scoring systeme
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2021 ◽  
Vol 146 (23) ◽  
pp. 1516-1519
Author(s):  
Michael Czihal ◽  
Ulrich Hoffmann

Was ist neu? Klinischer Zugang Die Bestimmung der Prätestwahrscheinlichkeit auf Basis standardisierter Scoring-Systeme kann die Testgüte bildgebender Verfahren in der Diagnostik der Riesenzellarteriitis erhöhen. Bildgebende Diagnostik Die hochauflösende Sonografie der Gefäßwand ist das Erstlinienverfahren in der Riesenzellarteriitis-Diagnostik, falsch positive Befunde können jedoch bei kardiovaskulärem Risikoprofil, insbesondere bei Männern jenseits des 70. Lebensjahres, vorkommen. Therapiekontrolle In der Therapiekontrolle ist Bildgebung unverzichtbar. Die PET-CT ist hier am besten untersucht, jedoch verbleiben Unklarheiten bezüglich der Befundinterpretation. Eine wertvolle alternative bzw. ergänzende Methode stellt die Kontrastmittelsonografie dar.





2020 ◽  
Author(s):  
Lukas Wechsler ◽  
Johannes Heigl ◽  
Holger Machann ◽  
Sabine Witt ◽  
Robert H. G. Schwinger

Zusammenfassung Einleitung Das Klinikum Weiden ist das größte Klinikum der nördlichen Oberpfalz (Einzugsgebiet 250 000 Einwohnern auf 5300 km2) und Primärversorger für Patienten im Schockgeschehen (WHIN: Weidener Herzinfarktnetz). Es werden 2 Herzkatheterlabore (24/7-Bereitschaft) und 1 Extrakorporales Life-Support System (ECMO Cardiohelp, Maquet) vorgehalten. Das Ziel dieser retrospektiven Studie war es, Indikation und Outcome nach ECLS-Implantation zu analysieren. Methoden Im Zeitraum vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2017 wurde im Klinikum Weiden an 91 Patienten (68 ♂, 23 ♀; 64 ± 13 Jahren) ein ECLS implantiert. 64% des Gesamt-Patientenkollektivs wurden notfallmäßig vorstellig, die restlichen Patienten erhielten eine ECMO supportiv aufgrund einer High-Risk PTCA. 37 Patienten wurden vor Systemimplantation reanimiert, 17 mit einem mechanischen Thoraxkompressionsgerät (LUCAS). Die folgenden Scoring-Systeme wurden verwendet, um die Schwere des Schocks zu bewerten: APACHE II, SOFA und SAPS II. Ergebnisse Das Überleben (30 d/12 m) nach Systemexplantation betrug bei VA-ECMO 59% bzw. 49% und bei VV-ECMO 70% bzw. 70%. Die Mortalität war abhängig von der Anzahl der applizierten Katecholamine (KA), 45 (49%) Patienten erhielten mehrere KA (1-Jahres-Überleben: ohne KA 89%; 1 KA 55%; 2 KA 31%; 3 KA 30%). Weitere Einflussfaktoren auf die Mortalität waren eine Sepsis und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) vor Systemimplantation – die Länge der Reanimation, kombiniert externe und interne Reanimation und LUCAS-CPR verschlechterten das Outcome. Diskussion Bei Patienten im Schockgeschehen, die nach medikamentöser Maximaltherapie weiterhin hämodynamisch und/oder respiratorisch instabil bleiben, kann durch die Implantation eines ECLS das Schockgeschehen durchbrochen werden. Ein primär versorgendes Klinikum kann mit ECMO eine Therapieoption mit vertretbaren Risiken und nachweislichem Nutzen – wenigstens in kleiner Fallzahl belegt – anbieten und Patienten können davon profitieren. So kann es für Landkreise mit größerer Fahrzeit zu einem Klinikum der Maximalversorgung eine in Teilen maximalmedizinische Therapieoption bieten.



2020 ◽  
Vol 89 (4) ◽  
pp. 73-88
Author(s):  
Pauline Affeldt ◽  
Ulrich Krüger

Summary: The global trend toward cashless payment started well before the corona pandemic. Along with it, investors in the data-driven tech industry are inspired by the promise of targeted behavioral scoring based on big data. It seems economically tempting to combine these two trends by using all data generated by the payment services to create personal profiles. However, this business model conflicts with the individual’s right of informational self-determination and raises questions regarding inaccuracies, discrimination, and the non-transparency of the algorithms underlying these profiles. Our article provides a short overview over the recent economic developments in the financial service industry and a legal assessment in light of the GDPR. Not everything that is feasible with big data scoring using alternative payment data is legally allowed in Europe. Nevertheless, traditional banks could have the opportunity to improve their internal credit scoring systems and use individual customer profiles to further market their financial services. Zusammenfassung: Nicht erst seit der Corona Pandemie gibt es weltweit den Trend zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Zudem beflügelt die Vorstellung eines zielgenauen Behavioral (Big Data) Scoring die Fantasien von Investoren in der Datentechnologiebranche. Es scheint ökonomisch verführerisch, beide Trends zusammenführen, wenn man alle Daten aus dem Zahlungsverkehr für ein persönliches Profil auswerten würde. Dieses Geschäftsmodell liegt jedoch mit dem Recht des Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung im Konflikt und wirft Fragen auf im Hinblick auf Ungenauigkeit, Diskriminierung und Intransparenz. Unser Artikel gibt einen Überblick über die ökonomische Entwicklung des Sektors und eine rechtliche Bewertung insbesondere aus Sicht der europäischen Datenschutz-Grundverordnung. Nicht alles was im Big Data Scoring mit alternativen Zahlungsdaten möglich sein könnte, ist in Europa auch rechtlich zulässig. Vor allem für die „klassischen“ Banken könnte sich gleichwohl eine Möglichkeit eröffnen ihre internen Credit Scoring Systeme zu verbessern und mit angepasst-individuellen Kundenprofilen weitere ihrer Finanzdienstleistungen zu vertreiben.



2020 ◽  
Vol 40 (03) ◽  
pp. 163-172
Author(s):  
Daniel B. Abrar ◽  
Philipp Sewerin

ZUSAMMENFASSUNGBildgebende Verfahren nehmen in der Primärdiagnostik, Prognose und Therapiekontrolle einen zunehmenden Stellenwert ein. Insbesondere die Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht dabei die sensitive und frühe Erkennung akut-entzündlicher (z. B. Synovialitis und Knochenmarködem) und chronisch-struktureller (z. B. Erosionen) Veränderungen im Rahmen peripherer rheumatischer Gelenkerkrankungen. Die steigende Bedeutung wird durch die Etablierung standardisierter, zunehmend vereinfachter Scoring-Systeme unterstrichen, die MRT-Untersuchungen objektivier- und vergleichbar machen. Zudem wird durch den Einsatz innovativer, kompositioneller Methoden die Früherkennung von Knorpelveränderungen und durch dynamische Verfahren die Quantifizierung fokaler Gelenkentzündung ermöglicht.



2020 ◽  
Vol 237 (07) ◽  
pp. 856-859
Author(s):  
Stefan J. Lang ◽  
Andreas Glatz ◽  
Kristina Joana Schoelles ◽  
Thomas Reinhard ◽  
Claudia Auw-Hädrich

Zusammenfassung Einleitung Deep Learning erfährt in den zurückliegenden Jahren eine immer größer werdende Aufmerksamkeit und wird für zahlreiche Fragestellungen genutzt. Da Bildanalyse eine der Stärken von Deep Learning ist, liegt der Schluss nahe, auch pathologische Fragestellungen hiermit zu bearbeiten. Ziel dieser Arbeit ist es, aus der allgemeinen Pathologie mögliche Deep-Learning-Ansätze zu identifizieren, die in der Ophthalmopathologie genutzt werden könnten. Zudem soll anhand der Daten eines Jahres der Anteil der potenziell interessanten Präparate für Deep Learning sowie der notwendige Aufwand abgeschätzt werden. Methoden Es erfolgte zunächst eine Literaturrecherche nach Deep-Learning-Modellen und deren Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Pathologie. Um den potenziellen Nutzen abzuschätzen, wurde in einem 2. Schritt für die identifizierten Modelle die Anzahl an geeigneten Präparaten im Jahr 2019 ermittelt und in Relation zu der resultierenden Datenmenge und der Scan-Zeit gesetzt, um die Machbarkeit abzuschätzen. Ergebnisse Wir identifizierten 7 besonders interessante Themenbereiche: Festlegen von Regions of Interest (ROI), Einordnen von histologischen Bildern in Scoring-Systeme, Kartieren von Tumoranteilen, Differenzierung verschiedener Arten von Entzündung, Erkennen verschiedener kutaner Tumoren, Klassifizierung von Lymphomen und Vorhersage des Outcomes von Patienten anhand der Histologie von Tumoren. Innerhalb eines Jahres wären für die o. g. Modelle insgesamt 831 Fälle (43%) infrage gekommen. Das Erstellen von Whole Slide Images (WSI) für alle Präparate hätte eine Speicherkapazität von 630 GB bei einer Scan-Zeit von 35 h benötigt. Schlussfolgerung Es existieren mehrere Deep-Learning-Ansätze, die auch für die Ophthalmopathologie interessant sind. Die meisten müssten für die ophthalmopathologischen Fragestellungen speziell trainiert werden. Um Deep-Learning-Ansätze verfolgen zu können, ist es notwendig, eine gute Infrastruktur aufzubauen mit der Möglichkeit, WSI zu erstellen und dauerhaft zu speichern, was technisch machbar erscheint. Zukünftige Studien sollten die konkrete praktische Umsetzung bisheriger Deep-Learning-Möglichkeiten für die Ophthalmopathologie zum Thema haben.



2018 ◽  
Vol 47 (05) ◽  
pp. 192-197
Author(s):  
Roland Tomasi ◽  
Bernhard Zwißler

ZusammenfassungFür die präoperative Evaluation sind die Erhebung der Anamnese und die körperliche Untersuchung essenziell. Technische Voruntersuchungen können die Evaluation ergänzen. Die gemeinsamen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaften für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie und Innere Medizin aus dem Jahre 2010 zur präoperativen Evaluation erwachsener Patienten vor elektiven, nicht kardiochirurgischen und nicht lungenresezierenden Eingriffen wurden 2017 aktualisiert. Diese Empfehlungen beinhalten folgende Neuerungen: Die sorgfältige Anamnese wird um die Erfassung des Ernährungsstatus ergänzt. Große offene und laparoskopische intraabdominelle Eingriffe zählen aktuell zu den Hochrisiko-Operationen. Neben dem Revised Cardiac Risk Index nach Lee wird zur Abschätzung des kardialen Risikos auch der Myocardial Infarction and Cardiac Arrest Score empfohlen. Für die Abschätzung der präoperativen Prognose sollen neben der Ermittlung der körperlichen Belastbarkeit noch zusätzlich die Begleiterkrankungen, der funktionelle Status, das Ausmaß von Frailty (“Gebrechlichkeit”) und das Risiko der Operation mit einbezogen werden. Es werden 2 Scoring-Systeme für die Evaluierung des pulmonalen Risikos vorgestellt. Bei geplanten und verschiebbaren Eingriffen mit einem relevanten Blutungsrisiko (>10 %) soll präoperativ zum Ausschluss einer ggf. behandelbaren Anämie die Hämoglobinkonzentration ermittelt werden. Bei Patienten mit symptomatischen pulmonalen Erkrankungen und großen Oberbaucheingriffen besteht die Indikation zur Durchführung einer Lungenfunktionsdiagnostik. Deutlich häufiger sollte zukünftig die Indikation für eine Sonografie der Halsgefäße gestellt werden.



Author(s):  
Andreas Schäffler ◽  
Cornelius Bollheimer ◽  
Roland Büttner ◽  
Christiane Girlich ◽  
Charalampos Aslanidis ◽  
...  
Keyword(s):  




2016 ◽  
Vol 42 (05) ◽  
pp. 399-403 ◽  
Author(s):  
P. Sewerin ◽  
C. Schleich ◽  
B. Ostendorf

ZusammenfassungModerne und innovative bildgebende Verfahren spielen heute in der Rheumatologie eine zunehmend wichtige Rolle und werden dabei regelhaft bei Diagnosestellung und Therapiekontrolle eingesetzt. Neben der Sonografie, welche heute die rechte Hand des Rheumatologen darstellt, ist die Magnetresonanz-Tomografie (MRT), auch und gerade peripherer Gelenke, zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus gerückt. Sie ist in der Lage hochsensitiv entzündliche artikuläre, periartikuläre und ossäre Veränderungen (wie die Synovialitis oder das Knochenmarködem) zu erkennen und dann darüber hinaus deutlich früher als bspw. das konventionelle Röntgen erosive Gelenkveränderungen ab zu bilden. Neben diesen Vorteilen ist es heute durch standardisierte Scoring-Systeme möglich MRT-Untersuchungen besser zu vergleichen, wobei hierfür erste vereinfachte Scores entwickelt und evaluiert wurden. Durch neue und innovative Sequenzen können frühzeitig Veränderungen des Knorpels erkannt werden. Dynamische MRT-Sequenzen versprechen eine noch genauere Darstellung lokaler Inflammation und sind neben hybriden bildgebenden Verfahren (z. B. PET-MRT oder SPECT-MRT) aktuell Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung.



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