randomisierte studie
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2021 ◽  
Vol 2 (04) ◽  
pp. 253-255
Keyword(s):  

Hintergrund: Trotz unsicherer Datenlage wird Akupunktur häufig zur Behandlung von Patienten mit saisonaler allergischer Rhinitis (SAR) eingesetzt. Ziel der Studie war es, die Wirkung von Akupunktur bei Patienten mit SAR in einer randomisierten, kontrollierten multizentrischen Studie zu evaluieren.



2021 ◽  
Vol 25 (07) ◽  
pp. 280-284
Author(s):  
Insa E. Emrich ◽  
Michael Böhm ◽  
Gunnar H. Heine

ZUSAMMENFASSUNGDie Einführung von Präparaten mit Erythropoietin (EPO)/Erythropoese stimulierenden Agenzien (ESA) zur Behandlung der renalen Anämie Ende der 1980er-Jahre ermöglichte eine Einsparung von Blutkonserven und eine Verbesserung der Lebensqualität von chronisch nierenkranken und v. a. dialysepflichtigen Patienten. Nach den negativen Ergebnissen der großen EPO/ESA-Endpunktstudien Mitte der 1990er-Jahre, erschien mit PIVOTAL 2019 eine randomisierte Studie zur intravenösen Eisentherapie, die eine prognostische Überlegenheit einer Hochdosiseisentherapie gegenüber einer restriktiveren Eisenapplikation zeigte. Mit den HIF-Stabilisatoren (HIF: Hypoxie induzierbarer Faktor) wird jetzt eine weitere – orale – Behandlungsoption der renalen Anämie verfügbar. Phase-II- und Phase-III-Studien zeigten eine Nichtunterlegenheit im Hinblick auf den Hämoglobinanstieg gegenüber einer Behandlung mit EPO/ESA-Präparaten. Da HIF-Stabilisatoren in die Transkription von unterschiedlichsten Genen eingreifen, müssen Sicherheitsstudien weitere wichtige Erkenntnisse liefern.



2021 ◽  
Vol 18 (03) ◽  
pp. 254-265
Author(s):  
Michael P. Lux ◽  
Andreas Schneeweiss ◽  
Andreas D. Hartkopf ◽  
Volkmar Müller ◽  
Wolfgang Janni ◽  
...  

ZusammenfassungBei neuen Therapieansätzen des Mammakarzinoms sind insbesondere bei Patientinnen mit HER2-positivem und HER2-negativem/hormonrezeptorpositivem (HR+) Mammakarzinom in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gesehen worden. Bei HER2-positiven Tumoren müssen in dem Zusammenhang Pertuzumab, T‑DM1, Neratinib und bald auch Tucatinib und Trastuzumab-Deruxtecan (beide in Europa noch nicht zugelassen) genannt werden. Bei den Patientinnen mit HER2−/HR+-Mammakarzinom sind insbesondere die CDK4/6-Inhibitoren und der PIK3CA-Inhibitor Alpelisib zu nennen. Weitere, neue Therapien wie Akt-Kinase-Inhibitoren und orale SERDs (selective estrogen receptor down-regulators) werden bereits in laufenden klinischen Studien untersucht. Nicht nur bei den HER2-positiven Tumoren halten die Therapien Einzug in die kurative, (neo-) adjuvante Therapiesituation, sondern es wurde nun eine erste positive Studie mit Abemaciclib in der adjuvanten Situation vorgestellt. Bei Patientinnen mit einem triple-negativen Mammakarzinom ist nach vielen Jahren mit negativen Studienergebnissen mit dem Trop-2-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (antibody drug conjugate, ADC) Sacituzumab-Govitecan eine randomisierte Studie veröffentlicht worden, die einen deutlichen Therapiefortschritt bedeuten kann. Diese Übersichtsarbeit beschreibt die neuesten Entwicklungen beim Mammakarzinom nach dem ESMO-Kongress 2020.





2021 ◽  
Vol 10 (03) ◽  
pp. 186-191
Author(s):  
Gerhard Hindricks ◽  
Angeliki Darma
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie Katheterablation von paroxysmalem oder persistierendem Vorhofflimmern hat sich in den letzten Jahren als überlegene Therapiebehandlung zur Rhythmusstabilisierung gegenüber Antiarrhythmika etabliert. Allerdings wird diese Behandlung nach den aktuellen Leitlinien nur bei symptomatischen Patienten empfohlen. Ein großer Teil der Vorhofflimmerpatienten bleibt jedoch asymptomatisch. Ältere Studien konnten keinen Vorteil bezüglich der Letalitäts- oder Apoplexreduktion durch Rhythmusstabilisierung nachweisen. Eine aktuelle randomisierte Studie zeigt erstmalig eine Reduktion der kardiovaskulären Ereignisse, aber nicht der Gesamtletalität. Ist nach aktueller Datenlage eine Katheterablation im Falle von asymptomatischen Patienten berechtigt und wer könnte davon profitieren?



2021 ◽  
Vol 89 (05) ◽  
pp. 200-201

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für kognitive Einschränkungen und dementielle Erkrankungen. Da diese Entwicklungen mit Entzündungsprozessen im Gehirn in Verbindung gebracht werden, könnte die Einnahme antiinflammatorischer Wirkstoffe wie niedrig dosiertes Aspirin eine gute Prophylaxe bilden. Vor diesem Hintergrund haben Ryan und Team eine doppelblinde randomisierte Studie zum Thema durchgeführt und Aspirin mit Placebo verglichen.



Author(s):  
Felix Oldhafer ◽  
Oliver Beetz ◽  
Sebastian Cammann ◽  
Nicolas Richter ◽  
Juergen Klempnauer ◽  
...  

ZusammenfassungDie Maschinenperfusion von Spenderlebern gilt als die aktuell wichtigste Neuerung in der Transplantationschirurgie, um dem anhaltenden Organmangel in der Lebertransplantation begegnen zu können. Die hypotherme Maschinenperfusion (HMP) ist sicher anzuwenden und scheint auch nach einer vorangegangenen kalten Ischämiephase bei Spendern mit einem Herzstillstand das Risiko für Gallenwegskomplikationen zur verringern sowie das Langzeitüberleben der Empfänger zu verbessern. Ein potenzieller Funktionstest der Spenderorgane während der HMP über die Bestimmung von Flavinmononukleotid befindet sich jedoch derzeit noch in klinischer Erprobung. Die normotherme Maschinenperfusion (NMP) hat ein höheres Risiko für technische Probleme, jedoch ermöglicht die Funktionstestung anhand konventioneller Laborparameter während der NMP eine deutliche Erweiterung des Spenderpools, wenngleich aktuell keine prospektive randomisierte Studie einen Überlebensvorteil für transplantierte Organe nach NMP aufzeigen konnte. Darüber hinaus lässt sich die Konservierungszeit der Spenderorgane mithilfe der NMP signifikant verlängern, was vor allem bei komplexen Empfängeroperationen und/oder aufwendiger Logistik vorteilhaft ist. Beide Methoden könnten für verschiedene Szenarien in der Transplantationsmedizin – theoretisch auch kombiniert – angewandt werden. Die Mehrheit der deutschen Transplantationszentren sieht in der Maschinenperfusion eine wichtige Innovation und führt bereits aktiv Perfusionen durch oder befindet sich in einer entsprechenden Vorbereitung hierauf. Die praktische Erfahrung in Deutschland ist insgesamt jedoch noch relativ gering: bei nur 2 Zentren, die mehr als 20 Perfusionen durchgeführt haben. In den kommenden Jahren sind daher multizentrische Anstrengungen zur Durchführung von klinischen Studien sowie der Erarbeitung von nationalen Leitlinien zur Maschinenperfusion unabdingbar, um das Potenzial dieser technologischen Entwicklungen fundiert definieren und für das Feld der Transplantationsmedizin optimal ausschöpfen zu können.



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