gezielte biopsie
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

7
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

0
(FIVE YEARS 0)

Phlebologie ◽  
2020 ◽  
Vol 49 (06) ◽  
pp. 351-362
Author(s):  
Hans-Peter Weskott

ZusammenfassungDie Sonografie dient der Detektion und Charakterisierung tastbarer Resistenzen oder zufällig entdeckter Lymphknoten (LK) der unteren Extremitäten. Meist handelt es sich um chronisch entzündliche oder reaktive Lymphknoten ohne klinische Relevanz. Sie finden sich fast immer nur inguinal, während LK in der Kniekehle sehr selten auftreten. Für die Differenzialdiagnose kommt neben Anamnese und Klinik der B-Bild-Sonografie sowie der Gefäßarchitektur eine wegweisende Rolle zu. Wegen der unspezifischen sonografischen Befunde kann bei einem singulären LK nicht sicher zwischen entzündlichen und Lymphomerkrankungen unterschieden werden: So findet sich eine Rindenverdickung bei erhaltener Gefäßarchitektur sowohl bei Lymphomen als auch bei entzündlich-reaktiven LK. Eine US-gezielte Biopsie kann diagnostisch wegweisend sein. Eine metastatische Transformation geht sonografisch oft mit einer Zerstörung der LK-Architektur und des geordneten Gefäßbildes einher. Wichtig sind ferner die LK-Abgrenzbarkeit und die zentrale Ischämie in der farbkodierten und kontrastverstärkten Sonografie.



2020 ◽  
Vol 41 (06) ◽  
pp. 399-402
Author(s):  
Maximilian Klingebiel ◽  
Tim Ullrich ◽  
Robert Rabenalt ◽  
Peter Albers ◽  
Gerald Antoch ◽  
...  

ZusammenfassungDie multiparametrische MRT der Prostata und MR-gezielte Biopsieverfahren werden zunehmend durchgeführt und durch aktuelle Leitlinien empfohlen. Ein diagnostisches Problem stellen Diskrepanzen wie ein auffälliger MRT-Befund mit jedoch anschließend negativer gezielter Biopsie dar. Neben der MRT-Qualität und MRT-Befundung ist auch die MR-gezielte Biopsie eine potentielle Fehlerquelle der Diagnostikkette. Die MRT-(in-bore)-Biopsie kann als genaustes gezieltes Prostatabiopsieverfahren eine fehlerhafte oder verzögerte Therapie bei Patienten mit initial negativem oder nicht zum MRT-Befund passendem Ergebnis der gezielten Ultraschall-gesteuerten Biopsie vermeiden. Im Folgenden werden zwei Fälle aus der klinischen Routine beschrieben in denen die MRT-(in-bore)-Biopsie als „Back-up“-Verfahren genutzt wurde.



2019 ◽  
Vol 47 (03) ◽  
pp. 219-220

Bei Katzen zählen die entzündliche Darmerkrankung (IBD) und das Darmlymphom zu den wichtigsten Differenzialdiagnosen für schwere chronische gastrointestinale Erkrankungen. Für die Diagnosestellung sind neben dem Ausschluss parasitärer, diätetischer oder mikrobieller Ursachen vor allem die endoskopische Untersuchung des Gastrointestinaltrakts und eine gezielte Biopsie unentbehrlich. Fehler bei der Biopsie (v. a. unvollständige oder beschädigte Bioptate) und Probenbearbeitung schränken die Auswertung häufig ein oder machen sie gänzlich unmöglich. Während zahlreiche Einflussfaktoren auf die Qualität von Biopsien bei der Katze bereits untersucht wurden, fehlen Untersuchungen zum Einfluss der Probengröße. Ziel der Studie war daher zu überprüfen, ob die Größe der Bioptate deren Qualität und die diagnostische Genauigkeit signifikant beeinflusst.



2017 ◽  
Vol 46 (09) ◽  
pp. 434-439
Author(s):  
Martin Schostak

ZusammenfassungDas klinische Bild des „Männerorgans“ Prostata als homogene Drüse hat sich sehr lange kaum verändert. Das offenbar stets multifokale Wachstum eines Prostatakrebses untermauerte die klinische Annahme, die Drüse könne nur als Ganzes betrachtet werden. Die multiparametrische Kernspintomografie (mpMRT) hat die heutige Sichtweise auf den Prostatakrebs radikal verändert. Wir sind jetzt in der Lage, zum einen überflüssige Biopsien zu vermeiden, zum anderen eine topografische Zuordnung und gezielte Biopsie, (z. B. MRT-gesteuert) festgestellter Krebsherde durchzuführen. Das eröffnet ein großes therapeutisches Spektrum von Active Surveillance (AS) über fokale Therapieverfahren (FT) bis zur besonders organschonenden Standardtherapie. In diesem Artikel wird der aktuelle Stand der Forschung rund um die Fokale Therapie dargestellt.



Author(s):  
A Loizides ◽  
S Peer ◽  
V Spiss ◽  
S Ostermann ◽  
H Gruber
Keyword(s):  


2008 ◽  
Vol 36 (04) ◽  
pp. 249-262
Author(s):  
K. Flatz ◽  
M. Zöllner ◽  
R. Köstlin ◽  
A. Brühschwein ◽  
U. Matis
Keyword(s):  

Zusammenfassung:In einer retrospektiven Analyse der MRT-Untersuchungen von Hundeund Katzenpatienten der Chirurgischen und Gynäkologischen Kleintierklinik der LMU München wurde nach Patienten gesucht, bei denen MR-Signalveränderungen im Muskelparenchym oder in Sehnen chirurgisch, zytologisch oder histopathologisch bestätigt werden konnten. Die Untersuchungen wurden hinsichtlich Untersuchungstechnik sowie MR-Erscheinungsbild verschiedener Erkrankungen und traumatischer Veränderungen des Muskelund Sehnengewebes evaluiert. Fettsupprimierende und flüssigkeitssensitive Sequenzen sowie T1-gewichtete Bilder mit Fettsuppression nach Kontrastmittelgabe sind für die Interpretation des Muskelund Sehnengewebes besonders hilfreich. Neben den Folgen schwerer Muskelund Sehnentraumata, die mit morphologischen Architekturveränderungen einhergehen, lassen sich MR-Signalveränderungen des Muskelparenchyms ohne Zusammenhangstrennungen in drei Gruppen einteilen. Veränderungen mit Muskelödem, z. B. als Folge geringgradiger Traumata oder bei Myositiden, zeigen in flüssigkeitssensitiven Sequenzen eine diffuse Signalsteigerung, während in T1-gewichteten Sequenzen Signalveränderungen fehlen. Hochgradige Muskelatrophien mit diffuser Fettinfiltration weisen als Charakteristikum eine generalisierte Signalanhebung in der Muskulatur in T1und T2-gewichteten Sequenzen auf. Davon abzugrenzen sind raumfordernde Strukturen wie intramuskuläre Hämatome, Abszesse oder Neoplasien, die die normale Architektur und Textur des Muskelparenchyms verändern und unterschiedliche Signalcharakteristika aufweisen können. Da sich die MR-Erscheinungsbilder einzelner Erkrankungen in einer Gruppe stark überschneiden können, ist eine definitive Diagnose anhand der MR-Signalveränderungen allein oft nicht zu stellen. Zusammen mit Anamnese und klinischen Befunden ergibt sich aber meist eine Verdachtsdiagnose. Ferner können die Veränderungen mit der MRT klar lokalisiert und Ausdehnung sowie Grad visualisiert werden, was eine gezielte Biopsie und dadurch eine histologische Diagnose ermöglicht.



Praxis ◽  
2002 ◽  
Vol 91 (20) ◽  
pp. 877-880
Author(s):  
Schwacha

Der Barrett-Ösophagus gilt als prämaligne Läsion für das Adenokarzinom des Ösophagus und des ösophagogastralen Überganges. Endoskopie und gezielte Biopsie sind die Grundpfeiler der Diagnostik. Erleichtert wird die Diagnostik des Barrett-Ösophagus durch die Methylenblaufärbung und hochauflösende Endoskope. Hochfrequente Ultraschallsonden und die optische Kohärenztomographie sind neue Verfahren in der Diagnostik der Tiefenausdehnung der Barrett-Schleimhaut, die weiterer Validierung bedürfen. Ein exaktes prätherapeutisches Staging des Ösophagus-Karzinoms ist wichtig für die stadiengerechte Therapie. Nach der Endoskopie und Biopsie stellt die Endosonographie die beste Technik zur Beurteilung der lokalen Ausdehnung des Ösophagus-Karzinoms dar. Die Computertomographie und die Positronen-Emmissions-Tomographie sind besonders wertvoll in der Beurteilung von Fernmetastasen.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document