supportive maßnahmen
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(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Vol 15 (01) ◽  
pp. 83-96
Author(s):  
Martin Hellriegel ◽  
Günter Emons


2020 ◽  
Vol 29 (04) ◽  
pp. 275-282
Author(s):  
Lothar Seefried ◽  
Franca Genest ◽  
Uwe Kornak ◽  
Oliver Semler ◽  
Florian Barvencik ◽  
...  

ZusammenfassungDie Hypophosphatasie (HPP) als Folge einer genetisch bedingt defizienten Aktivität der gewebeunspezifischen alkalischen Phosphatase (TNAP) ist geprägt durch ein ausgesprochen weites Spektrum möglicher Manifestationen, sowohl hinsichtlich der Art der Symptomatik als auch bzgl. des Schweregrades der assoziierten Einschränkungen. Eine adäquate Behandlung erfordert insofern immer auch eine multimodale Herangehensweise unter spezieller Berücksichtigung der individuellen Ausprägung der Erkrankung.Für Patienten, bei denen die Erkrankung im Kindesalter aufgetreten ist, steht in Europa zur Behandlung der Knochenmanifestation mit Asfotase alfa (Strensiq) eine Enzymersatztherapie zur Verfügung. Sowohl in den Zulassungsstudien als auch in der klinischen Anwendung zeigen sich bei schwer betroffenen Kindern prinzipiell sehr erfreuliche radiologische und funktionelle Verbesserungen und ein verbessertes Gesamtüberleben. Auch bei Erwachsenen mit zulassungsentsprechender Krankheitsausprägung zeigen erste Ergebnisse eine deutliche Verbesserung der krankheitsassoziierten Einschränkungen und funktionelle Verbesserungen. Inzwischen gibt es auch ermutigende Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Asfotase alfa über mehrere Behandlungsjahre.Während die oftmals als stark belastend empfundenen entzündlichen Schmerzen häufig gut auf eine intermittierende, bedarfsangepasste Behandlung mit NSAR ansprechen, sind im Hinblick auf die muskuloskelettale Gesamtgesundheit nachhaltige, langfristig ausgerichtete supportive Maßnahmen mit spezifischen Trainingskonzepten und einer alters- und bedarfsgerechten orthopädietechnischen Versorgung zu empfehlen. Das Potenzial diätetischer Maßnahmen zur Beeinflussung des Phosphat- und Vitamin-B6-Stoffwechsels bedarf sicher noch weiterer Untersuchungen. Bezüglich spezifisch knochenwirksamer Strategien sind primär antiresorptive Substanzen nach aktueller Datenlage kritisch zu betrachten, wohingegen osteoanabole Konzepte grundsätzlich möglich erscheinen.Sinnvollerweise sollte die Gesamtheit aller therapeutischen Maßnahmen an einem Zentrum mit entsprechender Erfahrung koordiniert und überblickt werden, wobei ein Großteil der konkreten Maßnahmen im aktiven Austausch auch heimatnah umgesetzt werden kann.



2020 ◽  
Vol 168 (12) ◽  
pp. 1147-1157
Author(s):  
Christina Schorlemer ◽  
Ernst Eber

ZusammenfassungAkute Bronchiolitis und obstruktive Bronchitis sind im Säuglings- und Kleinkindalter sehr häufige Krankheitsbilder. Sie werden durch Viren, v. a. respiratorisches Synzytialvirus und Rhinoviren, verursacht. Risikofaktoren für schwere Verläufe sind u. a. Frühgeburtlichkeit, Tabakrauchexposition und Immundysfunktionen. Die Diagnose kann durch Anamnese und klinische Untersuchung gestellt werden; Thorax-Röntgen und Laboruntersuchungen sind in der Regel nicht notwendig. Für die akute Bronchiolitis wurden viele therapeutische Ansätze propagiert, generell empfohlen sind aber nur supportive Maßnahmen (minimales Handling, Sicherstellung ausreichender Oxygenierung und Hydratation). Routinemäßig nicht empfohlen werden u. a. Antibiotika, Bronchodilatatoren, Kortikosteroide und Leukotrienrezeptorantagonisten. Kurz wirksame β2-Agonisten sind Therapie der 1. Wahl bei akuter obstruktiver Bronchitis. Bei häufigen und/oder schweren obstruktiven Bronchitiden kann zur Symptomkontrolle eine Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden versucht werden. Die Entstehung von Asthma bronchiale ist jedoch durch keine medikamentöse Therapie zu verhindern.



2020 ◽  
Vol 45 (02) ◽  
pp. 150-162
Author(s):  
Peter Oelzner ◽  
Kerstin Amann ◽  
Gunter Wolf

ZusammenfassungDie Lupus-Nephritis (LN) tritt in Abhängigkeit von Ethnizität und Geschlecht in bis zu 50% der Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) auf und ist die prognostisch entscheidende Organmanifestation bei SLE. Pathogenetisch wichtige Aspekte des SLE sind eine multifaktoriell bedingte Störung der Clearance von im Rahmen von Apoptose und NETose anfallendem Autoantigen, was in der Entwicklung einer Autoimmunreaktion resultiert, eine Amplifizierung der pathologischen Immunreaktion durch eine Überaktivierung des Typ-I-Interferon-Signalweges und eine Zytokinimbalance. An der Niere manifestiert sich der pathogenetische Prozess in Form einer Immunkomplexglomerulonephritis. Entscheidend für die Prognose der LN sind frühzeitige Diagnose und umgehende Therapieeinleitung. Die Auswahl der medikamentösen Therapie basiert grundsätzlich auf dem Befund der Nierenbiopsie. Bei Vorliegen einer proliferativen LN (Klasse III und IV, auch in Kombination mit einer membranösen LN) erfolgt eine Remissionsinduktion mit einer intravenösen low-dose Cyclophosphamid (CYC) – Therapie (6 x 500 mg) oder mit Mycophenolatmofetil (MMF) kombiniert mit initial hoch dosierten Glukokortikoiden (GK), gefolgt von einer Remissionserhaltung mit Azathioprin oder MMF. Bei Therapie-refraktärer Situation erfolgt der Wechsel von CYC auf MMF oder umgekehrt. Alternativ können auch Rituximab oder Calcineurin-Inhibitoren eingesetzt werden. Bei anderen Formen der LN wird das therapeutische Vorgehen wesentlich durch die Entwicklung der Nierenfunktion und das Ausmaß der Proteinurie bestimmt. Zusätzlich kommen supportive Massnahmen, wie der generelle Einsatz von Hydroxychloroquin, ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker in Abhängigkeit vom Ausmaß der Proteinurie und vom Blutdruck, sowie Maßnahmen zur Thromboembolie-, Osteoporose- und Infektionsprophylaxe zur Anwendung.Ziele der Therapie sind eine möglichst komplette renale Remission, die Vermeidung chronischer Schäden und eine effektive Reduktion von GK. Eine komplette Remission, welche sich über den Erhalt einer normalen Nierenfunktion und eine effektive Reduktion der Proteinurie definiert, wird in ca. 50–60% erreicht. Dies unterstreicht einerseits die Effektivität der aktuellen Therapie, beleuchtet aber auch die Notwendigkeit neuer Therapiestrategien, gerade auch in Anbetracht der hohen Rate chronischer Schäden.Neue therapeutische Ansätze wie Multitarget-Therapie und neue Protokolle zur B-Zell-Depletion und -Neutralisation sowie weitgehend GK-freie Behandlungsprinzipien zielen auf eine noch effektivere und Nebenwirkungs-ärmere Therapie der LN.



Author(s):  
Georg Dechantsreiter ◽  
Reinhold Eckstein ◽  
Marcus Hentrich ◽  
Irina Krolzig ◽  
Elisabeth Krull ◽  
...  


2020 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 68-75
Author(s):  
Wim A. Wuyts ◽  
Marlies Wijsenbeek ◽  
Benjamin Bondue ◽  
Demosthenes Bouros ◽  
Paul Bresser ◽  
...  

Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist eine fibrosierende interstitielle Lungenerkrankung, die definitionsgemäß progredient verläuft. Das Fortschreiten der IPF spiegelt sich in der zunehmenden Verschlechterung der Lungenfunktion, der Dyspnoe, der Belastungskapazität und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität wider. Kurzfristig ist es nicht möglich, den Krankheitsverlauf bei einem einzelnen Patienten vorherzusagen. Eine Phase relativer Stabilisierung der forcierten Vitalkapazität (FVC) bedeutet nicht, dass die FVC auch in Zukunft stabil bleibt. Eine engmaschige Überwachung mit multiplen Instrumenten, nicht nur Lungenfunktionstests, ist wichtig, um den Krankheitsverlauf individuell zu erfassen und sicherzustellen, dass jedem Patienten eine angemessene Versorgung angeboten wird. Optimales IPF-Management beruht auf einem mehrdimensionalen Vorgehen, das sowohl pharmakologische Therapie zur Verlangsamung der respiratorischen Verschlechterung als auch supportive Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität umfasst.



2019 ◽  
Vol 51 (01) ◽  
pp. 21-26
Author(s):  
Karen Steindorf ◽  
Martina Schmidt ◽  
Philipp Zimmer

ZusammenfassungDie Diagnose „Krebs“ und die anschließende medizinische Therapie verleiten viele Patienten dazu ihre körperlichen Aktivitäten einzuschränken. Doch gerade Sport und bewegungstherapeutische Programme sind effektive supportive Maßnahmen im Kampf gegen den Krebs und manche Nebenwirkungen. Zudem haben die Betroffenen eine einzigartige Chance, selbst aktiv an ihrem Genesungsprozess mitzuarbeiten. Was zu berücksichtigen ist, zeigt dieser Beitrag.



2019 ◽  
Vol 10 (01) ◽  
pp. 34-36
Author(s):  
Petra Ortner

Naturgemäß stand beim 41. San Antonio Breast Cancer Symposium vom 4. bis 8. Dezember die aktive Brustkrebstherapie im Vordergrund. Es wurden wichtige Therapiestudien vorgestellt, die die Behandlung des Mammakarzinoms verändern werden. Doch auch den Themen Survivorship Care und Supportivtherapie wurde ein breiter Raum gegeben, denn es hat sich über viele Studien hinweg gezeigt, dass optimierte supportive Maßnahmen zur Therapieadhärenz beitragen und ein gesunder Lebensstil Einfluss auf das Überleben besitzt.



Author(s):  
Edgar Petru ◽  
Christoph Benedicic


2018 ◽  
Vol 13 (5) ◽  
pp. 276-285
Author(s):  
Dorothea Riesenbeck ◽  
Ulrike Höller


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