scholarly journals Concurrence of the strengths and difficulties questionnaire and developmental behaviour checklist among children with an intellectual disability

2017 ◽  
Vol 62 (2) ◽  
pp. 150-155 ◽  
Author(s):  
L. J. Rice ◽  
E. Emerson ◽  
K. M. Gray ◽  
P. Howlin ◽  
B. J. Tonge ◽  
...  

2020 ◽  
pp. 1-3
Author(s):  
Caitlin A. Murray ◽  
Richard P. Hastings ◽  
Vasiliki Totsika

Summary We assessed the clinical utility of the parent-reported Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) as a screen for emotional and behavioural difficulties in 626 children and young people with intellectual disability. Using the Developmental Behavior Checklist (DBC2-P) to determine clinical caseness, the area under the curve for the SDQ total difficulties score was 0.876 (95% CI 0.841–0.911), indicating that it is a good measure for identifying significant emotional and behavioural difficulties requiring further investigation. Analyses supported the use of the same SDQ cut-off for those with and without intellectual disability, which may assist with consistent and comparable assessment in clinical practice.



2018 ◽  
Vol 66 (4) ◽  
pp. 233-247 ◽  
Author(s):  
Robert Schlack ◽  
Kristin Göbel ◽  
Heike Hölling ◽  
Franz Petermann ◽  
Marcel Romanos

Zusammenfassung. ADHS ist durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, motorische Unruhe und Impulsivität gekennzeichnet. Die Diagnostik der ADHS ist aufwändig und kann nur klinisch erfolgen. Anhand der Verlaufsdaten aus zwei Erhebungszeitpunkten der KiGGS-Studie wird hier untersucht, (a) wie häufig Eltern eine für ihre zum Ersterhebungszeitpunkt (t0, 2003–2006) drei bis 11 Jahre alten Kinder berichtete ADHS-Lebenszeitprävalenz zum zweiten Erhebungszeitpunkt (t1, 2009–2012) erneut berichten und (b) wie häufig eine jemals durch einen Arzt oder Psychologen gestellte ADHS-Diagnose in einem Zeitraum von sechs Jahren erstmalig berichtet wird (Diagnose-Inzidenz). Dazu wurden ausgewählte kind- und umfeldbezogene Einflussfaktoren wie Geschlecht, Transition in eine andere Lebensphase, Rauchen und Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit, Familienstruktur und Sozialstatus sowie die psychopathologische Symptombelastung gemäß Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) zu beiden Messzeitpunkten longitudinal untersucht. Im Ergebnis berichteten 57.4% der Eltern, die zum Ersterhebungszeitpunkt eine jemals gestellte ADHS-Diagnose berichtet hatten, diese nach sechs Jahren erneut. Multivariat betrug das Odds Ratio für einen stabilen Elternbericht der ADHS-Lebenszeitprävalenz für Jungen OR = 5.04, für Rauchen der Mutter in der Schwangerschaft OR = 2.84 für Peerprobleme OR = 1.30 und für Hyperaktivitätsprobleme OR = 1.21 zu t0. Die Diagnose-Inzidenz lag insgesamt bei 3.6%. Die Inzidenz war für Jungen dreimal so hoch wie für Mädchen und nahm mit steigendem Alter ab. Alle Prädiktoren mit Ausnahme des Alkoholkonsums der Mutter in der Schwangerschaft waren bivariat mit der Diagnose-Inzidenz signifikant assoziiert. Multivariat erwiesen sich jedoch nur männliches Geschlecht (OR = 2.89), die Transition in die Adoleszenz (OR = 0.38) sowie Verhaltens- (OR = 1.15) und Peerprobleme (OR = 1.46) zu t0 als signifikante Prädiktoren.



2010 ◽  
Vol 58 (3) ◽  
pp. 235-241 ◽  
Author(s):  
Ute Koglin ◽  
Franz Petermann ◽  
Philipp Heffter ◽  
Ulrike Petermann

Die quasi-experimentelle Studie untersucht die Wirksamkeit des schulbasierten JobFit-Trainings unmittelbar nach Abschluss des Programms und sechs Monate später. Es nahmen 104 Gesamtschüler im Alter zwischen 13;2 und 17;3 Jahren an der Studie teil. Es wurde überprüft, ob die Jugendlichen der Interventionsgruppe (n = 60) durch das Programm ihre sozialen Kompetenzen verbessern und Verhaltensprobleme aus Sicht der Lehrkräfte abgebaut werden konnten. Varianzanalysen (MANOVA, ANCOVA, ANOVA) mit den Werten des Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ-L) ergaben signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen auf den Subskalen «Emotionale Probleme», «Verhaltensprobleme», «Prosoziales Verhalten» und «Gesamtproblemwert». Die Effektstärken (post-prä) der Gruppenunterschiede variieren zwischen d = .46 und d = .86 und entsprechen den Effekten ähnlicher angloamerikanischer Programme für das Jugendalter.



Author(s):  
Manfred Hintermair ◽  
Désirée Korneffel

Fragestellung: Da im Zuge inklusiver Bestrebungen immer mehr hörgeschädigte Kinder eine allgemeine Schule besuchen werden, gilt es, relevante entwicklungspsychologische Voraussetzungen hierfür genauer zu betrachten. In einer Studie wurden deshalb sozial-emotionale Probleme hörgeschädigter Kinder an allgemeinen Schulen im Zusammenhang mit möglichen Problemen in der Entwicklung exekutiver Funktionen und der kommunikativen Kompetenz diskutiert. Methodik: Eine Stichprobe von 69 Schülern wurde mit einer deutschen Version des «Behavior Rating Inventory of Executive Functions (BRIEF)», einer Kurzskala zur Erfassung der kommunikativen Kompetenz sowie dem Strengths and Difficulties Questionnaire untersucht. Die Daten wurden mit einer Normierungsstichprobe verglichen, weiter wurden korrelative und regressionsanalytische Zusammenhänge der Variablen berechnet. Ebenso wurden Zusammenhänge der exekutiven Funktionen mit soziodemographischen Variablen analysiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass in fast allen Bereichen exekutiver Funktionen die hörgeschädigten Kinder mehr Probleme aufweisen als die Kinder der hörenden Normierungsstichprobe und die Prävalenzrate durchschnittlich ca. dreimal höher ist. Der Index für verhaltensregulierende exekutive Funktionen erweist sich neben dem Geschlecht am besten zur Vorhersage sozial-emotionaler Probleme. Schlussfolgerungen: Für die pädagogische Praxis ergibt sich, dass hörgeschädigte Schüler an allgemeinen Schulen in Bezug auf ihre psychosoziale Entwicklung von einem pädagogischen Konzept profitieren, das neben der Förderung sprachkommunikativer Kompetenzen auch auf die Stärkung von Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit der Kinder fokussiert.



Author(s):  
Klaus Sarimski

Zusammenfassung. Fragestellung: Es sollten Häufigkeit und Zusammenhänge von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern mit Down-Syndrom untersucht werden. Methodik: Im Rahmen einer longitudinal angelegten Studie bearbeiteten 48 Mütter von Kindern mit Down-Syndrom den Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ-D) und das Eltern-Belastungs-Inventar (EBI). Diese Elternangaben wurden erhoben, als die Kinder im Durchschnitt 5 Jahre alt waren. Sie wurden mit Elternangaben von Kindern mit unbeeinträchtigter Entwicklung verglichen. Ergebnisse: Etwa 30 % der Kinder wurden als grenzwertig oder auffällig im SDQ eingeschätzt. Dies betraf insbesondere Probleme mit Gleichaltrigen und hyperaktive Symptome. In einer Regressionsanalyse ließ sich die Ausprägung von Verhaltensauffälligkeiten im Alter von 5 Jahren vorhersagen durch das mütterliche Bildungsniveau, eine optimistische Grundhaltung der Mutter, ihre subjektive Belastung in der Eltern-Kind-Interaktion bereits im Alter von 1 Jahr sowie den Grad der Verhaltensauffälligkeit im Alter von 3 Jahren. Schlussfolgerungen: Eine frühe Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Bewältigungskräfte ist zur Prävention von Verhaltensauffälligkeiten von Kindern mit Down-Syndrom angezeigt.



Diagnostica ◽  
2007 ◽  
Vol 53 (4) ◽  
pp. 175-183 ◽  
Author(s):  
Ute Koglin ◽  
Beatriz Barquero ◽  
Heidrun Mayer ◽  
Herbert Scheithauer ◽  
Franz Petermann

Zusammenfassung. Es werden Befunde zur psychometrischen Qualität der deutschen Fassung des SDQ-Lehrer-/Erzieherfragebogens (T4-16 - SDQ) dargestellt. Dieser wurde an einer Stichprobe von N = 654 Kindern zwischen drei bis fünf Jahren in der Augsburger Längsschnittstudie zur Evaluation des Präventionsprogramms Papilio® (ALEPP) eingesetzt. Die dimensionale Struktur des Fragebogens konnte mittels einer Faktorenanalyse mit Varimaxrotation exzellent repliziert werden. Lediglich zwei Items besitzen Nebenladungen, die höher sind als .40. Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) ist zufriedenstellend und variiert zwischen α =.73 und α = .86. Insgesamt fallen mit den britischen Grenzwerten ( Goodman, 1997 ) zu viele Kinder in die Kategorien mit erhöhten Werten. Es wird empfohlen, die Grenzwerte für die Skala “Prosoziales Verhalten“ um zwei Punkte zu senken und für die Problemskalen (außer für “Emotionale Probleme“) um einen Punkt heraufzusetzen. Alterseffekte zeigen sich für die Subskala “Hyperaktivität“ und für den Gesamtproblemwert, während sich Geschlechtseffekte für alle Subskalen außer für “Emotionale Probleme“ feststellen lassen. Nach diesen Ergebnissen ist der SDQ als ökonomisches und praktikables Instrument zur Beurteilung des Verhaltens von jungen Kindern zu empfehlen.



2014 ◽  
Vol 23 (4) ◽  
pp. 229-238 ◽  
Author(s):  
Birte Hintzpeter ◽  
Franka Metzner ◽  
Silke Pawils ◽  
Helen Bichmann ◽  
Panagiotis Kamtsiuris ◽  
...  

Zur psychiatrisch-psychotherapeutischen Inanspruchnahme durch Kinder und Jugendliche in Deutschland liegen bislang kaum Ergebnisse vor. Anhand von repräsentativen Daten der BELLA-Studie, an der insgesamt 2.863 Familien teilnahmen, konnte gezeigt werden, dass 5,6 % der Befragten im Alter von 7 bis 17 Jahren in den letzten 12 Monaten eine psychiatrisch-psychotherapeutische Leistung in Anspruch genommen haben. Von den mit Hilfe des Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) als psychisch auffällig eingestuften Kindern und Jugendlichen sind 28,8 % in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Hinzu kommt, dass lediglich ein Fünftel der Mädchen und Jungen, die an Einschränkungen aufgrund der psychischen Auffälligkeiten leiden, eine entsprechende Hilfe annehmen.



2018 ◽  
Vol 34 (4) ◽  
pp. 238-246 ◽  
Author(s):  
Iris A. M. Smits ◽  
Meinou H. C. Theunissen ◽  
Sijmen A. Reijneveld ◽  
Maaike H. Nauta ◽  
Marieke E. Timmerman

Abstract. The Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) is a popular screening instrument for the detection of social-emotional and behavioral problems in children in community and clinical settings. To sensibly compare SDQ scores across these settings, the SDQ should measure psychosocial difficulties and strengths in the same way across community and clinical populations, that is, the SDQ should be measurement invariant across both populations. We examined whether measurement invariance of the parent version of the SDQ holds using data from a community sample (N = 707) and a clinical sample (N = 931). The results of our analysis suggest that measurement invariance of the SDQ parent version across community and clinical populations is tenable, implying that one can compare the SDQ scores of children across these populations. This is a favorable result since it is common clinical practice to interpret the scores of a clinical individual relative to norm scores that are based on community samples. The findings of this study support the continued use of the parent version of the SDQ in community and clinical settings.



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