Drogen wurden kaum festgestellt. Die höchste Substanz-Konzentrationen von Methamphetamin (Crystal Meth = CM) lag bei 4.240,0 ng/ml, der Median bei 211,2 ng/ml. Bei reinen CM-Konsumierenden lag der Frauenanteil mit 18,5 % über dem der reinen Cannabis-User (7,0 %), der Altersdurchschnitt bei Cannabisfällen (27 J.) unter dem bei CM-Konsum (31 J.). Verhaltensauffälligkeiten oder kognitive Beeinträchtigungen wurden nur bei einer Minderheit (1–17 %) festgestellt. Diskussion: Die Daten aus Blutanalysen nach Straßenverkehrskontrollen basieren auf objektiven und präzisen Messungen und können die konventionellen epidemiologischen Ansätze um neuartige Aspekte der Konsummuster von unselegierten Konsumenten ergänzen.



2019 ◽  
Vol 28 (1) ◽  
pp. 6-18 ◽  
Author(s):  
Pia Römer ◽  
Tilman Reinelt ◽  
Franz Petermann ◽  
Claudia Teickner

Zusammenfassung. Kinder sind bereits im Mutterleib sensitiv für Umwelteinflüsse. Pränataler Alkoholkonsum zählt dabei zu den einflussreichsten Risikofaktoren für die frühkindliche Entwicklung. Das Ziel ist es, einen Überblick über die aktuelle Forschungslage zum Thema Alkoholkonsum während der Schwangerschaft zu geben. Darüber hinaus wird der Forschungsstand zu Belastungen und Folgeschäden für die frühkindliche Entwicklung durch pränatale Alkoholexposition, aber auch zu weiteren Risikofaktoren zusammengefasst. Es wird gezeigt, dass das Wissen um die Prävalenz für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowohl für die Erforschung der Folgen als auch für das Umsetzen von präventiven Maßnahmen ausschlaggebend ist. Die Prävalenzen unterscheiden sich nicht nur regional, sondern können auch durch andere Faktoren beeinflusst werden. Es wird deutlich, dass der Risikofaktor Alkohol und dessen mögliche Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung nicht isoliert, sondern in Abhängigkeit von weiteren genetischen und Umweltfaktoren betrachtet werden müssen. Denn auch Folgen von weiteren perinatalen Risikofaktoren machen sich in den ersten beiden Lebensjahren bemerkbar. Beispiele für Entwicklungsstörungen in dieser Entwicklungsspanne sind externalisierendes Verhalten und kognitive Beeinträchtigungen. Inwieweit sich perinatale Risikofaktoren jedoch auf Entwicklungsverläufe von Kindern, die durch pränatalen Alkoholkonsum belastet sind, auswirken, erfasst eine umfassende Diskussion. Diese Lücke gilt es zu schließen um das Zusammenspiel perinataler Risiken genauer zu verstehen und adäquat entgegenwirken zu können.



2017 ◽  
Vol 86 (04) ◽  
pp. 219-225
Author(s):  
Jannik Florian Scheffels ◽  
Jasmin Elaine Engels ◽  
Elke Kalbe ◽  
Josef Kessler

ZusammenfassungMorbus Parkinson ist nach der Demenz vom Alzheimer-Typ die zweithäufigste chronische neurodegenerative Erkrankung weltweit. Neben den charakteristischen motorischen Symptomen der Krankheit, insbesondere der Bradykinese, treten häufig bereits vor Beginn der Erkrankung leichte kognitive Beeinträchtigungen (PD-MCI) auf, die vor allem die Exekutivfunktionen betreffen. Um solche kognitiven Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen, ist initial die Durchführung eines Screenings wünschenswert. Der neu entwickelte kognitive Schnelltest Paarassoziationslernen-5 („PAL-5“) wurde konzipiert, um die Leitsymptomatik kognitiver Störungen – nämlich exekutive Beeinträchtigungen – bei Parkinson-Patienten zu erkennen. Dieser besteht aus einem unmittelbaren Abruf von fünf inkompatiblen und neu zusammengefügten Wortpaaren (Hauptstädte vs. Länder), einer intermediären formallexikalischen Wortflüssigkeitsaufgabe („FAS-Test“) und einem anschließenden verzögerten Abruf. Damit werden die drei Kernprozesse exekutiver Funktionen getestet: kognitive Flexibilität, Inhibition und Gedächtnis. An der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsklinik Köln wurde der PAL-5 in den Jahren von 2014 bis 2016 insgesamt an 154 Parkinson-Patienten, 115 kognitiv Beeinträchtigten ohne Parkinson-Diagnose und 115 Kontrollprobanden durchgeführt (N = 384). Für eine Retest-Reliabilitätsbestimmung wurden außerdem weitere 42 Kontrollprobanden herangezogen, die im Zeitraum von Februar bis Juli 2017, in einem Abstand von jeweils vier Monaten zwischen der ersten und zweiten Testung, untersucht wurden. Es stellten sich hochsignifikante Gruppenunterschiede in den Subtests des PAL-5 heraus. Parkinson-Patienten sowie kognitiv Beeinträchtigte schnitten signifikant schlechter ab als die Kontrollprobanden. Zwischen den Parkinson-Patienten und kognitiv Beeinträchtigten gab es keine signifikanten Gruppenunterschiede in den Testscores. Außerdem zeigten sich mittelhohe bis hohe Korrelationen zwischen PAL-5 und MMST sowie PAL-5 und PANDA (jeweils p < 0,001). In der ROC-Analyse für den PAL-5-Gesamtwert bei Parkinson-Patienten mit einem Score von weniger als 11 Punkten zeigte sich eine AUC von 0,91. Ein Summenscore von ≤ 10 scheint daher praktikabel zu sein, um kognitive Defizite – vor allem exekutive Funktionsstörungen und Gedächtnisbeeinträchtigungen – bei Parkinsonerkrankten zu erkennen. Es hat sich gezeigt, dass die Kombination von kognitiver Flexibilität, Inhibition und Gedächtnis eine kurze sinnvolle Zusammenstellung für ein Screeningverfahren von Parkinson-Patienten ist.



Author(s):  
Claus Wächtler

Kognitive Beeinträchtigungen sind bei der Depression älterer Menschen häufig, sie stellen bei der Demenz (vom Alzheimertyp) das Hauptsymptom dar. Kognitive Störungen bei Depression und Demenz zeigen einige Unterschiede. Ältere Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung haben Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung. Kognitive Störungen verschlechtern den Respons auf therapeutische Maßnahmen speziell bei der Depression. Allerdings kann Psychotherapie auch bei kognitiver Beeinträchtigung wirksam sein, sofern Modifikationen berücksichtigt werden und bei körperlicher Komorbidität eine Kooperation mit dem Hausarzt erfolgt.



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