alkoholische steatohepatitis
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2021 ◽  
Vol 19 (06) ◽  
pp. 234-234

Am 10. Juni fand der weltweite NASH-Tag statt, an dem auf die Gefahren durch die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), auch als Fettleber-Hepatitis bezeichnet, hingewiesen wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS), die Deutsche Adipositas Gesellschaft e. V. (DAG), die Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e. V. (DGK), der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) und die Deutsche Leberstiftung nutzten diesen Tag zum Schulterschluss und fordern gemeinsam, die nicht-alkoholische Fettleber (NAFL) und die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) in die Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes und Adipositas aufzunehmen. Sie fordern außerdem, dass die Bekämpfung der Volkskrankheit Fettleber als Gesundheitsziel im Sozialgesetzbuch verankert wird.



2021 ◽  
Vol 15 (03) ◽  
pp. 121-129
Author(s):  
Bandik Föh ◽  
Friedhelm Sayk ◽  
Jens U Marquardt

ZusammenfassungMetabolisch assoziierte, nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (NAFLD) sind ein zunehmendes Gesundheitsproblem und ein wichtiger Einflussfaktor sowohl für die hepatische als auch für die kardiovaskuläre und metabolische Mortalität. Die über die letzten Jahrzehnte rasch zunehmende Prävalenz des metabolischen Syndroms und insbesondere der Adipositas in der westlichen Welt ist die Hauptursache für diesen deutlichen Anstieg der NAFLD und ihrer Folgeerscheinungen ‚nicht-alkoholische Steatohepatitis‘ (NASH) mit ‚NASH-Fibrose‘ und Übergang in eine ‚NASH-Zirrhose‘. Die Pathogenese der NAFLD beinhaltet eine komplexe Interaktion zwischen Umweltfaktoren (z. B. westliche Ernährung), Adipositas, Veränderungen der Mikrobiota und prädisponierenden genetischen Faktoren, die zu einer gestörten Lipidhomöostase mit übermäßiger Fettansammlung in der Leber führen. Insulinresistenz ist ein weiterer zentraler Mechanismus, der zu Lipotoxizität sowie oxidativem Stress und zu einem inflammatorischen Zellschaden in den Hepatozyten führt und bei einem Teil der Patienten letztendlich in einer Fibrogenese mündet. Neue therapeutische Ansätze, die auf einem tieferen Verständnis der molekularen Pathogenese basieren sind daher dringend erforderlich, um das Fortschreiten der Krankheit und insbesondere das Auftreten einer Leberfibrose bzw. Zirrhose zu verhindern. In dem vorliegenden Übersichtsartikel fassen wir aktuelle Daten zur Epidemiologie, Pathogenese, Risikostratifizierung und Therapie der NAFLD zusammen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den neuesten Entwicklungen zur interdisziplinär-multimodalen und medikamentösen Therapie.



2021 ◽  
Vol 19 (02) ◽  
pp. 67-70
Author(s):  
Andreas Birkenfeld ◽  
Norbert Stefan ◽  
Michael Roden

ZUSAMMENFASSUNGAdipositas und Typ-2-Diabetes (T2D) erhöhen das Risiko für nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankungen (non-alcoholic fatty liver disease, NAFLD) und andere Komorbiditäten. In Deutschland leiden etwa 18 Mio. Menschen an NAFLD, davon haben etwa 3,3 Mio. eine nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH). Zu viel Fett in der Leber hat aber auch einen negativen Einfluss auf den Glukosestoffwechsel und kann zur Entwicklung eines T2D beitragen. Um den Zusammenhang zwischen NAFLD und T2D zielgerichtet zu untersuchen, hat das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) einen Forschungsschwerpunkt ("Akademie") zu Diabetes und NAFLD aufgebaut. Interdisziplinäre Teams suchen nach Biomarkern zur Verbesserung der Diagnose und Risikostratifizierung sowie nach Mechanismen, die zur Pathogenese und Progression der NAFLD und ihrer Komorbiditäten beitragen. Zudem werden neue Strategien entwickelt, um die NAFLD zu verhindern bzw. besser behandeln zu können. Dabei arbeiten die Forschenden sowohl an medikamentösen Ansätzen als auch an Ernährungsumstellungen.







2017 ◽  
Vol 17 (03) ◽  
pp. 143-151
Author(s):  
M. Penke ◽  
A. Garten ◽  
S. Schuster

ZusammenfassungDie nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist heute eine der häufigsten chronischen Lebererkrankungen und wird aufgrund steigender Prävalenz in den nächsten Jahren zur häufigsten Ursache für Lebertransplantationen. Neben einem ungesunden Lebensstil spielen auch genetische sowie epigenetische Faktoren eine Rolle bei der NAFLD-Pathogenese und dem Schweregrad der Erkrankung. Dabei werden alle Verlaufsstadien der NAFLD, von der Insulinresistenz und hepatischen Lipidakkumulation über die nicht-alkoholische Steatohepatitis mit Schädigung der Leberzellen und Fibrose bis hin zum mögli-chen Endstadium, der Leberzirrhose und dem hepatozellulären Karzinom, von genetischen Faktoren beeinflusst. Eine Analyse dieser interindividuellen genetischen Unterschiede ist wichtig für 1) eine sichere und frühzeitige Diagnose der NAFLD, 2) zur Identifizierung von Patienten mit dem Risiko zur Progression und 3), um neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Dieser Artikel diskutiert die derzeit bekannten krankheitsrelevanten Genvarianten und wie diese die Entstehung und Progression der NAFLD beeinflussen.



2017 ◽  
Vol 11 (01) ◽  
pp. 13-17
Author(s):  
M. Rau ◽  
A. Geier

ZusammenfassungFür die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) gibt es aktuell keine zugelassene medikamentöse Therapie in Deutschland. Als Therapieziel wird bei NAFLD-Patienten die Einstellung der metabolischen Risikofaktoren empfohlen sowie die Therapie der einzelnen Komponenten des metabolischen Syndroms. In den letzten Jahren sind einige neue Therapieansätze im Rahmen von klinischen Studien bei NASH (nicht-alkoholische Steatohepatitis)-Patienten untersucht worden. Die Substanzen weisen unterschiedliche pathophysiologische Angriffspunkte auf von FXR-Agonisten über GLP-1-Analoga bis hin zu antifibrotisch wirksamen Substanzen. Die beiden Substanzen, die in ihrer Entwicklung am weitesten vorangeschritten sind, werden aktuell in zwei Phase- III-Studien untersucht. Dabei handelt es sich um einen FXR-Agonisten (Obeticholsäure) sowie einen dualen PPARα/δ-Agonist (Elafibranor). Bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Phase-III-Studien und einem möglichen Eintritt dieser Substanzen in den klinischen Alltag wird noch einige Zeit vergehen. Bis dahin bleibt der Fokus auf der Identifizierung der Risikopatienten im klinischen Alltag.



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