interventionelle behandlung
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2021 ◽  
pp. 1-8
Author(s):  
Kunyan Sun ◽  
Hong Zhang ◽  
Wei Zhang ◽  
Yuan Cheng ◽  
Guangfa Wang

<b>Hintergrund:</b> Die narbige Stenose der zentralen Atemwege (scarring central airway stenosis, SCAS) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung mit stark belastenden Symptomen. Immer häufiger wird die interventionelle Bronchoskopie eingesetzt, um die Symptome von Patienten mit SCAS zu lindern, doch kommt es häufig zu rezidivierenden Stenosen. Zur langfristigen Prognose der interventionellen Bronchoskopie bei SCAS liegen nur wenige Daten vor. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die prognostischen Faktoren von bronchoskopischen Interventionen bei Patienten mit SCAS zu bewerten, um die Therapie zu verbessern. <b>Methoden:</b> Es handelt sich um eine retrospektive Studie, in die 119 konsekutive Patienten mit SCAS aufgenommen wurden, die zwischen Januar 2010 und April 2019 an unserer Einrichtung behandelt worden waren. Klinischer Langzeiterfolg war definiert als eine Atemwegsstenose von weniger als 50%, keine Einschränkung der körperlichen Aktivität und ein stabiler Zustand für mehr als 12 Monate nach der letzten Intervention. Wir verglichen die demografischen Daten der Patienten, die Charakteristika der Atemwegsstenose und die interventionellen Verfahren in der erfolgreich behandelten Gruppe mit denen der erfolglos behandelten Gruppe und identifizierten mithilfe univariater und multivariater logistischer Regressionsanalysen relevante prädiktive Faktoren für das langfristige Behandlungsergebnis. <b>Ergebnisse:</b> Insgesamt wurden 119 Patienten mit 577 therapeutischen Bronchoskopien eingeschlossen. Von diesen wurden 75 Patienten (63%) als langfristig erfolgreich klinisch behandelt eingestuft. Gemäß der univariaten Regressionsanalyse waren ein höheres Lebensalter, männliches Geschlecht, Rauchen, erhöhte CRP (C-reaktives Protein)-Spiegel, eine subglottische Stenose, Stent- oder T-Tubus-Implantation, eine frühere interventionelle Behandlung sowie mehrere Interventionen pro Jahr potenziell mit erfolglosen Langzeitergebnissen assoziiert. Ein aktueller Raucherstatus (Odds Ratio [OR]: 5,70, 95%-Konfidenzintervall [KI]: 1,35–24,17, <i>p</i> = 0,018), eine subglottische Stenose (OR: 4,35, 95%-KI: 1,31–14,46, <i>p</i> = 0,017) und eine Stent-Implantation (OR: 4,96, 95%-KI: 1,33–18,48, <i>p</i> = 0,017) waren in der multivariaten logistischen Regressionsanalyse mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für langfristigen Erfolg verbunden. Bedeutsam ist, dass kein signifikanter Unterschied in der Erfolgswahrscheinlichkeit zwischen ehemaligen Rauchern und Nichtrauchern zu beobachten war. <b>Schlussfolgerungen:</b> Ein aktueller Raucherstatus, eine subglottische Stenose und Stentimplantation sind als unabhängige Faktoren mit einer verringerten Langzeitwirksamkeit der interventionellen Bronchoskopie bei SCAS assoziiert. Um das Ergebnis der therapeutischen Bronchoskopie zu verbessern, sollte die Empfehlung lauten, das Rauchen aufzugeben.



2020 ◽  
Vol 9 (05) ◽  
pp. 453-459
Author(s):  
Stephan Gielen

Geriatrische Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHI) sind aufgrund von Multimorbität, Einschränkungen der Mobilität und Kognition sowie reduzierter sozialer Netzwerke Hochrisikopatienten. Eine einfache kardiologisch fokussierte medikamentöse/interventionelle Behandlung führt daher oftmals nicht allein zum Ziel. Das vom American College of Cardiology vorgeschlagene System des Domain-Managements bei geriatrischen Patienten mit CHI ergänzt daher sinnvoll die strukturellen Versorgungskonzepte und gliedert die Problembereiche der Patienten in 4 große Blöcke:Durch systematische Bearbeitung der 4 Blöcke reduziert sich das Risiko, prognoserelevante Probleme zu übersehen, erheblich.Insgesamt bietet das Domain-Management einen Ansatz, die Komplexität prognoserelevanter Probleme des geriatrischen Patienten mit CHI zuverlässiger zu erkennen und in Therapieentscheidungen einzubeziehen.



Author(s):  
Katharina Rippel ◽  
Gisbert Leissner ◽  
Thomas J. Kröncke ◽  
Christian Scheurig-Münkler




2019 ◽  
Vol 144 (22) ◽  
pp. 1553-1560
Author(s):  
Maria Isabel Körber ◽  
Roman Pfister ◽  
Stephan Baldus

AbstractMitral regurgitation (MR) is one of the most common valvular defects in the eldery. In patients suffering from heart failure, secondary MR is common and associated with worse prognosis. Due to the usually very high operative risk these patients are immensely under-treated. This leads to an increased need for interventional treatment strategies. Until now there were no randomized data regarding the prognostic impact of interventional treatment of secondary MR. This article is supposed to sum up evidence derived from recent studies regarding this issue. Finally we will provide an outlook on catheter-based mitral valve prothesis.



2019 ◽  
Vol 144 (22) ◽  
pp. 1547-1552
Author(s):  
Muhammed Gerçek ◽  
Tanja Rudolph ◽  
Sabine Bleiziffer ◽  
Volker Rudolph

AbstractAortic valve stenosis is the most common valvular heart disease requiring treatment in Europe. Transcatheter aortic valve implantation (TAVI) has already been established as a standard therapy in patients with high but also intermediate risk.In the meantime, it is even being performed more frequently than surgical replacement in Germany.This article presents current data, indications and future challenges.



2019 ◽  
Vol 21 (5) ◽  
pp. 10-10
Author(s):  
Hans-Christoph Diener


2019 ◽  
Vol 8 (02) ◽  
pp. 135-138
Author(s):  
Marcel Weber ◽  
Nikos Werner

ZusammenfassungWeltweit rücken Ärzte die Trikuspidalklappentherapie in das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit. Sie ist nicht länger die „vergessene Klappe“, sondern erfährt durch die Möglichkeiten neuer Kathetertechniken einen breiten Zuspruch. Die zumeist an der Mitralklappe erprobten Therapiemethoden eröffnen viele neue Optionen und führen zu einer Renaissance der Trikuspidalklappenbildgebung. Die unterschiedlichen Methoden (Trialign, Cardioband, MitraClip und FORMA) zur interventionellen Therapie der Trikuspidalklappeninsuffizienz sind in klinischer Erprobung und die aktuell verfügbaren Daten zeigen, dass die interventionelle Therapie sicher ist und eine gute Reduktion der Trikuspidalklappeninsuffizienz und hiervon abhängiger Beschwerden ermöglicht. Durch Weiterentwicklung der verschiedenen Therapieansätze wird die interventionelle Behandlung der Trikuspidalklappeninsuffizienz – zumindest bei inoperablen Hochrisiko-Patienten – Eingriffe ohne große OP und ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine möglich machen. Weitere Studien zu Sicherheit, Effektivität und Haltbarkeit der interventionellen Ansätze müssen die vorliegenden sehr guten ersten Ergebnisse bestätigen.



Author(s):  
Hans Heinz Schild ◽  
Claus Pieper

ZusammenfassungDie Möglichkeiten der Chylothoraxbehandlung sind in den letzten Jahren durch interventionell-radiologische Möglichkeiten erweitert worden. Insbesondere mit der perkutanen Ductus-thoracicus-Embolisation bestehen mittlerweile größere Erfahrungen. Dennoch sind diese Therapieoptionen nur wenig bekannt und werden auch in aktuellen Veröffentlichungen über den Chylothorax nur wenig oder gar nicht dargestellt. Dies war Anlass, die aktuellen Therapieoptionen einmal vergleichend darzulegen. Das Für und Wider der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wird anhand der aktuellen Literatur diskutiert. Nach derzeitigem Erfahrungsstand ist das interventionell-radiologische Vorgehen mit geringerer Morbidität und Mortalität belastet als operative Maßnahmen. Die interventionelle Behandlung sollte daher heute in die differenzialtherapeutischen Überlegungen einbezogen werden. Unstrittig indiziert ist ein interventionelles Vorgehen bei operativen Therapieversagern, da diese interventionell sehr häufig erfolgreich behandelt werden können, sowie bei nicht operablen Patienten.



2018 ◽  
Vol 12 (6) ◽  
pp. 435-452
Author(s):  
O. Dörr ◽  
H. Möllmann ◽  
A. Elsässer ◽  
C. Liebetrau ◽  
C. W. Hamm ◽  
...  


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